Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

HALLUCA

Ausführlicher Projekttitel:
Feldstudie zur Evaluierung der Qualität der onkologischen Versorgung von Patienten mit Bronchialkarzinom in den Regierungsbezirken Halle und Dessau des Landes Sachsen-Anhalt

Projektleiter:
Prof. Dr. Neef (Sprecher)
Prof. Dr. Haerting (Stellv. Sprecher)
Chefarzt Dr. Schütte
Prof. Dr. Dunst
Dr. Schmidt
Dr. Rosendahl
Dr. Lautenschläger
Prof. Dr. Slesina
Dipl.-Sozialarbeiter Lange

Projektlaufzeit:
1995 – 2001

Projektmitarbeiter:
Dr. Blankenburg (1996 - 2001)
U. Ullmann (1996 - 1999)
Dr. Oelschlägel (1996 - 1998)
Dr. Goldschmidt (2000)
Dipl.-Med. Müller (2000)
Frau Bollmann (2000 - 2001)
Frau Piehler (1996 - 2001)
M. Hippe (1998 - 2001)
Frau Kunze (1999 - 2001)
Frau Minning (2000 - 2001)
Dr. Kuß (2001)

Förderer/ Sponsoren:
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Publikationen und Vorträge:
Bollmann A, Blankenburg T, Haerting J, Kuss O, Schutte W, Dunst J, Neef H; HALLUCA study.Survival of patients in clinical stages I-IIIb of non-small-cell lung cancer treated with radiation therapy alone. Results of a population-based study in Southern Saxony-Anhalt. Strahlenther Onkol. 2004; 180:488-96.
Blankenburg T, Neef H, Haerting J, Schmidt P, Schütte W. Are There Quality Indicators in Patients with Lung Cancer? Results of a Population Based Study. INT J CANCER 2002; 128: 77 (S1).
Bollmann A, Haerting J, Kuß O, Neef H, Schmidt P, Blankenburg T. Verbesserung der Qualität der medizinonkologischen Versorgung durch systematische Nutzung des Krebsregisters am Beispiel der HALLUCA-Studie. Gesundheitswesen 2002; 64: A10-A11.
Bollmann A, Haerting J, Kuß O, Neef H, Schütte W, Dunst J, Blankenburg T. Survival of Patients with Non-Small Cell Lung Cancer Treated with Radiation Therapy Alone - Results of a Population-Based Study. J Cancer Res Clin 2002, 128: 76
Kuß O, Gohr A, Blankenburg T, Haerting J. Relative Überlebenszeitanalyse bei Lungenkrebspatienten im südlichen Sachsen-Anhalt. INFORM BIOM EPIDEMIOL MED BIOL 2002; 33: 374-375.
Blankenburg T, Schmidt P, Haerting J, Neef H, Schütte W. Structure of the diagnosing department and the staging of lung cancer. Eur Respir J 2001; 18: 437 (S33).

Kooperationspartner:
29 Kliniken, 16 niedergelassene Pneumologen in Sachsen-Anhalt

Kurzbeschreibung:
Es handelt sich um eine epidemiologische Feldstudie aus dem Bereich der Versorgungs-forschung mit der Zielstellung der Beschreibung des gesamten Therapie- und Nachsorge-verlaufs einer Kohorte neu erkrankter Patienten über einen minimalen Nachbeobachtungs-zeitraum von zwei Jahren. Die Vorteile der Feldstudie liegen im strengen Populationsbezug (Wohnbevölkerung), in der zeitlich strengen Definition der Studienkohorte, im möglichst vollständigen Einschluss der Fälle und in der Einbeziehung aller Ebenen der medizinischen Versorgung. Damit ist die Verallgemeinerungsfähigkeit auf die Praxis ("Feld"-Bedingungen) i. a. gegeben. Die Feldstudie hat das Ziel, die leitliniengerechte Therapie und Nachsorge des Bronchialkarzinoms bezüglich ihrer praktischen Umsetzung zu bewerten, die psycho-soziale Situation der Patienten während des Krankheitsverlaufs zu erfassen und in Kooperation mit allen Versorgungsträgern Interventionen zur Behebung von Defiziten bei der Umsetzung der auf der wissenschaftlichen Evidenz beruhenden Therapie- und Nachsorgeleitlinien einzuleiten und damit medizinische Qualitätssicherung, d. h. die Einführung eines Qualitätsmanagements zu betreiben. Nach Ablauf von zwei Jahren Erstrekrutierung war die Datenbasis ausreichend, um die HALLUCA-Studie zu einem Instrument der internen und externen Qualitätssicherung zu nutzen. Dazu werden die Daten für eine einrichtungsbezogene (und mit dem Gesamtdatensatz vergleichende) Auswertung zum Zweck der internen Qualitätssicherung verwendet. In der monatlich stattfindenden Thoraxkonferenz aller Versorgungsträger der Region wird seit Mai 1998 monatlich eine Fallvorstellung von 3 HALLUCA-Patienten (die per Zufall aus dem Datenpool ausgewählt werden) zur Falldiskussion und Leitlinienentsprechung genutzt. Eine gemeinsame vergleichende Auswertung mit der Parallelfeldstudie Essen auf der Basis individueller Patientendaten wird durchgeführt.

Kontakt

Direktor:
Prof. Dr. Rafael Mikolajczyk

Chefsekretariat: 
Beate Jenderka

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Institut für Medizinische Epidemiologie, 
Biometrie und Informatik 
06097 Halle (Saale)

Besucher-/Lieferanschrift:  
Magdeburger Straße 8
06112 Halle (Saale)

Telefon:
+49 (0)345  557-3570

Telefax:

+49 (0)345  557-3580

E-Mail