Sie befinden sich hier:»Universitätsklinikum»Personalrat»Aktuelle Informationen

UKH-T-Shirts zum Selbermachen

Mit unserer Info Personalrat Aktuell 5/2013 haben wir eine Idee vieler Mitarbeiter aufgegriffen, die sich eigene T-Shirts mit dem Logo des UKH wünschen.

Wir stellen hier eine Art Druckvorlage zur Verfügung, mit der jeder sein eigenes T-Shirt frei gestalten kann. Die Grafiken sind bereits gespiegelt und können in der Größe beliebig variert werden.

Unser Modellversuch hat überraschen gute Ergebisse erbracht:

(Quelle: Fotos: PR)

 

 

 

Allerdings noch ein paar Tipps, die es einzuhalten gilt:

1.   Bügelfolien gibt es in verschiedenen Preislagen und Formaten. In unserem Fall kostete eine 10er Packung Folien im A4-Format ca. 10 €. erhältlich sind sie in Copy-Shops, Kaufhäusern oder einfach im Internet (Lieferzeit: 24 Stunden).

2.   Im Handel gibt es diese Folien für verschiedene Farben. Wir haben Folien für weiße Stoffe benutzt und auch auf solche aufgebügelt. Auf dunklem Untergrund gibt es weiße Ränder!

3.   Es gibt Folien für Tintenstrahldrucker, aber auch Lasedrucker, dies sollte beachtet werden.

4.   Zum Aufbügeln reicht ein ganz normales Bügeleisen, die Dampffunktion muss ausgeschaltet sein. 

5.   Am besten eine feste Oberfläche als Grundlage benutzen. Ein Bügelbrett eignet sich nur bedingt.


6.   Aufzubügelnde Grafiken müssen gespiegelt sein. Sonst erscheint das Bild seitenverkehrt. Mit der Farbseite auf das Shirt legen (Trägerfolie nach oben) und mit Backpapier abdecken. Heiß bügeln, besonders auf Ecken achten. 

7.   Nach kurzen Abkühlen Trägerfolie abziehen und fertig ist das selbstgestaltete UKH-Shirt.

 

Und noch mal in kurzer Grafik:

 

Gutes Gelingen! Wir freuen uns auf Bilder von dem Meisterwerken!

 

 

 

Eindrucksvolle Demonstration auf dem Halleschen Marktplatz

Um die 7000 Teilnehmer wurde nach offiziellen Schätzungen gezählt. In jedem Falle waren es mehr als die Organisatoren der Demonstration für den Erhalt der Universität und Universitätsmedizin in Halle in ihren kühnsten Träumen erwartet haben.

Dies hat solche eindrucksvollen Bilder möglich gemacht:

 

(Quelle: www.hallebleibt.de)

Mehr davon kann man unter www.hallebleibt.de sehen.

Doch einen Wermutstropfen gibt. Der StuRa warnt auf seiner Homepage vor der Aktion eines T-Shirt-Herstellers, der entsprechend bedruckte Shirt verkauft und ein Sponsoring der "Kampfkasse" der Studierenden avisiert. Wir halten dies ebenso wie der StuRa für bedenklich und möchten ebenfalls davor warnen! 

Weitere Informationen zum Kampf um die Erhaltung der Universitätsmedizin

Für alle diejenigen, denen die Berichterstattung in der Zeitung nicht ausreicht, hier kann man weitere Artikel online lesen. So u.a. dass sich auch der Verband der Uniklinika zur Wort gemeldet hat. Einfach auf der Startseite nach untern scrollen! 


Und wer will kann sich bereits in eine Online-Petition eintragen. 

Demonstration am 30. April 2013

Die Vollversammlung am 24. April 2013 war nur der Auftakt.

Im Ergebnis der Veranstaltung wurde durch das Aktionsbündnis "Halle bleibt! Für den Erhalt der Universitätsmedizin" eine Protestveranstaltung mit Kundgebung auf dem Marktplatz organsiert. Die weiteren Informationen wie der Aufruf mit den genauen Angaben zu Zeit und Treffpunkt sowie einen Aufruf an die Bevölkerung finden Sie hier:

  • Start: Stadtpark Magdeburger Straße/Campus UKH    15.00 Uhr
  • Kundgebung um 16.00 Uhr auf dem Marktplatz, geplante Redner: Studierende, der Dekan der Medizinischen Fakultät, Gewerkschaften und Interessenvertretungen

  • Zum Nachlesen:

Vollversammlung am 24. April 2013 übertrifft alle Erwartungen

Mit großem Interesse von Beschäftigten, Auszubildenden, Studierenden und Medien fang am 24.04.2013 die angekündigte Vollversammlung statt. Alle 4 Hörsäle waren voll besetzt, selbst mit den Plätzen auf der "Galerie " und den Treppenstufen reichten die Plätze bei weitem nicht aus. Einer Vielzahl von Teilnehmern blieb nur ein Stehplatz in den Fluren und Gängen im Hörsaalgebäude. Dank Video- und Tontechnik konnte die ausgesprochen gelungene Veranstaltung aber auch dort mitverfolgt werden.

Genaue Teilnehmerzahlen liegen derzeit leider nicht vor. Jedoch wurde mit großem Beifall auf Initiative der Studierenden eine Resolution verabschiedet, an der sich binnen 2 Stunden fast 2000 Anwesende mittels Unterschrift beteiligten.

Diese Resolution sowie die Unterschriftlisten stehen hier zum Download zur Verfügung. Ansprechpartner ist der Fachschaftrat der Medizinischen Fakulät.

Eine Art "Task Force", bestehend aus Mitarbeitern aller Statusgruppen des UKH und der MLU, Studierenden, Vertretern der Gewerkschaften usw. wird weiterführend Aktionen vorbereiten und organsieren. Als Kontaktadresse wurde zunächst  hallebleibt©medis-halle.de benannt.

Im Ergebnis der gestrigen Veranstaltung ist derzeit eine Protestkundgebung am 30. April 2013 auf dem Marktplatz in Halle in Vorbereitung. Die genauen Abläufe werden durch das o.g. Aktionsbündnis bekannt gegeben. 

Auch der Personalrat wird aktuell an dieser Stelle informieren.

Vollversammlung der Universitätsmedizin in Halle

Die Universitätsmedizin führt eine Vollversammlung durch. Eine Art Aktionsbündnis hat sich gebildet, bestehend aus den Personalräten, Studenten, Gewerkschaften usw.

Die folgende Einladung ist in Umlauf: 

"Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät,

Am morgigen 

Mittwoch, 24. April 2013 findet um 14.00 Uhr in allen 4 Hörsälen FG 6

eine Vollversammlung der Universitätsmedizin für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät sowie der Studierendenschaft statt.

Vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse der vergangenen Tage, die zeigen dass der Fortbestand der Universitätsmedizin in Halle gefährdet ist, ruft Sie der Personalrat auf, der Einladung zur Teilnahme an dieser Veranstaltung zu folgen. Mit einer möglichst großen Beteiligung symbolisieren wir unser Bekenntnis, dass sich das Land Sachsen – Anhalt zur Sicherung einer flächendeckenden Medizinischen Versorgung beide Fakultäten leisten muss.

Es wäre wichtig, wenn Jede/r, der zur Zeit der Vollversammlung nicht unmittelbar in der stationären Versorgung erforderlich ist, an dieser Veranstaltung teilnimmt. An die zuständigen Leiter appellieren wir, die Mitarbeiter zur Teilnahme zu ermutigen und durch das eigene Erscheinen Vorbild zu sein.

Ihr

Personalrat des UKH"

Es kracht in Sachsen-Anhalt

Vergangene Woche - ausgerechnet zum Zeitpunkt der Begehung durch den Wissenschaftsrat - ging es durch sämtliche Medien wie ein Lauffeuer: in der Landesregierung werde die Schließung einer der beiden Unikliniken diskutiert.

Seit dem brodelt es. 

Ein neuer Höhepunkt in der Diskussion ist nun die Entlassung der bisherigen Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff.

Entsetzen und Protest wechseln sich ab. In Halle werden wie auch bei den Kollegen in Magdeburg  Überlegungen zum weiteren Vorgehen angestellt. Protestaktionen sind nicht ausgeschlossen.

Neben den einschlägigen Medien melden sich auf die Gewerkschaften zu Wort. Hier zum Beispiel eine Presseerklärung der GEW.

Wir werden weiter berichten.

 

 

Aktion "Der Druck muss raus"

Die aktuelle Ausgabe der Personalratspost ist erschienen und im Umlauf. Wie immer gibt eine Online-Ausgabe für interessierte Leser!

In der Ausgabe verweisen wir unter anderen auf eine Aktion der Gewerkschaft Verdi "Der Druck muss raus". Aus gegeben Anlass möchten wir in dem Zusammenhang auf eine Unterschriftaktion dazu verweisen. Im Hause sind Kollegen mit Unterschriftlisten unterwegs und bitten die Kollegen ihrer Bereiche damit um Unterstützung. Mit dem Beitrag auf dieser Liste setzten sich alle Unterzeichner für eine gesetzliche bundesweite Peronalbemessung in Krankenhäusern, eine Aufstockung des Personals und damit gesunde Arbeitsbedingungen dort ein, was sich nicht zuletzt in der besseren Versorgung der Patienten niederschlägt.

Der Personalrat unterstützt diese Aktion und hofft somit auch, Einfluss auf die Bundespolitik nehmen zu können.

Die Listen können Sie auch hier downloaden und verwenden. In dem Falle bitte wir Sie, die Listen ausgefüllt an Verdi direkt bzw. die Vertrauensleute zurückzusenden oder sogar in der Mitgliederversammlung von Verdi am 23.04.2013 (um 15.30 Uhr im FG 6 Ernst Grube-Straße 40) abzugeben. Zudem werden die bis zum 25.04.2013 an den Personalrat gesandten Listen an Verdi weitergeleitet.

Zukunft der Universitäten in Sachsen-Anhalt - wohin spart sich die Landesregierung?

Glaubt man den einschlägigen Nachrichtenmedien entbrennt in der Landesregierung gerade ein Kampf um die Finanzen des Landes. Finanzminister Bullerjahn dreht am Sparhebel. Der Aufschrei aus den Städten Halle und Magdeburg war deutlich zu hören. Auf Landesebene geht es weiter. Dies erfolgt nun nicht zum ersten Mal. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist da schon zu beobachten.

Das Land Sachsen Anhalt bedient sich auch dieses mal einer Fülle demografischer Daten und Prognosen,  stützt die propagierten Maßnahmen regelrecht darauf. Zitiert wird das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), einer gemeinnützigen GmbH aus Gütersloh.

Bizarr ist allerdings, dass eben dieses CHE der Authentizität der Datenbasis massiv widerspricht.

Glauben Sie nicht? Hier der Link zum Nachlesen.

Marathon der Behörden 2013

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Marathon der Behörden statt. Der Personralrat unterstützt die Veranstaltung. Nähere Informationen sind der Ausgabe von PR-Aktuell Nr. 1/2013 zu entnehmen.

Neue Personalratspost

Die bereits 16. Ausgabe unserer Zeitung, die Personalratspost ist noch vor Weihnachten erschienen und wird in den nächsten Tagen verschickt. Wie immer ist eine Online-Version verfügbar und wie unsere anderen Ausgaben auch in den Veröffentlichungen zu finden.

Personalversammlung

Am 09. Januar 2013 findet unsere nächste Personalversammlung statt.

Details können der Einladung entnommen werden.


Bereits jetzt möchten wir darauf hinweisen, dass auch zu dieser Personalversammlung unser Kummerkasten dabei sein und die Fragen und Sorgen der Beschäftigten des UKH aufnehmen wird.

Der Personalrat des UKH freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme.

Neue Dienstvereinbarung geschlossen!

In der 43. Kalenderwoche 2012 haben  Personalrat und Dienststelle nach langen Verhandlungen nunmehr eine Dienstvereinbarung zum Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement (kurz: BEM) unterzeichnet. 

Sie regelt die Aufgaben, Möglichkeiten und Ziele bei krankheitsbedingten Ausfällen von Mitarbeitern aller Berufgruppen für Arbeitgeber, Personalrat und schließlich die Mitarbeiter selbst.

Die erarbeiteten Regelungen resultieren aus dem Festlegungen des Schwerbehindertenrechts (§ 84 SGB IX), werden aber im Hause für alle Fälle von Langzeiterkrankung, häufiger Kurzzeiterkrankungen bis hin zu schrittweisen ärztlich verordneten Wiedereingliederungen in den Arbeitsalltag Anwendung finden. 

Dazu wird am UKH ein festes BEM-Team gebildet, welches sich der Problemstellung widmen wird und individeulle Lösungen finden soll.

In den letzten Jahren wurde dies besonders in der Pflege mit einer gewissen Regelmäßigkeit durchgeführt. Die Etablierung eines festen Teams zur Bearbeitung hat sich dort bewährt und ist deshalb faktisch die Grundidee, die nun für alle Bereiche und Einrichtungen sowie für alle Beschäftigten- und Berufsgruppen für die nächsten zwei Jahre bindend ist.


Details zur Zusammensetzung des BEM-Teams, Abläufen usw. sind unseren Veröffentlichungen in der Rubrik Dienstvereinbarungen zu entnehmen.

Neue Ausgabe der Personalratspost

Die Septemberausgabe der Personalratspost ist da! 

Wie immer haben wir unseren Post-Verteiler genutzt und allen Stationen und Bereiche die entsprechenden Exemplare zugeschickt. Wir hoffen, dass die interne Hauspost die damit entstandenen Postberge zwischenzeitlich zugestellt hat.

Die Auflage der Zeitung beläuft sich auf 1.000 Stück. D.h. nicht jedem Mitarbeiter und nicht jeder Mitarbeiterin kann ein persönliches Exemplar zur Verfügung gestellt werden. Für alle diejenigen, die noch mals nachlesen wollen oder bestimmte Artikel für den eigenen Gebrauch benötigen sei an dieser Stelle auf die Onlineversion der Personalratspost verwiesen. 

Sämtliche Ausgaben der Zeitung sind in den Veröffentlichungen des Personalrates verfügbar.

Solidaritätsaktion der Personalräte

 

Im Jahr 2007 wurden die bis dahin unabhängig von einander in Hessen existierenden Unikliniken in Marburg und in Gießen miteinander verschmolzen und als erstes (und bisher einziges) Universitätsklinikum in Deutschland mit Willen der Hessischen Landesregierung privatisiert. In Trägerschaft der Rhön-AG betrieben wurde zunehmend versucht ein Universitätsklinikum privatwirtschaftlich zu betreiben.

Wie sich gezeigt hat, war das nur mit mittelmäßigen Erfolg möglich! Die Renditeerwartung der Rhön-Aktionäre einerseits und die besondere Verflechtung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre waren nicht zu vereinbaren. Immer wieder war von den Problemen bei der Patientenversorgung unter privatwirtschaftlichen Augenmerk udn unzureichenden Forschungsbedingungen zu hören. Ausbidlung und Lehre standen auf einem ganz anderen Papier.

Diversen Berichterstattungen in der einschlägigen Presse war seit Beginn 2012 zu vernehmen, dass immenser Personalabbau (derzeit beabsichtigt: 500 Stellen) unerlässlich sei. Beschäftigte aller Berufsgruppen wehren sich, Rufe nach einer (Rück-)Überführung in öffentliche Trägerschaft werden laut.

Eine Initiative der Personalräte in ganz Deutschland hat sich nun auch der Personalrat des UKH angeschlossen. Während mit der Novelllierung des Hochschulmedizingesetzes die Zukunft des UKH selbst auf dem Prüfstand steht, wir praktisch selbst um den Erhalt in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft kämpfen, erklären wir uns mit den Kollegen in Marburg und Gießen solidarisch. 

Urlaub ist das Kalenderjahr

Mit den Gehaltsscheinen des Monats Juli 2012 wurde ein Rundbrief an alle MitarbeiterInnen des UKH verteilt, in dem Bezug auf die Urlaubsplanung für das Jahr 2012 genommen wird. In der Folge klingelten im Personalratsbüro verstärkt die Telefone, auch Anfragen via Email erreichten uns. Offensichtlich nahm dieses Thema teils skurile Ausmaße an, wie in den verschiedenen Bereichen mit Erholungsurlaub für 2012 umzugehen ist. 

Der Personalrat hat einen Teil der Fragen an den KV weitergeleitet und wird die Anworten - sobald diese vorliegen - in unserem "Blog" im Intranet veröffentlichen.

Zusätzlich haben wir die Information Nr. 6 von Personalratspost-Aktuell veröffentlicht.

Qualifikationsbedarf von Gesundheitsfachberufen

Mittlerweile dürfte es kein Geheimnis mehr sein: der Personalrat hat dem Antrag auf Mitbestimmung der Teilprojekte 1 und 4 im Projekt Pflege 2014 in der vorgelegten Form keine Zustimmmung erteilt.

Zu den Gründen werden wir uns in der kommenden Ausgabe unserer Zeitung im Detail äußern.
Das Erscheinen ist für September 2012 vorgesehen.

Zwischenzeitlich haben wir ganz interessante Erkenntnisse die Pflege betreffend im Internet gefunden. Wir möchten dies als PDF-Datei hier allen Lesern unserer Homepage zur Verfügung stellen. Nähere bzw. weitere Informationen sind dem Internet sicherlich problemlos zu entnehmen.

Juni-Ausgabe der Personalratspost

Die Juni-Ausgabe unserer Zeitung ist erschienen. In der nunmehr schon 14. Ausgabe widmen wir uns wieder verscheindenen Themen rund um das UKH.

Eine Online-Ausgabe im pdf-Format finden Sie wie immer bei unseren Veröffenlichungen.

Zur Zukunft der Hochschulmedizin in Sachsen-Anhalt

Nach intensiver Arbeit hat die vom Senat der MLU eingesetzte Kommission in der Sitzung des Akademischen Senats am 16.05.2012 einen Entwurf zur künftigen Führung der Universitätsmedizin verabschiedet. Mehrheitlich wurde auf die Schaffung einer "Teilkörperschaft der Universität" abgestellt.

Der Personalrat hat sich dieser Positionierung angeschlossen und unterstützt diese Denkansätze. Näheres kann der Ausgabe von PR-Aktuell 5/2012 entnommen werden.

Das Hochschulmedizingesetz wird novelliert!

Die Anzeichen und Aktivitäten mehren sich. Das Hochschulmedizingesetz des Landes Sachsen-Anhalt (HMG) wird novelliert! 

Seit Anfang des Jahres kommt zunehmend Bewegung in das Handeln aller Beteiligten. So wurde durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft  für das Frühjahr 2012 ein überarbeiteter Gesetzentwurf avisiert.

Innerhalb des Landtages widmeten sich auch die Fraktionen dem Thema. Ein Antrag der Fraktion DIE LINKE führte im Landtag einer Verweisung des Themas in den zuständigen Ausschuss des Landtages. Dieser führte am 02. Februar 2012 eine öffentliche Anhörung durch. Die Darlegungen der Rektoren, Dekane, Ärztlichen Direktoren, Personalräte und Gewerkschaften können hier nach gelesen werden.

Im Ergebnis der Befassung entschied der Ausschuss das Minsterium mit der Novellierung des Gesetzes zu beauftragen.

Dies bedeutet nun aber auch, dass eine umfassende und detaillierte Auseinandersetzung mit den bisherigen Auswirkungen des HMG  - wie eigentlich im § 26 des HMG bereits für 2008 vorgesehen - zumindest in der Breite und gebotenen zeitlichen Tiefe einer Evaluierung NICHT stattfindet. Vielmehr wurde nun ein Arbeitspapier erstellt, dass alle vorliegenden Ideen, Anregungen und Meinungen für ein zukünftige Gestaltung der Hochschulmedizin in Sachsen-Anhalt widerspiegelt.

Wir werden hier über die aktuellen Aktivitäten berichten. So wird in den nächsten Tagen eine neue Ausgabe von PR-Aktuell informieren.

Parallel dazu finden sie in unseren Archivmeldungen zu diesem Thema eine Art Chronologie der Gesetzgebung zur Hochschulmedizin der letzten Jahre und Jahrzehnte.

Empfehlen möchten wir interessierten Lesern auch sich den aktuellen Entwicklungen in Marburg-Giessen, Deutschlands einzigen privatisierten Uniklinikum, zu widmen. Zeitungen wie die FAZ und die Frankfurter Rundschau berichten mittlerweile regelmäßig auch in eigenen Online-Kolumnen über das Geschehen. So war dort unter anderen ein Papier mit 22 Thesen der Klinikdirektoren dort finden. Sämtliche Klinikdirektoren aus Marburg und Giessen habe so ihrer Kritik Ausdruck verliehen.

In Halle hat sich am 11.04.2012 der Akademische Senat der MLU dem Thema Novellierung des HMG gewidmet. In einer 1,5-stündigen Diskussion wurde ein einstimmiger Beschluss gefaßt. Danach wird eine universitätsinterne Arbeitsgruppe einen Gesetzestext entwicklen, der die erforderlichen Rahmenbedingen für das UKH, die Medizinische Fakultät und die Universität im integrativen Verbund beschreibt. Näheres kann hier nachgelesen werden.

 

Fragen im Kummerkasten

Nach einer langen Zeit des Wartens, haben wir nun endlich sämtliche Fragen und Antworten aus dem Kummerkasten der Personalversammlung beieinander.

Für eine schnelle Veröffentlichung steht eine Sonderausgabe der PERSONALRATSPOST zur Verfügung.In den letzten Tagen haben wir diese in einer geewissen Stückzahl per Hauspost in die Einrichtungen gegeben. Zudem steht nunmehr als Dowload eine pdf-Version im Intranet zur Verfügung.

Die Sonderausgabe ist  in einer zahlenmäßig geringeren Auflage als unsere Zeitung üblicher Weise erschienen. Sollten also weitere Exemplare erforderlich sein, können sie uns auch anrufen, wir schicken noch ein paar Exemplare per Hauspost!

BAG-Urteil zur Urlaubsstaffelung

Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) hat im Geltungsbereich der Tarifverträge des öffentlichen Dienstes (TVöD und TV-L) für Unruhe gesorgt. Nach Auffassung des BAG verstößt die in diesen Tarifverträgen enthaltene Staffelung der Höhe der Urlaubstage nach Lebensalter gegen das Verbot der Altersdiskriminierung.

Der Haustarifvertrag des UKH enthält baut zwar in wesentlichen Punkten auf den Regelungen des TV-L auf, enthält auch eine gleichlautende Formulierung zur Urlaubsstaffelung, stellt jeoch einen separaten eigenständigen Tarifvertrag dar. 

Der Personalrat hat die Dienststelle offiziell um die grundsätzliche Rechtsauffassung zu diesem Sachverhalt gebeten.

Näheres ist der PR-Aktuell 1/2012 zu entnehmen.

Die Briefe der VBL zur steuerlichen Behandlung der VBL-Beiträge

Alle Beschäftigten des UKH haben in den letzten Tagen Briefe der Personalverwaltung erhalten.

Kernthema war eine Abhandlung zur steuerlichen Behandlung der Arbeitnehmerbeiträge zur VBLklassik im Jahr 2011. 

Die Schreiben umfassten mehrere Seiten und waren - mit Verlaub - eher verwirrend als hilfreich. Dafür sprechen jedenfalls die zahlreichen Anrufe beim Personalrat.

Die daraus formulierten Fragestellungen sind für den Personalrat nur schwer zu beantworten, zumal sich ein Großteil der Antworten nur im Zusammenhang mit den individuellen Lebensumständen der Mitarbeiter ergibt.

Der Personalrat möchte die Verwirrung nicht noch weiter ausweiten und empfiehlt deshalb auf der Suche nach Antworten, direkt mit der VBL Kontakt aufzunehmen. 
Hilfreich ist auch die Homepage der VBL. Unter www.vbl.de http://www.vbl.de/de/service/vblwiki/h%C3%A4ufige-fragen-zursind in der Rubrik VBL Wiki die häufigen Fragen zur Steuerfreiheit des Arbeitnehmerbeitrags aufgelistet. Dort findet man auch ein Übersichtsblatt, dass ohne großte textliche Abhandlungen Handlungshinweise bzw. Entscheidungshilfen gibt. Die Übersicht ist als pdf-Datei herunterzuladen.

 

Neuer Internetauftritt

Im gesamten UKH wurde zum Jahresbeginn 2012 der Interntauftritt geändert. Nicht nur das Erscheinungsbild auch der programmtechnische Hintergrund hat sich geändert. 

Damit verbunden ist aber auch, dass die früheren Beiträge in das neue System eingepflegt werden müssen. Dies ist sehr zeitintensiv. Teilweise sind die Textbeiträge bereits wieder abrufbar.

Der Personalrat ist bemüht zeitnah den kompletten Internetauftritt mit den nötigen Bildern und Links zu vervollständigen udn wieder frei zu schalten.

Bis dahin bitten wir um das entsprechnde Verständnis.


Sollten Sie in der Zwischenzeit Unterlagen zum Nachlesen benötigen nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit unserem Sekretariat auf.