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SPSS-Kurse im Computerpool für Mitarbeiter und Doktoranden der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums

Das Institut für Med. Epidemiologie, Biometrie und Informatik bietet für Mitarbeiter und Doktoranden der Med. Fakultät und des Universitätsklinikums die u. g. SPSS-Kurse an.

Mitglieder und Teilnehmer des Halleschen Promotionskollegs Medizin
werden bevorzugt zugelassen.

Veranstaltungsort:PC-Pool Magdeburger Str. 8, Raum -007
Hinweis:Kurse können auch einzeln gebucht werden. Die Platzkapazität ist begrenzt, Anmeldungen erfolgen in der Reihenfolge des Eingangs und werden per Mail bestätigt.
Anmeldung an:per E-Mail an: derzeit nicht möglich
mit Angabe von Name, Vorname, Tätigkeit, Klinik/Institut (bei Doktoranden: Name des Betreuers), gewünschte Kurs-Nummer[n] und Angabe, ob Mitglied des HaPKoM ja/nein


Kurs 1: Refresherkurs im 1. OG, SR-MS-01 (Zi. 125)



Es sollen die Fertigkeiten für die Durchführung eigener statistischer Analysen im Rahmen wissenschaftlicher Projekte oder einer Dissertation aufgefrischt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der patientenorientierten klinischen Forschung. Dazu gehören insbesondere folgende Themen:

  • Welche Fragestellungen werden lediglich deskriptiv und welche inferenzstatistisch abgehandelt?
  • Wie übersetze ich medizinische Hypothesen in statistische Hypothesen?
  • Effektmaße und deren Konfidenzintervalle
  • Statistische Hypothesentests, multiples Testen
  • einfache und multiple Regression (lineare, logistische Regression)
  • Lebensdaueranalyse


Kurs 2: Einführung in die Nutzung der Statistik-Software SPSS 


Data Management (Import des Datensatzes in SPSS, Datenaufbereitung, Erstellen neuer Variablen) und deskriptive Statistik (Häufigkeiten, Gruppenvergleiche, Kreuztabellen)


Kurs 3: Mittelwertvergleich - Varianzanalyse mit SPSS



Bei einer Vielzahl medizinischer Experimente (in-vitro-Experimente, Tierexperimente) und Studien (Therapiestudien) hat man es mit Studienanlagen zu tun, die Mittelwertvergleiche zwischen verschiedenen Gruppen (Behandlungen vs. Kontrolle) bzw. innerhalb einer Gruppe (über die Zeit, bei verschiedenen Dosisstufen) erfordern. Es werden typische Anwendungssituationen und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung (mit Statistiksoftware) für folgende statistische Verfahren besprochen: t-Test für unabhängige/abhängige Gruppen, einfaktorielle Varianzanalyse, Kovarianzanalyse, mehrfaktorielle Varianzanalyse, multiple Vergleiche, verschiedene Ansätze für abhängige Gruppen (Varianzanalyse mit Messwertwiederholung, multivariate Varianzanalyse), jeweils mit Behandlung der Effektschätzungen, der Tests, der grafischen Darstellungen sowie der Umsetzung im Statistikpaket SPSS für Windows.


Kurs 4: Analyse kategorialer Merkmale und logistische Regression mit SPSS


Viele Daten in der Medizin sind in Klassifikationen wiedergegeben, z. B. die Blutgruppe oder das Tumor-Grading. Der Kurs führt in die den kategorialen Daten angemessenen Verfahren ein und beleuchtet die Analyse von Häufigkeiten, Anteilen, Risiken und Kontingenztafeln (z. B. Vierfeldertafeln) bis hin zur Formulierung von Modellen mit logistischer Regression. Auf die Behandlung von Störgrößen wird eingegangen.


Kurs 5: Überlebenszeitanalyse mit SPSS (Bewertung von prognostischen Effekten)


- Welche Therapie erhöht die Überlebenschancen nach einer Tumorerkrankung?
- Besitzen ausgewählte klinische Faktoren prognostische Relevanz?
- Garantieren neue Materialien eine längere Haltbarkeit von Zahnersatz?     Statistische Methoden für medizinische Fragestellungen, welche die Zeit bis zum Eintritt eines Ereignisses (z. B. Tod, Remission, funktionelles Versagen) bewerten (Kaplan-Meier-Kurven und deren statistischer Vergleich, Risiken in Abhängigkeit von mehreren simultanen Einflussgrößen, multivariate Analyse mit Proport, Hazardmodell nach COX, Confounderbehandlung), werden an konkreten Studienbeispielen vorgestellt.


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