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Meningeome

Bei Meningeomen handelt es sich um Tumoren, die von den Hirnhäuten ausgehen. Sie können an sehr vielen verschiedenen Lokalisationen intrakraniell (und auch spinal) vorkommen und wachsen meist langsam. Je nach Lokalisation und Wachstumsgeschwindigkeit fällt die Erkrankung mit Kopfschmerzen, Wesensänderung, epileptischen Anfällen oder neurologischen Defiziten wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Hirnnervenausfällen auf.

Meningeome SchemaDie Indikation zur Behandlung, welche in aller Regel operativ erfolgt, ergibt sich aus Lokalisation und Wachstumsverhalten des Tumors. Die histologische Aufarbeitung des Tumorgewebes, das während der Operation entfernt wird, gibt dann Aufschluss darüber, ob eine Nachbehandlung im Sinne einer gezielten Bestrahlung erforderlich ist.

Je nach Lokalisation wird bei diesen Operationen häufig eine Neuronavigation durchgeführt, um unter anderem die Größe des Zugangs und damit der Operationswunde zu minimieren. 

Meningeome, die an der Schädelbasis wachsen, stellen bei Planung und Durchführung der Operation besondere Anforderungen. Die für den Patienten möglichst risikoarme Behandlung solcher Tumoren ist einer der Schwerpunkte unseres klinischen und ärztlich-wissenschaftlichen Handelns.

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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Operation mit der "Hallenser Ampel": Automatisiertes Neuromonitoring