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Wichtiges von A bis Z

Abmeldung
Bitte melden Sie sich immer bei den für Sie zuständigen Pflegekräften ab, bevor Sie Ihre Station verlassen. Bleiben Sie in der Zeit der ärztlichen Visiten und Behandlungszeiten möglichst in Ihrem Zimmer. Aus versicherungsrechtlichen Gründen sollten Sie das Krankenhausgelände während der Zeit Ihrer stationären Behandlung nicht verlassen.

Alkohol
Der Alkoholkonsum ist nicht gestattet, da er den Behandlungserfolg gefährden kann und z.B. im Zusammenwirken mit bestimmten Medikamenten zu unerwünschten oder gefährlichen Nebenwirkungen führen kann. Auch unsere Küche verwendet bei der Speisenzubereitung keinerlei alkoholische Zutaten.

Aufzüge
Die Aufzüge sind parallel geschaltet, daher ist es völlig ausreichend, wenn Sie nur einmal und nur einen Knopf drücken, um einen Aufzug anzufordern. Bitte drücken Sie immer nur den Knopf, dessen Pfeil in die von Ihnen gewünschte Fahrtrichtung zeigt. Anderenfalls entstehen Fehlfahrten, die zu zusätzlichen Wartezeiten führen.

Besucher
Wir freuen uns mit unseren Patienten über Besucher. Daher werden Besuchszeiten flexibel gehandhabt. Bitte bedenken Sie, dass für Visite, Waschen und Betten der Patienten Zeiten ungestörten Arbeitens wichtig sind. Daher sollten Besuche zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr geplant werden, jedoch möglichst nicht am Op-Tag. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir oft aufwändig geplante Untersuchungstermine nicht wegen Besuchs verschieben können.

Blumen
Blumen schenken Freude. Topfblumen sind jedoch aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Cafeteria
Im Bereich des Haupteingangs befindet sich eine Cafeteria, die Sie gerne besuchen können. 

Diebstähle
Um Diebstähle zu verhindern, bringen Sie größere Bargeldbeträge oder Wertsachen möglichst nicht mit ins Krankenhaus. Geben Sie Wertsachen zu Angehörigen, Bekannten oder in die Verwahrung der Krankenhausverwaltung in die Kasse. Lassen Sie Handtaschen und Wertgegenstände nie ohne Aufsicht.

Hausordnung
Die Behandlung kranker Menschen im Krankenhaus erfordert gegenseitige Rücksichtnahme der Patienten, Begleitpersonen und aller Besucher und Besucherinnen des Klinikums der Medizinischen Fakultät. Die Hausordnung ist daher für diesen Personenkreis verbindlich und ergänzt als ihr Bestandteil die Allgemeinen Vertragsbedingungen des Klinikums.

Kerzen
Kerzenlicht oder sonstiges offenes Feuer sind im Krankenhaus wegen der Brandgefahr nicht erlaubt.

Rauchen
Das Rauchen ist weder im Krankenhaus noch auf unserem Balkon gestattet. 

Sauberkeit
Sauberkeit und Hygiene sind im Krankenhaus besonders wichtig. Wir geben uns große Mühe, Ihnen ein sauberes Zimmer in einem gepflegten Haus zu bieten. Sie und Ihre Besucherinnen und Besucher können ebenfalls dazu beitragen, dass die Sauberkeit erhalten bleibt:
Bitten Sie Ihren Besuch, sich nicht auf das Bett zu setzen.
Werfen Sie bitte kein Papier oder andere Abfälle auf den Fußboden im Haus oder in die Parkanlagen, sondern benutzen Sie die Abfallkörbe.

Telefon

Für die Dauer Ihres stationären Aufenthaltes können Sie ein Telefon anmelden. Die Anmeldung erfolgt über eine Chipkarte, die mit einem Guthaben aufgeladen werden muss. Die entsprechenden Automaten befinden sich im Erdgeschoss. 
Fernsprechmöglichkeiten befinden sich an den Automaten im Haupteingangsbereich.
Da Mobiltelefone die ordnungsgemäße Funktion medizintechnischer Geräte stören können, bitten wir Sie, diese im gesamten Klinikbereich nicht zu benutzen. 

Tiere
Das Mitbringen von Tieren ins Krankenhaus ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Visite
Die tägliche Visite findet in der Regel zwischen 7.45 und 8.30 Uhr statt. Montags und donnerstags erfolgt die Visite in Form der Chef- bzw. Oberarztvisite. 
Wegen der Größe der Station und möglichen Notfällen kann es jedoch zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Auch wenn wir Ihnen keinen festen Starttermin nennen können, bitten wir Sie, sich vormittags bereitzuhalten. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, Anliegen an den Stationsarzt heranzutragen und Probleme zu klären. 

Wertgegenstände
Bitte beschränken Sie sich in Bezug auf Wertgegenstände und Bargeld nur auf das Wesentliche. Sollten Sie dennoch größere Bargeldsummen bei sich haben, bietet Ihnen die Verwaltung die Möglichkeit an, diese in einem Tresor zu verwahren. Hinweise bezüglich der Haftung bei Beschädigung, Verlust oder Diebstahl entnehmen Sie bitte der Hausordnung.

Zeitschriften und Zeitungen
können Sie am Kiosk in der ersten Ebene erwerben.

Hausordnung für Patienten, ihre Begleitpersonen und Besucher

Die Behandlung kranker Menschen im Krankenhaus erfordert gegenseitige Rücksichtnahme der Patienten, Begleitpersonen und aller Besucher und Besucherinnen des Klinikums der Medizinischen Fakultät. Die nachfolgende Hausordnung ist daher für diesen Personenkreis verbindlich und ergänzt als ihr Bestandteil die Allgemeinen Vertragsbedingungen des Klinikums.

A. Allgemeine Verpflichtungen

  1. Patienten, Patientinnen, Begleitpersonen, Besucher und Besucherinnen haben sich so zu verhalten, daß kein anderer, insbesondere nicht Patienten und Patientinnen, geschädigt, gefährdet oder mehr als unbedingt notwendig belästigt wird.
    Es ist aufeinander Rücksicht zu nehmen und alles zu unterlassen, was den Heilungsverlauf beeinträchtigen könnte. Jede Störung, auch die Verletzung ethischer oder religiöser Gefühle, ist zu vermeiden. 
  2. Patienten, Patientinnen, ihre Begleitpersonen, Besucher und Besucherinnen haben die ihnen zugänglichen Einrichtungen, Anlagen und Geräte und andere durch das Klinikum zur Verfügung gestellte Gegenstände pfleglich zu behandeln, sorgsam damit umzugehen sowie die Rechte und Interessen anderer zu beachten.
    Sollten Sie Beschädigungen an den Geräten und Einrichtungen des Klinikums feststellen, informieren Sie bitte das ärztliche Personal oder das Pflegepersonal der Station.

  3. Die Anordnungen der Ärzte, des Pflegepersonals und der Verwaltung sind zu beachten, soweit diese Anordnungen die Wiederherstellung der Gesundheit der Patienten und Patientinnen oder die Einhaltung der häuslichen Ordnung betreffen. 

  4. Lärm ist zu vermeiden. Nehmen Sie Rücksicht auf Patienten und Patientinnen.

  5. Das Rauchen ist im Klinikum grundsätzlich nicht erwünscht. In den Krankenzimmern, den Fluren und allen nicht gesondert gekennzeichneten Bereichen ist das Rauchen untersagt.

  6. Der Genuß alkoholischer Getränke ist insbesondere für Patienten und Patientinnen im Klinikum nicht gestattet. Zuwiderhandlungen können den Abbruch einer Behandlungsmaßnahme und die damit verbundene Entlassung zur Folge haben.
    Für Patienten und Patientinnen noch folgenschwerer ist die Gefahr von Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Medikamenten. Im Falle von Alkoholgenuß besteht für die sich daraus ergebenden Gesundheitsschäden keine Haftung des Klinikums

  7. Es ist untersagt, ohne gesonderte Erlaubnis Waren und Dienstleistungen gewerbsmäßig anzubieten, Werbeschriften oder Flugblätter zu verteilen und für politische oder weltanschauliche Ziele in den Gebäuden und auf den Grundstücken des Klinikums zu werben. Über Ausnahmen entscheidet die Verwaltungsdirektorin.Werbung für Wahlveranstaltungen der universitären Gremien ist davon ausgenommen.

  8. Tiere dürfen nicht ins Klinikum gebracht werden.

  9. Für eingebrachte Sachen, die in der Obhut des Benutzers oder der Benutzerin bleiben, haftet das Klinikum nicht. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die ausnahmsweise die Grundstücke des Klinikums befahren oder dort oder auf den vor dem Klinikum gelegenen Parkplätzen abgestellt werden.

  10. Patienten, Patientinnen, Begleitpersonen, Besuchern und Besucherinnen ist der Aufenthalt in den Räumen des Betriebs- und Wirtschaftsbereiches sowie in den Räumen des Klinikumpersonals nicht gestattet.

  11. Abfälle, Flaschen und Speisereste sind in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu geben. Es ist streng verboten, Gegenstände aus den Fenstern zu werfen.

  12. Fundsachen und/oder zurückgelassene Sachen sind beim Stationspflegepersonal abzugeben.

 

B. Besondere Verhaltenspflichten für stationäre Patienten und Patientinnen 

 

  1. Zu den ärztlichen Visiten, zur Ausführung von Verordnungen, zur Behandlung und zu den Mahlzeiten haben sich die Patienten und Patientinnen in ihrem Krankenzimmer aufzuhalten.
    Patienten und Patientinnen sollen bei Verlassen der Station das Pflegepersonal informieren.

  2. Patienten und Patientinnen dürfen nur die mit den Ärzten des Klinikums abgestimmten Arznei- und Heilmittel verwenden.

  3. Patienten und Patientinnen, die sich außerhalb des Krankenzimmers aufhalten, haben sich angemessen zu kleiden.

  4. Stundenweise Beurlaubung kann nur aus zwingenden Gründen und nur mit schriftlicher Zustimmung des Klinikdirektors, der Klinikdirektorin oder seiner bzw. ihrer jeweiligen Stellvertretung gewährt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß bei nicht genehmigten Urlaub zum einen eine Haftung des Klinikums entfällt, zum anderen kann der Anspruch auf Bezahlung der Heilbehandlung gegenüber der Krankenkasse verloren gehen.

  5. Das Mitbringen, Aufstellen und Betreiben von Telefonen, privaten Rundfunk- und Fernsehgeräten ist im Klinikum nicht gestattet. Es werden hauseigene Anlagen in den Krankenzimmern oder auf der Station vorgehalten. Ebenso ist das Mitbringen und Benutzen von sogenannten Handys untersagt.
    Bitte bedenken Sie, daß Rundfunk- und Fernsehempfänger sowie Handys elektromagnetische Strahlung abgeben, die sich negativ auf im Klinikum benutzte Geräte auswirken kann.

C. Besondere Verhaltenspflichten für Besucher und Besucherinnen

  1. Patientenbesuche sind immer möglich, soweit in der Station keine gesonderte Regelung getroffen wurde. Darüber informiert sie das Pflegepersonal.

  2. Sie werden aber gebeten, Besuche in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 9:00 Uhr und 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr auf ein Minimum zu beschränken.

  3. Besucher und Besucherinnen werden gebeten, bei ärztlichen oder pflegerischen Verrichtungen das Krankenzimmer zu verlassen.

D. Ahndung bei Verstößen gegen die Hausordnung, Inkrafttreten>

  1. Patienten und Patientinnen, die gegen die Bestimmungen der Hausordnung verstoßen, die Sicherheit des Versorgungsauftrages oder den ordnungsgemäßen Ablauf des Klinikumbetriebes stören, können aus der stationären Behandlung ausgeschlossen werden.

  2. Das Hausrecht übt die Verwaltungsdirektorin aus, in Abwesenheit die jeweiligen Klinikdirektoren bzw. Klinikdirektorinnen.

  3. Diese Hausordnung tritt am 01.05.1998 in Kraft.