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Promotionskolleg Medizin: Doktorandenstelle für promovierte (Zahn)Ärztinnen und (Zahn)Ärzte

Fördermodul in Übersicht:
(Zahn)Ärzte mit bereits erfolgreich absolvierter (Zahn)Medizinischer Dissertation (Dr. med. dent./Dr. med.) sollen innerhalb einer dreijährigen Förderzeit eine hochwertige Promotion (Dr. rer. medic. oder Dr. rer. nat.) erstellen und in dieser Zeit weiterqualifizierende strukturierte Wahlpflichtangebote (insgesamt 67 Lehreinheiten) des Promotionskollegs besuchen. Die Teilnahme an diesem Fördermodul erfolgt gemäß den Vorgaben der Ordnung des Promotionskollegs.

Voraussetzungen:
Herausragender Abschluss des Studiums der Medizin oder Zahnmedizin und herausragende Promotionsleistung (Dr. med./Dr. med. dent.) (s. Anlage); im Falle internationaler Abschlüsse ist die Äquivalenz nachzuweisen; Promotionsthema in einem der beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät (Molekularen Medizin oder patienten-orientierte Forschung auf den Gebieten der Klinischen Epidemiologie, Rehabilitationsmedizin sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaft); positiv begutachteter Projektantrag und befürwortendes Schreiben der Doktormutter/des Doktorvaters.

Im Falle der Bewerbung zur Erlangung eines Dr. rer. nat. (Verleihung durch die Naturwissenschaftliche Fakultät I oder Naturwissenschaftliche Fakultät III der Martin-Luther-Universität) ist vorab ein ausgefülltes "Anmeldeformular für Doktoranden der Naturwissenschaftlichen Fakultät I" bzw. "Anmeldeformular für Doktoranden der Naturwissenschaftlichen Fakultät III" bei der Naturwissenschaftlichen Fakultät I bzw. III einzureichen. Weiterhin hat vorab ein Gespräch mit dem Dekan oder dem stellvertretenden Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät I bzw. III stattzufinden. Das geplante Promotionsprojekt muss in diesem Falle vor der Roux-Beantragung auf einem Kolloquium der Naturwissenschaftlichen Fakultät I bzw. III präsentiert worden sein.

Dauer und Höhe der Förderung:
Maximal 3 Jahre. TVL-13 Vollzeit. Sachmitteletat 10.000 € p.a.

Antragstellung:
Die Antragstellung erfolgt zunächst bei der Steuergruppe des Promotionskollegs (Sprecher: Prof. Dr. Michael Bucher, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, promotionskolleg(at)medizin.uni-halle.de). Für die Beantragung müssen Doktoranden/Doktorandinnen einen Projektantrag von nicht mehr als fünf Seiten A4 (11 pt. Arial, 1.5 Zeilenabstand) einreichen, der den folgenden Gliederungspunkten folgt:

  1. Antragsteller (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Tel., Fax., e-mail),
  2. Betreuender Doktorvater/betreuende Doktormutter (Name, Einrichtung, Anschrift, Tel., Fax., e-mail),
  3. Bewerbungszeitraum,
  4. Thema der Promotionsarbeit (zumindest Arbeitstitel),
  5.  Hintergrund des Themas,
  6.  Projekt-Zeitplan mit Meilensteinen,
  7. Technische Voraussetzungen für das Gelingen des Projekts,
  8.  Kooperationspartner (soweit vorgesehen),
  9.  Finanzielle Voraussetzungen (Sachmittel/Investive Mittel) für das Gelingen des Projekts,
  10. Beiträge der Einrichtung des Doktorvaters/der Doktormutter,
  11. Unterschriften (Bewerber, Doktorvater/mutter),
  12. Anlagen (Curriculum vitae, max. 2 Seiten sowie Allgemeines Hochschulzeugnis, Zeugnisse der Staatsexamina, Promotionsurkunde). Für Bewerber, die den Dr. rer. nat. anstreben, sind die unter "Voraussetzungen" genannten weiteren Bedingungen zu erfüllen.

Begutachtung:
Die eingehenden Anträge werden zunächst von der Steuergruppe des Promotionskollegs gesichtet und mit Rangplätzen versehen. Anträge, die bereits aus Sicht der Steuergruppe als nicht förderungsfähig eingestuft werden, erhalten keinen Rangplatz und werden auch nicht der Roux-Steuergruppe vorgelegt. Anschließend erfolgt die Mittelzuteilung gemäß dieser Rangliste durch die Roux-Steuergruppe.

Berichterstattung:
Jeder geförderte Doktorand muss jährlich einen mindestens 4-seitigen Erfolgsbericht der Geschäftsstelle des Promotionskollegs übermitteln. Ein formaler Abschlussbericht sowie die Promotionsschrift (nach abgeschlossener Verteidigung) werden der Geschäftsstelle des Promotionskollegs zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsstelle legt die Berichte dem Betreuer sowie den beiden Co-Betreuern vor.

Projektziel:
Förderung der wissenschaftlichen Exzellenz von Ärztinnen/Ärzten bzw. Zahnärztinnen/ Zahnärzten sowie Förderung der wissenschaftlichen Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Anlage: Herausragender Abschluss des Studiums und der Dissertation

  • Promovierte Ärzte (Dr. med.) müssen die M2-Prüfung mindestens mit der Note "gut" abgeschlossen haben.
  • Die Medizinische Dissertation muss mindestens mit der Note "magna cum laude" abgeschlossen worden sein.

Ordnung des Promotionskollegs Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg