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Chemotherapie mit Temozolomid (Temodal®)

Zahlreiche Erfahrungen wurden in unserer Einrichtung mit der Einnahme von Temozolomid (Temodal®) gesammelt. Hierbei handelt es sich um eine Form der Chemotherapie, die relativ nebenwirkungsarm ist und in oraler Form (als Kapsel) eingenommen werden kann. Sie wird v.a. bei anaplastischen Astrozytomen und Glioblastomen (also Grad III- und Grad IV-Tumoren) angewandt. Im Rahmen dieser Therapie stellen sich die Patienten in 2-monatigen Abständen in der Neurochirurgischen Ambulanz vor; eine stationäre Aufnahme ist in der Regel nicht erforderlich.

Aufgrund der Resultate neuerer Studien (Literaturverweis s. unten) wird unmittelbar nach der Operation parallel zur Strahlentherapie (über 6 Wochen) schon mit der Chemotherapie begonnen. Mit diesem Schema der so genannten simultanen Radiochemotherapie konnten die Ergebnisse bezüglich Überlebenszeit und Lebensqualität bei den oben erwähnten Tumor-Arten erheblich verbessert werden.

 

FallbeispielFallbeispiel
Abbildung 1Abbildung 2

MRT-Aufnahmen einer Patientin, die 2003 an einem Glioblastom operiert wurde. Danach schloss sich eine Bestrahlung mit 54 Gy und dann eine Chemotherapie mit Temodal an.

Abbildung 1: MRT (nach Kontrastmittelgabe) unmittelbar nach der Operation

Abbildung 2: MRT (nach Kontrastmittelgabe) zwei Jahre nach der Operation, nach Bestrahlung und Temodal-Therapie; im MRT fehlen jegliche Zeichen einer Tumorprogression, d.h. einer Wachstumstendenz des Tumors.

 

Literatur:

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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