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Forschungsverbünde an der Medizinischen Fakultät

Die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird durch Kooperationen regionaler und überregionaler Partner an gemeinsamen Fragestellungen gestärkt.

Durch die Konzentration personeller und materieller Ressourcen sowie der überregionalen Ausnutzung von Kapazitäten und Expertise kann eine effektivere Bearbeitung interessanter Fragestellungen in Forschungsverbünden erfolgen.

Die interdisziplinäre Arbeit an einer gemeinsamen Thematik ermöglicht die optimale Koordination von Grundlagen-, und Versorgungsforschung sowie einen frühen Transfer der Forschungsergebnisse.

Auf den folgenden Seiten (Navigation links) erhalten Sie einen Überblick über bestehende Verbundprojekte der Medizinischen Fakultät.

Einreichung von DFG-Forschungsverbundanträgen - Verfahrensweise an der Martin-Luther-Universität

Mit Beschluss des Rektorates vom 6. November 2002 trat die bislang geltende Regelung zur universitätsinternen Verfahrensweise bei der Beantragung von DFG Forschungsverbunden in Kraft. Sie sieht im Vorfeld der Einreichung eines Antrages dessen Vorbegutachtung durch eine Arbeitsgruppe der Forschungskommission mit anschließender Empfehlung an den Akademischen Senat und im nächsten Schritt die Beschlussfassung des Senates zur möglichen Weiterleitung des Antrages an die DFG vor.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2006 einige Neuregelungen in den Antragsverfahren für Forschungsverbunde getroffen. So gilt für die Programme Sonderforschungsbereiche (SFB), Graduiertenkollegs (GRK) und Forschergruppen (FOR) ein zweistufiges Antragsverfahren, wobei jederzeit Antragsskizzen bzw. Konzeptpapiere bei der DFG eingereicht werden können. Die Antragsskizzen werden Gutachterinnen und Gutachtern vorgelegt. Auf der Grundlage ihrer Stellungnahmen berät die Geschäftsstelle unter Beteiligung von Fachkollegiatinnen und Fachkollegiaten die Antragstellerinnen und Antragsteller, ob in einem zweiten Schritt ein vollständiger Antrag vorgelegt werden soll.

Vor diesem Hintergrund wurde die Änderung der Verfahrensweise bei der Beantragung von DFG-Forschungsverbunden an der MLU vorgeschlagen und vom Rektorat am 17. September 2007 und der Forschungskommission des Akademischen Senates am 24. Oktober 2007 befürwortet.

Die Gremienbehandlung eines Antrags auf Einrichtung eines Sonderforschungsbereichs oder eines Graduiertenkollegs beginnt nunmehr mit der grundsätzlichen Befürwortung der Antragsskizze bzw. des Konzeptpapiers durch das Rektorat und deren Prüfung durch eine Arbeitsgruppe der Forschungskommission. Der Arbeitsgruppe gehören 2 Mitglieder der Forschungskommission mit DFG-Gutachtererfahrung und eine aktive oder ehemalige Sprecherin / ein aktiver oder ehemaliger Sprecher eines Forschungsverbundes an, die jeweils vom Prorektor für Forschung benannt werden.
Anschließend erfolgt die Vorstellung der Antragsskizze (s.u.) durch die Sprecherin /den Sprecher des geplanten Verbundprojektes in Forschungskommission und Senat.

Nach Aufforderung zur Erarbeitung eines Finanzierungsantrages durch die DFG ist rechtzeitig ein Gespräch mit der Universitätsleitung zur Abstimmung bzgl. der Grundausstattung des Verbundprojektes zu führen. Die Erstellung des Finanzierungsantrages wird durch eine Patin / einen Paten begleitet, die / der den Antrag ca. zwei Wochen vor dem Drucklegungstermin formal prüft. Diese formale Prüfung soll von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgenommen werden, die bereits erfolgreich Verbundanträge eingereicht haben.

Bei der Einreichung eines Fortsetzungsantrages ist zunächst die Zustimmung des Rektorates einzuholen. Danach erfolgt die Vorstellung des Fortsetzungsantrages durch die Sprecherin / den Sprecher in der Forschungskommission und im Akademischen Senat.
Auch die Erarbeitung des Fortsetzungsantrages wird von einer Patin /einem Paten begleitet, die / der den Antrag ca. zwei Wochen vor dem Drucklegungstermin formal prüft.
Im Fall der Beantragung von DFG-Forschergruppen gilt folgende Regelung:
In den Fällen, in denen für die Forschergruppen Ressourcen benötigt werden, die über die von den zuständigen Fakultäten verwalteten Ressourcen hinausgehen, wird analog zu den Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs verfahren. Ansonsten muss dieses Procedere nicht eingehalten werden.

Es wird darum gebeten, die genauen terminlichen Abläufe mit dem Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs abzustimmen.

Kurze Zusammenfassung eines DFG-Antrages (Verbünde)

Schwerpunkte

  • Kenndaten zum geplanten Graduiertenkolleg/SFB/ggf. Forschergruppe/Forschungszentrum (Titel, SprecherInnen, Übersicht: Teilprojekte und ProjektleiterInnen)
  • Kurze inhaltliche Zusammenfassung (nicht mehr als 1/2 Seite)
  • kurze Information zur institutionellen Basis (Eingliederung in den Forschungsschwerpunkt der MLU, vorhandene Grundausstattung, personelle Situation)
  • Informationen zur Förderung des wiss. Nachwuchses und der beruflichen Karriere
  • Informationen zu Maßnahmen der Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im geplanten Graduiertenkolleg
  • Information zur voraussichtlich beantragten Ergänzungsausstattung und zur zusätzlich benötigten Grundausstattung

Einreichungstermine für Antragsskizze und Antrag: Übersicht zum Download

Kontakt

Prodekanat Forschung

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