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Intermediate Care (IMC)

Intermediate Care - Was ist das? Auf einer Intermediate Care Station werden Patienten versorgt, die keiner intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, aber intensiv pflegerisch betreut und mit ihren Vitalfunktionen überwacht werden müssen. Dieses Modell wurde in den USA in den 60iger Jahren geboren und hat sich auch in Deutschland weitgehend etabliert. Intermediate Care ist somit eine Behandlungstufe zwischen Intensivstation und Normalstation.

Geschichte: Die Neurochirurgische Klinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg rief Ende 1999 unsere  IMC als erste IMC des Klinikums ins Leben. Nach vielen Hürden und Aufregungen konnten wir endlich am 06.Dezember 1999 unseren ersten Patienten übernehmen. Im November 2003 zog die gesamte Klinik für Neurochirurgie aus der Magdeburger Straße in das sanierte 1. Bettenhaus in das Universitätsklinikum Kröllwitz.

Komfort: Die Station befindet sich in einem sanierten Bettenhaus, mit der Normalpflegestation auf einer Ebene. Die Zweibettzimmer sind hell und freundlich und mit WC, Dusche oder Waschraum ausgestattet. Wir verfügen auch über eine Behindertendusche (mit Sitz) und ein Behinderten-WC. Sehr stolz sind wir auf unser Comcenter. Dort arbeiten Kollegen, die den Patientenruf (Klingel) empfangen und an das Pflegepersonal weiterleiten. Das funktioniert so: Der Patient klingelt mit einem sogenannten Patientenhandy, eine nette Stimme fragt nach dem Anliegen, der Patient äußert sich und die nette Stimme gibt es direkt an uns weiter (sie weiß immer wo wir gerade zu finden sind).

Bereichspflege auf der IMC: Wir praktizieren seit dem Bestehen der Station die Bereichspflege. Eine Pflegekraft versorgt maximal 4 Patienten und das in ihrem gesamten Dienst. Dabei achten wir darauf, dass die Pflegekraft in aufeinander folgenden Diensten die gleichen Patienten übernimmt, damit ein gutes Verhältnis aufgebaut werden kann. Die Bereichsschwester managt den Pflegeprozess "ihrer" Patienten völlig selbständig. Sie begleitet die Visite, ist verantwortlich für alle pflegerischen Tätigkeiten, Anmeldungen und Begleitung zu Diagnostik und Therapie, Dokumentationen, Aufnahme- und Entlassungsmanagement und schließlich die Dienstübergabe.

Besuchszeiten: Die günstige Zeit zum Besuchen ist natürlich der Nachmittag. Die geplanten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind dann meistens abgeschlossen und der Patient hat auch Zeit, seinen Besuch zu empfangen. Es ist selbstverständlich, dass die Besuchszeiten flexibel gestaltet werden. Wird ein Gespräch mit dem Stationsarzt gewünscht, vermitteln wir das gern.

Mitbringsel: Die Patienten benötigen auf unserer Station kaum Sachen, sie tragen Infusionshemden und bekommen auch Handtücher und Einmalwaschlappen gestellt. Im Fall der fortgeschrittenen Mobilisation wären ein Bademantel und festes Schuhwerk nötig. Wünschenswert wäre aber in jedem Fall eine Waschtasche, welche Zahnputzzeug, ein Lieblingsduschbad, Creme, Deo, Aftershave und Rasierzeug enthält. Wichtig sind ggf. Brille, Zahnprothesen und Hörgerät. Bei Wahrnehmungsstörungen lassen wir den Patienten gern Bilder von der Familie oder vom Haustier mitbringen, aber auch einen Walk- oder Discman mit der Lieblingsmusik helfen, das Bewusstsein zu stimulieren.

Die Rolle der Besucher: Unsere Bemühungen einer guten Pflege wären nicht vollständig, würden wir nicht die Angehörigen mit einbeziehen. Sie können durch den regelmäßigen Besuch helfen, unseren Patienten die schwere Zeit der Krankheit zu erleichtern. Sei es nur durch ihre Anwesenheit, Berührungen, Erzählungen aus der gewohnten häuslichen Umgebung oder auch durch das Wahrnehmen bekannter Düfte, Stimmen und Gesichter. Die Besucher geben dem Patienten das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden. Das Team ist jederzeit bereit, die Pflege betreffende Fragen zu beantworten, auch wenn es um nachstationäre Probleme geht.

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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