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Modul 6: Promotionskolleg Medizin: Promotionsstipendium für Medizin/ Zahnmedizinstudierende

Fördermodul in Übersicht:
Medizin/Zahnmedizinstudierende der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit hervorragenden Studienleistungen sollen im Rahmen einer 12-monatigen Freistellung vom Studium an der Erstellung einer hochwertigen Promotionsarbeit arbeiten und in dieser Zeit weiterqualifizierende strukturierte Wahlpflichtangebote (insgesamt 22 Lehreinheiten) des Promotionskollegs besuchen. Die Teilnahme an diesem Fördermodul erfolgt gemäß den Vorgaben der Ordnung des Promotionskollegs.

Voraussetzungen:
Medizin/Zahnmedizinstudierende der Medizinischen Fakultät mit hervorragenden Studienleistungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (s. Anlage); Promotionsthema in einem der beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät (Molekularen Medizin und patienten-orientierte Forschung auf den Gebieten der Klinischen Epidemiologie, Rehabilitationsmedizin sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaft); befürwortendes Schreiben der Doktormutter/Doktorvaters und positiv begutachteter Projektantrag.

Ausschlusskriterien:
Pro Einrichtung kann zeitgleich nur eine Person aus den Roux-Modulen 6 und 7 gefördert werden.

Förderinstrumente:
Gefördert werden maximal 4 Doktoranden/innen mit 650 €/Monat über 12 Monate. Zusätzlich erhält jeder Doktorand/Doktorandin eine einmalige Projektpauschale von 2.000 €. BaFöG-Empfänger müssen sich für die 2 Semester beurlauben lassen und bekommen in dieser Zeit kein BaFöG. Pro Doktorand/Doktorandin werden über das Roux-Programm bis zu 500 € pro Jahr für den Besuch von maximal zwei nationalen oder internationalen wissenschaftlichen Fachtagungen finanziert. Bedingung ist hierbei, dass der Doktorand ein Poster oder einen Vortrag präsentiert.

Dauer der Förderung:
Maximal 12 Monate.

Zahl der Projekte:
Maximal 4 Doktoranden pro Jahr.

Mittel/Projekt/Jahr:
9.800 € pro Projekt und Jahr (+500 € Besuch wissenschaftl. Fachtagungen).

Erforderliche Gesamtmittel/Jahr:
Max. 39.200 € (+2.000 € Besuch wissenschaftl. Fachtagungen).

Antragstellung:
Die Antragstellung erfolgt zunächst bei der Steuergruppe des Promotionskollegs (Sprecher: Prof. Dr. Michael Bucher, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, promotionskolleg(at)medizin.uni-halle.de). Für die Beantragung müssen Doktoranden/Doktorandinnen zum 15. Juni oder 15. Dezember eines jeden Jahres einen Projektantrag von nicht mehr als fünf Seiten A4 (11 pt. Arial, 1.5 Zeilenabstand) einreichen, der den folgenden Gliederungspunkten folgt:

  1. Antragsteller (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Tel., Fax., e-mail),
  2. Betreuender Doktorvater/betreuende Doktormutter (Name, Einrichtung, Anschrift, Tel., Fax., e-mail,
  3. Bewerbungszeitraum,
  4. Thema der Promotionsarbeit (zumindest Arbeitstitel),
  5. Hintergrund des Themas,
  6. Projekt-Zeitplan mit Meilensteinen,
  7. Technische Voraussetzungen für das Gelingen des Projekts,
  8. Kooperationspartner (soweit vorgesehen),
  9. Finanzielle Voraussetzungen (Sachmittel/Investive Mittel) für das Gelingen des Projekts,
  10. Beiträge der Einrichtung des Doktorvaters/der Doktormutter,
  11. Unterschriften (Bewerber, Doktorvater/mutter)
  12. Schreiben des Erstbetreuers, dass er die Mitgliedschaft unterstützt
  13. Schreiben des/der Doktorandin, dass er/sie zusichert, für ein Jahr das (Zahn)Medizinstudium zu unterbrechen
  14. Erklärung des/der Doktorandin, ob er/sie BaFÖG erhält.
  15. Unterzeichnete Betreuungsvereinbarung (Doktorandenvertrag)
  16. Anlagen (Curriculum vitae, max. 2 Seiten sowie Allgemeines Hochschulzeugnis, Fotokopie von Leistungsnachweisen bzw. M1-Zeugnis, sofern vorhanden).

Begutachtung:
Die eingehenden Anträge werden zunächst von der Steuergruppe des Promotionskollegs gesichtet und mit Rangplätzen versehen. Anschließend erfolgt die Mittelzuteilung gemäß dieser Rangliste durch die Roux-Steuergruppe.

Berichterstattung:
Ein formaler Abschlussbericht sowie die Promotionsschrift (nach abgeschlossener Verteidigung) werden der Geschäftsstelle des Promotionskollegs zur Verfügung gestellt. Diese legt den Abschlussbericht  dem betreuenden Doktorvater/der betreuenden Doktormutter sowie den beiden weiteren Mentoren vor.

Projektziel:
Wissenschaftlich interessierte Studierende der Medizin/Zahnmedizin soll die Möglichkeit einer 12-monatigen Forschungsfreistellung für eine hochwertige Promotion gegeben werden.

Anlage: Hervorragende Studienleistungen

  • Studierende vor dem Physikum (M1) müssen alle die bis zur Bewerbung um das Roux-Modul absolvierten Fächer des vorklinischen Abschnitts mindestens mit der Note "gut" abgeschlossen haben.
  • Studierende mit absolviertem Physikum (M1) müssen die M1-Prüfung mindestens mit der schriftlichen Note "gut" abgeschlossen haben.

Ordnung des Promotionskollegs Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg