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Gliome

Den gliösen Hirntumoren werden alle hirneigenen Tumoren zugerechnet, die aus den Gliazellen entstehen. Insgesamt machen die Gliome etwa die Hälfte der intrakraniellen Tumoren aus. 

Nach verschiedenen histopathologischen Kriterien werden die Gliome in die WHO-Grade I - IV eingeteilt, wobei bei den Graden I - II von relativ langsam wachsenden Tumoren und bei den Graden III - IV von relativ schnell wachsenden Tumoren auszugehen ist.

In unserer Klinik werden Operationen an Gliomen grundsätzlich mikroskopisch und sehr häufig mit Hilfe der Neuronavigation durchgeführt. Hierbei handelt es sich um ein computergestütztes Leitsystem, mit dessen Hilfe der Zugangsweg verkleinert und vor allem auch schon während der Operation die Vollständigkeit der Tumorentfernung überprüft werden kann. Wenn aus bestimmten Gründen keine komplette Tumorentfernung angestrebt wird, sondern eine Biopsie gewonnen werden soll, kann dies auch mittels eines minimal invasiven, stereotaktischen Eingriffes erfolgen. 

Die operative Behandlung von Gliomen wird häufig durch eine postoperative Bestrahlungsbehandlung ergänzt. Diese wird in enger Absprache durch die Kollegen der Strahlentherapie durchgeführt.

Bei hierfür geeigneten Patienten kann zur Tumorkontrolle im weiteren Verlauf auch eine Chemotherapie durchgeführt werden. Dies erfolgt in der Regel zusammen mit den Kollegen der Onkologie. Die neuartige Therapie mit Temozolomid wird durch unsere Klinik selbst betreut.

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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Operation mit der "Hallenser Ampel": Automatisiertes Neuromonitoring