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Drittmittelprojekt "Gab es Ärztinnen in der Antike?"

Gab es Ärztinnen in der Antike? Eine wissenschaftshistorische Untersuchung der Legitimationsdiskurse. 

Gab es Ärztinnen in der Antike? Oder anders gefragt: Haben Frauen auf dem antiken Heiler- und Gesundheitsmarkt gewirkt? Während wenig Zweifel darüber besteht, dass Frauen praktiziert haben, bleibt weitgehend unklar, in welcher Funktion diese Frauen gewirkt haben. Anstatt die antiken Quellenmaterialien erneut zu analysieren, wird die Frage, ob es Ärztinnen in der Antike gegeben hat, im Rahmen einer wissenschaftshistorischen Untersuchung der Legitimationsdiskurse beantwortet. Die Untersuchung kann dazu beitragen, die unterschiedlichen Antworten auf die Frage "Gab es Ärztinnen in der Antike" weniger auf der antiken Quellenbasis gründend zu verstehen als vielmehr durch von den verschiedenen Kontexten der Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler motiviert zu begreifen. Durch diese Herangehensweise können die Legitimationsdiskurse herausgearbeitet werden, welche sich bei der Frage stellen, ob es Ärztinnen in der Antike gegeben hat; zugleich können die unterschiedlichen Antworten auf die Frage "Gab es Ärztinnen in der Antike?" verständlich gemacht werden. Das Projekt wird durch die Friedrich-Baur-Stiftung gefördert.
 
Projektleitung: Prof. Dr. Florian Steger
Mitarbeiterin: Kristin Witte, M.A.
Laufzeit: 2011 - 2012

Direktorat

Kommissarische Leitung

apl. Prof. Dr. Maike Rotzoll

Email:
geschichte.ethik(at)uk-halle.de

Hausanschrift

Martin-Luther-Universität 
Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Magdeburger Straße 8
06112 Halle (Saale) 

Sekretariat

Nicole Adam
Tel.: +49 (0)345 557-35 50
Fax: +49 (0)345 557-35 57
Email:
geschichte.ethik(at)uk-halle.de 

Nadine Wäldchen
Tel.: +49 (0)345 557-35 62
Fax: +49 (0)345 557-35 57
Email:
geschichte.ethik(at)uk-halle.de