Operation mit der „Hallenser Ampel“: Automatisiertes Neuromonitoring

Das neu entwickelte Monitoring-Gerät ist in der Lage, das EMG während der Operation in Echtzeit zu analysieren. So lässt sich automatisch erkennen, ob eine Verschlechterung der Nervenfunktion droht.
Dem Operateur wird dies mit Hilfe eines speziellen Diagramms angezeigt, der sogenannten "Hallenser Ampel". Im "grünen Bereich" drohen keine funktionellen Ausfälle. Bei "Gelb" sind nur leichte Defizite zu befürchten, die sich in den Wochen und Monaten nach der Operation wahrscheinlich vollständig zurückbilden. Wenn die Ampel jedoch auf "Rot" umspringt muss der Operateur rasch reagieren und seine Strategie ändern, um dauerhafte, funktionelle Schäden zu vermeiden.
Dieses automatisierte Monitoringsystem ist derzeit international einmalig und stellt eine neue Dimension im Intraoperativen Neuromonitoring dar.
In der Presse: FAZ.NET: Bei Rot weg mit dem Skalpell!
Demonstrationsvideo: Die Hallenser Ampel auf Youtube
