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Forschungsschwerpunkte AG Prof. Kielstein

Untersuchung der immunologischen Funktionen bei Adipositas

Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit stehen Untersuchungen zur Wirkung von Adipokinen (z.B. Leptin) auf Immunzellen bei Adipositas. Natürliche Killer (NK) Zellen, als eine integrale Komponente des angeborenen Immunsystems, spielen eine wichtige Rolle bei der initialen Abwehr von virusinfizierten und Tumor-Zellen. Wir konnten in den letzten Jahren interessante in vivo und in vitro Daten generieren, die zeigen, dass das Verteilungsmuster NK Zellen im Gewebe, das Migrationsverhalten und die Aktivierbarkeit im Rahmen einer Adipositas bei Nagern und Menschen in einer komplexen Art und Weise verändert ist. Mit einem breiten Methodenspektrum haben wir herausgefunden, dass verschiedene Signaltransduktionswege (z.B. Jak2/Stat3 und Erk1/2) in NK Zellen von adipösen Individuen beeinträchtigt sind. 

Neben anderen Risikofaktoren, wird auch Adipositas als ein wichtiger negativer Einflussfaktor für die Entstehung und Progression des postmenopausalen Mammakarzinoms und des kolorektalen Karzinoms diskutiert. Ziel unserer wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Charakterisierung der Bedeutung der gestörten NK-Zell-Physiologie für das erhöhte Tumorrisiko bei Adipositas. Dazu werden sowohl Proben aus Zellversuchen sowie tierexperimentellen als auch humanen Studien mittels durchflusszytometrischen Messungen, Zytotoxizitätsassays, Western Blot, qRT-PCR, Immunhistologie und ELISA analysiert.

Diese Ergebnisse, die wichtige Implikationen für die Krebsentstehung bei adipösen Individuen haben, wurden u.a. mit dem Ernst Eickhoff-Preis für Endokrinologie ausgezeichnet.

    

 

 

NK-92 Zelle mit detaillierter Darstellung der Zellmembran; Co-Lokalisation (gelb) von Cofilin (grün) und F-Aktin (rot); Linie =6µm



Untersuchung von T-Zell-Funktionen bei Autoimmunität und Krebs


T-Zellen sind von zentraler Bedeutung für die Immunabwehr gegen Pathogene und maligne Tumore. Im Falle des Auftretens von Autoimmunität können sie autoreaktiv agieren. Sie greifen körpereigene Strukturen an und sind maßgeblich an der Pathogenese der Erkrankung beteiligt. Bei Vorliegen einer Krebserkrankung wird das Immunsystem, u.a. krebsspezifische T-Zellen, vom Tumor kontrolliert und damit eine adäquate Bekämpfung verhindert. Die Steuerung von T-Zell-Antworten über Ligand-Rezeptor-Interaktionen ist eine grundlegende Strategie des Immunsystems, um die verschiedenen Funktionen auszuüben. Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunkts steht die Untersuchung der Beteiligung verschiedener Subpopulationen und Regulationsmechanismen von T-Zell-Antwortenan der immunologischen Auseinandersatzung mit Autoimmunität und malignen Neoplasien.

Forschungsförderung durch:

Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V.: "Untersuchungen der Funktionalität natürlicher Killerzellen bei diät-induzierter Adipositas und Brustkrebs im postmenopausalem Mausmodell" (Dr. Julia Spielmann)

 Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: "Charakterisierung von Adipositas-assoziierten Veränderungen der NK-Zell-Funktion beim kolorektalen Karzinom" (Dr. Ina Bähr, Professor Heike Kielstein)

Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: "Kontrolle der pathologischen CD44-Expression in der akuten myeloschen Leukämie" (Dr. Simon Jasinski-Bergner)

Dr. Werner Jackstädt-Stiftung: "Untersuchungen miRNA gesteuerter dysfunktioneller –Zellen in der Stammzellnische von Patienten mit myelo-dysplastischem Syndrom" (Dr. Dagmar Quandt)

 

Direktorin:
Prof. Dr. Heike Kielstein

Hausanschrift:
Medizinische Fakultät
Institut für Anatomie und Zellbiologie
Große Steinstraße 52
06108 Halle (Saale)

06097 Halle (Saale) - Postanschrift

E-Mail:
Prof. Dr. med. 
Heike Kielstein

Prof. Dr. med. 
Faramarz Dehghani

Prof. Dr. med.
Martin Gericke

Sekretariat:
Allgemeine Anfragen:
anatomie(at)medizin.uni-halle.de
Evelyn Axmann
Elisabeth George
Antje Harbach

Telefon: 
(+49) (345) 557 - 1701, -1702, -1703
Fax: (+49) (345) 557 - 1700

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