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Bauchtanzkurs für Schwangere und Stillcafe – Geburtshelfer laden zum Tag der offenen Tür ein

 Hebammensprechstunde, Bauchtanzkurs für Schwangere, Stillcafe und Live-Musik - der "Tag der offenen Tür des Perinatalzentrums des Universitätsklinikums Halle" am Sonnabend, 30. April 2011, in der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe (Entbindungsstation bzw. Wochen - und Neugeborenenstation, Betthaus 1, Ebene 3) lockt mit einem bunten und informativen Programm. In der Zeit von 14 bis 18.00 Uhr präsentieren sich das Perinatalzentrum und seine Mitarbeiter sozusagen von der Schokoladenseite. Denn auch Chocolatier von "Halloren" wird vor Ort den Besuchern einen Einblick in die Produktion von traumhaften Schokoladenkreationen geben.

Die Gäste können weiterhin die modern ausgestatteten Kreißsäle und die Wochen- und Neugeborenenstation besichtigen. Erfahrene Hebammen und Schwestern geben Anleitungen zum Baden, Wickeln und Tragen von Babys. Schwangere können einen 3D-Ultraschall (inklusive Foto; Voranmeldung unter Telefon 0345-557-2454) machen lassen. Auch auf Kinder warten verschiedene Aktionen. Vertreter der Universitätskliniken für Geburtshilfe, Kinderchirurgie, Kinderkardiologie und Kinder- und Jugendmedizin stehen für alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindalter zur Verfügung. Sie geben Auskünfte über die moderne, sichere und familienfreundliche Geburtshilfe am Universitätsklinikum. Informationen über das komplette Programm: www.medizin.uni-halle.de/kgr (unter "Aktuelles").

 

Diese vier Kliniken sind unter anderem Mitglied im Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Halle (Saale). Darin haben sich elf Kliniken sowie vier Institute zusammengefunden, um disziplinübergreifend von der Geburtshilfe über die Anästhesie, Kinderchirurgie, Kinderkardiologie und Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Neonatologie (Neugeborenen-Heilkunde) zusammenzuarbeiten. Der Vorteil solch eines Zentrums ist, dass alle Fächer unter einem Dach angeboten werden können, die beispielsweise bei einer Risikoschwangerschaft lebensrettend für die betroffene Mutter und das Kind sein können. Rund um die Uhr stehen Ärzte zur Beratung der Eltern und zur Versorgung des Neugeborenen zur Verfügung. Müssen Neu- oder Frühgeborene kinderärztlich behandelt werden, entfällt etwa der belastende Transport.

Schwere Autoimmunkrankheiten: Ärzte gründen Zentrum am Universitätsklinikum Halle (Saale)

 Kollagenosen und Vaskulitiden sind schwerste Autoimmunkrankheiten, die häufig zahlreiche Organsysteme des Körpers betreffen. Die Erkrankungen sind insgesamt selten, beispielhafte Krankheitsbilder sind der Lupus erythematodes, die Wegener-Krankheit oder Entzündungen großer Schlagadern. Es handelt sich um Autoimmunkrankheiten, die in sehr vielfältiger Weise in Erscheinung treten können. Es kann zu Hauterscheinungen, Gelenkentzündungen, Veränderungen aller inneren Organe oder auch zur Erkrankung des Gehirns kommen. Oft ist es sehr schwierig, die richtige Diagnose zu stellen. Zur Behandlung der nicht selten lebensbedrohlichen Krankheiten werden meist Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem hemmen. Oft ist es jedoch aufgrund der Krankheitserscheinungen schwierig zu entscheiden, ob eine Vaskulitis vorliegt, bei der das Immunsystem gehemmt werden muss, oder ob eher eine Infektion mit Bakterien oder Viren besteht, bei der das Immunsystem nicht gehemmt werden darf, sondern eine antibiotische/antivirale Behandlung erforderlich wäre.

 

"Um die seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbilder optimal zu behandeln, sind ärztliche Erfahrung und eine eng verzahnte interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich", sagt Professor Dr. Matthias Girndt, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) verfügt über alle Fachdisziplinen sowie diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die bei betroffenen Patienten benötigt werden. "Um die Zusammenarbeit noch effektiver zu gestalten und Krankenhäusern sowie niedergelassenen Ärzten der Region Ansprechpartner für die Beratung und effektive Zuweisungswege zu bieten, wird nun das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Kollagenose und Vaskulitis (IKKV) gegründet", erklärt Professor Gernot Keyßer (Leiter Arbeitsbereich Rheumatologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II). Nur wenige Zentren in Deutschland haben sich auf diese Erkrankungen spezialisiert, Halle gehört dazu.

Unter diesem organisatorischen Dach verbinden sich die klinischen Bereiche Nephrologie, Rheumatologie, internistische Intensivmedizin, Dermatologie und Neurologie. Ebenfalls eingebunden sind die Bereiche diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin und natürlich das Zentrallabor mit seinem Bereich Autoimmunlabor. Enge Zusammenarbeit besteht mit dem Rheumazentrum Halle sowie dem Nierenzentrum des KfH.

Die Ziele des IKKV sind:

·Verbesserung der stationären und ambulanten Versorgungsmöglichkeiten
·Schaffung optimierter Informations- und Zugangswege für zuweisende ärztliche Kollegen
·Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte und Pflege innerhalb und außerhalb des Universitätsklinikums
·Organisation und Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
·Verbesserung der studentischen Ausbildung

Professor Girndt: "Für Betroffene soll durch diese neue Struktur eine Anlaufstelle im südlichen Sachsen-Anhalt und darüber hinaus geschaffen werden, die ihnen eine optimale Diagnostik und Therapie bei derartigen Erkrankungen ermöglicht, um so gefährliche Verzögerungen zu vermeiden."

Das IKKV wird im Rahmen der Frühjahrstagung des Rheumazentrums Halle am 30. April 2011 erstmals öffentlich vorgestellt.http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2340&cid=14908

Kontakt zum Zentrum über: IKKV@medizin.uni-halle.de oder Telefon (0345) 557-1996

bvmd-Symposium über das Versorgungsgesetz

Im Rahmen der Bundestagung der "Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland", die vom 29. April bis 1. Mai 2011 in Halle durchgeführt wird, findet am Freitagnachmittag (29. April ) ein Symposium statt, zu dem die AG Gesundheitspolitik und die AG Medizinische Ausbildung der Bundesvertretung gemeinsam einladen. Das Symposium beschäftigt sich mit dem Thema: Ärztemangel - Situation, Lösungen und das Versorgungsgesetz. Drei hochkarätige Referenten werden Eingangsreferate halten und dann in die Diskussion mit den Besuchern eintreten. Die Veranstaltung findet um 15.30 Uhr im Hörsaal der Universitätsklinik und Poliklinik für Orthopädie, Magdeburger Straße 22, statt und ist öffentlich. Das Thema ist vor allem brisant und aktuell, da die Bundesregierung mit den Plänen für das "Versorgungsgesetz" Änderungen in Studium und Beruf angekündigt hat.

Die Referenten sind:
Dr. Thomas Kopetsch - Leiter Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)und Mitverfasser der großen Studie (KBV+BÄK)zum Ärztemangel (2010)
Prof. R. Peter Nippert - Medizinischer Fakultätentag (MFT)
Prof. Wolfgang Hoffmann - Institut für Community Medicine/Versorgungsforschung Greifswald

Würde es wie bisher geplant umgesetzt, so wird es uns als Medizinstudenten in mannigfaltiger Hinsicht direkt und indirekt betreffen", sagt Christian Kraef von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden. Einer der Kernpunkte ist die Bekämpfung des in letzter Zeit immer häufiger diskutierten Ärztemangels. Dazu sind eine Reihe von Maßnahmen geplant, wie z. B. die Erhöhung der Anzahl der Studienplätze, die Veränderung der Zulassungsverfahren zum Studium, eine Landarztquote, vermehrte Stipendien für "Landarztwillige" und eine Reihe weiterer Veränderungen, die sich auf unsere Studien- und Arbeitsbedingungen auswirken werden.

Für den Medizinischen Fakultätentag (MFT) wird Prof. Peter Nippert aus Münster die Position der Universitäten zum geplanten Gesetz und der Problematik des Arztmangels nahebringen. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung flächendeckender ärztlicher Versorgung spielt und im vergangenen Jahr mit der Bundesärztekammer eine Studie zum Thema Ärztemangel durchgeführt hat, wird mit dem Leiter der Bedarfsplanung Dr. Thomas Kopetsch vertreten sein. "Des Weiteren möchten wir die Problematik gerne aus Sicht der Versorgungsforscher beleuchten und haben dafür einen Vertreter der Wissenschaft

Interessenvertreter von 80.000 Medizinstudierenden treffen sich in Halle

Die Interessenvertreter der 80.000 Medizinstudierenden an den 36 Medizinischen Fakultäten in Deutschland treffen sich vom 29. April bis 1. Mai 2011 erstmals zu ihrer Jahrestagung in Halle. Organisiert wird die Veranstaltung von der Fachschaft der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die 150 gewählten Mitglieder der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) kommen in die Saalestadt, um sich über aktuelle gesundheits- und bildungspolitische Entwicklungen und Studienbedingungen auszutauschen, aber auch, um gemeinsame Projekte voranzubringen. Neben dieser Gremienarbeit wollen die hiesigen Fachschaftsvertreter auch die Stadt Halle und ihre Universität den Gästen näherbringen. Die Tagung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Standort Ernst-Grube-Straße, als auch im Melanchthonianum (Universitätsplatz) statt. Informationen unter www.bvmd.de

Die bvmd vertritt die Interessen der Medizinstudierenden in der Bundesrepublik Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene. Sie versteht sich als demokratischer Dachverband der auf lokaler Ebene organisierten Medizinstudierenden und ihren legitimierten Vertretungen. Sie wird durch Wahlen legitimiert und versteht sich als nationaler Koordinator für lokale Initiativen, wie zum Beispiel das Teddybärkrankenhaus, die Aufklärungskampagne "Mit Sicherheit verliebt" (MSV) oder auch die Knochenmarkstypisierung ("Uni hilft"). Mitglieder des Vereins nehmen regelmäßig an Treffen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Einrichtungen der Gesundheits- und Bildungspolitik teil und sorgen damit für eine breite Repräsentation. Die bvmd möchte den Medizinstudierenden in Deutschland vor Gremien der Hochschul- und Gesundheitspolitik eine starke Stimme geben. "Im Vordergrund unseres Wirkens stehen außerdem die Unterstützung der Arbeit engagierter Medizinstudierender sowie die nationale Koordination von lokalen Projekten", sagt Carolin Fleischmann, Präsidentin der bvmd. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und gemeinnützig. Er ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig.

Foto: BVMD

Patientenvorlesung über chronische Wunden

Fast 2,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Solche Wunden sind nicht nur ein medizinisches Problem, sondern auch psychisch belastend: Unter den ständigen Arztbesuchen und dem Gefühl, eine "unansehnliche" Wunde zu haben, leiden viele Patienten mehr als unter der Wunde selbst. Wird eine akute Wunde nicht richtig versorgt oder treten im Laufe der Wundheilung Komplikationen auf, kann aus ihr eine chronische Wunde entstehen. Dr. Rüdiger Neef, leitender Oberarzt und Facharzt für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale), informiert am Donnerstag, 28. April 2011 um 17.30 Uhr im Rahmen der Patientenvorlesungsreihe (gemeinsam vom Universitätsklinikum Halle (Saale) und der Krankenkasse BKK Novitas veranstaltet) in seinem leicht verständlichen Vortrag über die Risiken zur Ausbildung von Druckgeschwüren, bedingt durch verschiedene Vorerkrankungen und die therapeutischen Strategien. Zudem geht er ausführlich auf die Wichtigkeit und die Möglichkeiten zur Prophylaxe und Früherkennung chronischer Wunden ein. Außerdem haben die Besucher Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen. Die kostenlose, öffentliche Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude (Hörsaal), statt.

Mediziner sprechen von einer chronischen Wunde, wenn sie nach vier Wochen noch nicht abgeheilt ist. Chronische Wunden entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich langsam. Häufig verhindern Durchblutungsstörungen, Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) oder Immunschwäche eine schnelle Wundheilung. Eine weitere Ursache für chronische Wunden sind Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten. Jede Wunde benötigt, je nach Art und Ursache ihrer Entstehung, eine andere Herangehensweise. Das macht die Wundheilung und das Wundmanagement zu einem vielfältigen und anspruchsvollen Bereich der Medizin.

Viele chronische Wunden sind infiziert und heilen schlecht. Bakterien, Viren und Pilze fühlen sich in Wunden so richtig wohl. Und auch sonst kann eine Menge schief gehen. Durch Hygiene und Infektionsschutzmaßnahmen lassen sich häufig Infektionen oder deren Ausbreitung vermeiden.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir, sich bei Interesse an dieser Veranstaltung, unter der Telefonnummer 01802-555806 (6 Cent/Anruf, maximal 42 Cent/ Minute Mobil) bei der Novitas BKK oder unter anzumelden. Die Teil­nahme ist kostenlos.

Pflegedienstdirektorin übergibt 35 Ausbildungsverträge

Ihren Berufsweg mit Perspektive starten 35 angehende Ausbildende in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege (17 weiblich / 8 männlich) und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (8 weiblich / 2 männlich), die durch die Direktorin des Pflegedienstes am Universitätsklinikum Halle (Saale), Diplom-Pflegewirten Susann Krasemann, ihre Ausbildungsverträge erhalten haben. Die angehenden Auszubildenden haben ein anspruchsvolles Bewerbungsverfahren durchlaufen müssen. Bei der Übergabe der Verträge betonte die Pflegedienstdirektorin, dass sich die Pflegeberufe in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben und mittlerweile auch eine akademische Perspektive bieten. Früher sei der Beruf der "Krankenschwester" vor allem handwerklich geprägt gewesen. Die Tätigkeiten umfassten Bettenmachen, Körperpflege, Essen ausreichen und allgemeinen Pflegeaufgaben. "Heute hat sich das Arbeitsgebiet auf therapeutisches Handeln erweitert." Neben einer hohen Fachkompetenz sei zudem eine große Sozialkompetenz bei den Ausbildenden gefragt.

Die dreijährige Ausbildung, die am 1. September startet, umfasst 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden. Im Ausbildungszentrum kümmern sich zwölf Lehrkräfte um die Schüler, in der Praxis auf den Stationen stehen ihnen so genannte Praxisanleiter - dafür eigens ausgebildete Pflegende - zur Verfügung. Nach der Ausbildung verfügen die Pflegenden am Universitätsklinikum über zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten - von Fachweiterbildungen bis hin zu einem Studium am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Medizinischen Fakultät. Susann Krasemann: "Wir bieten Ihnen Perspektiven!"

Das Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe am halleschen Universitätsklinikum bildet in zehn Berufen aus. Insgesamt werden dort etwa 500 Azubis unterrichtet. Außerdem führt das Universitätsklinikum in zehn, vor allem kaufmännischen Berufen Ausbildungen durch. "Das Universitätsklinikum ist damit einer der größten Ausbildungsbetriebe in Sachsen-Anhalt", wie PD Dr. Thomas Klöss, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, bei der feierlichen Übergabe der Verträge betonte.

Halle, 19. April 2011

Humane Altersgesellschaft: Fit in die Rente

Mit einem Vortrag über das Thema "Fit in die Rente" startet die Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" in das Sommersemester. Die Reihe veranstalten die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie und das Interdisziplinäre Zentrum für Altern in Halle. Der Vortrag findet am Donnerstag, 21. April 2011, im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1, statt und startet um 18 Uhr. Referenten sind die Diplom-Sportwissenschaftler Sebastian Otto und Lars Arnold. Insgesamt stehen im Sommersemester wieder sechs öffentliche, kostenlose Vorlesungen auf dem Programm.

Die Referenten beschreiben ihren Vortrag wie folgt: Fit in die Rente, was macht das Altern aus? Der Beitrag setzt bei allgemein anerkannten Gesetzmäßigkeiten an, um zu zeigen, was der Unterschied zwischen dem kalendarischen Alter und seinen funktionalen Auswirkungen sein kann. Es werden Anregungen dazu gegeben, was man tun kann, um den Altersgang so vital wie möglich zu bestreiten.

Foto (privat): Lars Arnold

Arthur-Schlossmann-Preis geht an PD Dr. Mauz-Körholz

PD Dr. Christine Mauz-Körholz, (Oberärztin Hämatologie/Onkologie an der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin) hat den Arthur-Schlossmann-Preis erhalten. Sie wurde für ihre Forschung auf dem Gebiet des Hodgkin Lymphoms (Lymphdrüsenkrebs) ausgezeichnet. Eine gerade vorgelegte Arbeit fasst eine fast zehnjährige Forschungstätigkeit zur Behandlung des Hodgkin Lymphoms im Kindes- und Jugendalter zusammen. Im Rahmen einer multizentrischen/multinationalen Studie wurde die Verträglichkeit und Effizienz einer Procarbazin-freien Chemotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit einem Hodgkin Lymphom untersucht.

Die Ärztin hat die Ergebnisse dieser Studie als Erstautor in dem international am höchsten gelisteten Onkologiejournal "Journal of Clinical Oncology" veröffentlicht. Auf der Basis dieser Forschungsarbeit wird derzeit in einer randomisierten, europaweiten Studie, die von der Universitätskinderklinik Halle koordiniert wird, geprüft, ob durch den Einsatz einer Procabazin-freien Chemotherpaie für Kinder und Jugendliche mit einem Hodgkin Lymphom nicht nur gleich gute Heilungsraten erreicht werden können wie mit der Procarbazin-haltigen Standardchemotherapie, sondern auch eine wesentliche Spätfolge, die durch Procarbazin bedingte Unfruchtbatrkeit beim Mann bzw. die vorzeitige Menopause bei der Frau verhindert werden kann.

Den Preis, der seit 1996 verliehen wird, vergibt die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie auf der jährlichen Jahrestagung. Mit dem Schlossmann-Preis sollen besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie Kinderchirurgie mit jährlich wechselnder Thematik geehrt werden. Arthur Schlossmann (1867-1932) war ein Pädiater und Sozialhygieniker, der in Dresden weltweit erstmals eine Säuglingsklinik gründete.

Halle, 14. April 2011

Fortbildung: Magenkarzinom-Leitlinien: Was ist neu, was ändert sich?

Die Herausforderungen der täglichen Arbeit in der Praxis und Klinik nehmen unter der fortschreitenden Spezialisierung der Fächer, aber auch durch die Budgetierung und den rasanten Innovationszuwachs spürbar zu. In der gastroenterologischen, onkologischen und chirurgischen Viszeralmedizin, wie auch in der konservativen, interventionellen und chirurgischen Gefäßmedizin ist dabei die interdisziplinäre Kooperation von immenser Bedeutung. Seit dem Beginn vor neun Jahren, im Dezember 2002, sind die gemeinsamen Fortbildungsreihen "Interdisziplinäre Viszeralmedizin" und "Interdisziplinäre Gefäßmedizin" der halleschen Krankenhäuser und von Niedergelassenen inzwischen traditionell und greifen Brennpunkte auf. Die Vermittlung neuer Diagnostiken, Leitlinien und spezifische Therapieoptionen sollen in ihrer Indikation, Anwendbarkeit und anhand von Fallbeispielen illustriert werden. Am heutigen Mittwoch, 13. April 2011, steht zwischen 18 und 21 Uhr das Thema "Magenkarzinom-Leitlinien: Was ist neu, was ändert sich?" im Mittelpunkt der Veranstaltung, die im Dorint-Hotel stattfindet.

Onkologen und Immunologen diskutieren Behandlungsstrategien bei Tumorerkrankungen

In den vergangenen Jahren führten neue Erkenntnisse in der Immunologie und Onkologie, insbesondere die Charakterisierung von molekularen Markern, die Induktion von Gefahrensignalen sowie die Identifizierung von intrinsischen (von innen herkommende) und extrinsischen (von außen angeregte) Barrieren von Tumoren, zur Entwicklung von innovativen Therapieansätzen zur Bekämpfung von Krebserkrankungen. So werden zum einen Substanzen, welche für die Blutversorgung und das Wachstum von Tumoren verantwortliche Signalwege blockieren, eingesetzt, zum anderen rationale Strategien entwickelt, die die Aktivität von Immunzellen auslösen und immunsupprimierende Faktoren eliminieren. Am 15. und 16. April 2011 findet in Halle am Universitätsklinikum Halle (Saale) zum 7. Mal das Symposium "Tumor Immunology meets Oncology" statt, bei welchem sich Mediziner und Grundlagenforscher über den neuesten Stand in der transnationalen Tumorforschung/-immunologie austauschen. Ärzte und Forscher verfolgen weltweit verschiedene Strategien, um die Wachstumssignale einer Krebszelle zu hemmen, die Erkennung eines Tumors durch das Abwehrsystem zu verbessern, das Immunsystem zu aktivieren und um die Ansprechraten einer Tumor-/Immuntherapie zu verfolgen.

Die international ausgewiesene Konferenz wird vom Institut für Medizinische Immunologie (Direktorin Prof. Dr. Barbara Seliger) sowie der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV (Direktor Prof. Dr. Hans-Joachim Schmoll) ausgerichtet. Ärzte und Wissenschaftler im Bereich der Krebsforschung und Immuntherapien , darunter aus den Niederlanden, Italien, USA, Dänemark und Schweden, folgen auf die Einladung nach Halle.

Das Symposium vernetzt tumorbiologische und -immunologische Wissenschaft miteinander und strebt den Brückenschlag zwischen klinischer Arbeit und der Grundlagenforschung an. Somit stärkt es das internationale Ansehen der Tumorforschung in Halle. Zwischen den Ärzten des Universitätsklinikums und dem Institut für Medizinische Immunologie wird eng zusammengearbeitet. Außerdem besitzt Halle das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie, welches die besten Bedingungen für die Umsetzung neuer klinischer Studien gepaart mit einer immunologischen Überwachung der Therapie bietet. Zusätzlich werden mit einigen der eingeladenen internationalen Gäste gemeinsame Projekte durchgeführt und diskutiert.

Ort: Universitätsklinikum Halle, Ernst-Grube-Str. 40, Hörsaalgebäude (FG 6), Freitag von 9 bis 18 Uhr, Samstag von 8.30 bis 12.00 Uhr, Kongresssprache ist Englisch.

Weiterbildung: Demenzdiagnostik und -behandlung in der Praxis

Am Donnerstag, 14. April 2011, um 17.00 Uhr wird Professor Dr. med. Christine von Arnim (Universitätsklinikum Ulm) im Rahmen des Neurologisch-Neurochirurgischen Kolloquiums einen Vortrag zum Thema "Demenzdiagnostik und -behandlung in der Praxis" halten. Der Vortrag findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Funktionsgebäude 5, Untergeschoß 02, Seminarraum 12/13 statt. Prof. Dr. von Arnim (Foto: privat) ist Oberärztin in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Ulm, Geschäftsführerin des Geriatrischen Zentrums Ulm und leitet die Gedächtnissprechstunde und das Alzheimer Lab. Im Rahmen ihres Forschungsaufenthaltes am Alzheimer's Disease Research Center, Harvard Medical School, Boston, USA, und ihrer Habilitation beschäftigte sie sich mit den molekularen Grundlagen der Alzheimer Erkrankung.

Info-Veranstaltung über Einsatz neuer Hüft- und Kniegelenke

Über die Wege in der Behandlung von Erkrankungen der Hüft- und Kniegelenke berichtet PD Dr. David Wohlrab (Universitätsklinik und Poliklinik für Orthopädie, Direktor Prof. Dr. Karl-Stefan Delank) am kommenden Donnerstag, 14. April 2011, ab 14.30 Uhr in einer allgemeinverständlichen Vorlesung für Patienten und Interessierte. Er spricht dabei unter anderem über den minimal-invasiven Gelenkersatz sowie den schnellstmöglichen Einsatz von Krankengymnastik und Rehabilitation, um die Patienten fit für den Alltag zu machen. Die Klinik betreibt eine Spezialstation für Hüft- und Knieendoprothetik und verfolgt dort ein besonderes Behandlungskonzept. Die Veranstaltung findet in der Universitätsklinik und Poliklinik für Orthopädie und Physikalische Medizin, Magdeburger Str. 22, im Hörsaal statt. Zudem besteht im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" die Möglichkeit, die Station zu erkunden und Experten der Klinik zu befragen.

Die Versorgung der Patienten mit neuen Hüft- und Kniegelenken erfolgt auf der Spezialstation der Orthopädie durch eine minimal-invasive Operation. Bei der Durchführung der Operation, aber auch in der prä- und postoperativen Phase wird ein hoher Standard garantiert. 13 Betten stehen in farblich ansprechend gestalteten Räumen zur Verfügung. Außerdem befinden sich auf der Station Räume zur physiotherapeutischen Betreuung. Augenmerk liegt auf der Vorbereitung auf die Operation und die intensive physiotherapeutische Behandlung danach. Die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus kann durch die minimal-invasive Operationstechnik und die intensive Vor- und Nachbetreuung verkürzt werden. Danach erfolgt die Entlassung in die ambulante oder stationäre Rehabilitation. Bereits am ersten Operationstag können die Patienten aufstehen und erste Gehversuche machen. Ein sehr umfangreiches, krankengymnastisches Übungsprogramm schließt sich vom Operationstag ausgehend an, wobei dieses sowohl gruppendynamisch als auch in der Einzeltherapie absolviert wird.

Kolloquium: Tumorerkrankungen nach Organtransplantation

Hauttumore sind sehr häufige Tumorerkrankungen nach Organtransplantationen. Das Risiko unter Immunsuppression einen Hauttumor zu erleiden, ist für transplantierte Patienten nach Literaturangaben um 50-200-fach gegenüber der Normalbevölkerung erhöht. Nach allgemeiner Schätzung geht man davon aus, dass bei nahezu 70 Prozent der Transplantierten innerhalb von 20 Jahren nach Transplantation Hauttumore entstehen. Welche Immunsuppression bei welcher Tumorerkrankung eingesetzt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber informieren Experten während des 30. Transplantationskolloquiums des halleschen Nierentransplantationszentrums am Universitätsklinikum Halle (Saale). Es findet am Donnerstag, 14. April 2011, zwischen 17.30 und 20 Uhr im Maritim-Hotel Halle statt.

Über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der rechtlichen Bestimmungen der Transplantationsmedizin informiert Professor Dr. Paolo Fornara, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie und des Nierentransplantationszentrums. Momentan ist die Diskussion zur Änderung des Transplantationsgesetzes wieder aktuell. Wegen der dringenden Lösung des Problems und des weiterhin zunehmenden Mangels an zur Verfügung stehenden Spenderorganen für die Patienten auf den Wartelisten hat der Deutsche Ärztetag die Einführung der Widerspruchslösung auf seine Tagesordnung aufgenommen. Auch Eurotransplant hat seit Dezember 2010 einige Änderungen in den Allokationskriterien vorgenommen.

"Nephrologie aktuell": Erkrankungen des Herzens und der Nieren

Die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II (Nephrologie) unter Direktor Professor Dr. Matthias Girndt lädt am Donnerstag, 14. April 2011, zur Fortbildungsveranstaltung "Nephrologie aktuell" ein. Die Weiterbildungsveranstaltung für Ärzte findet im Ramadan-Hansa-Hotel Halle-Peißen (Hansaplatz 1) zwischen 17 und 20.30 Uhr statt. Auf dem Programm stehen Vorträge, die den Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen widerspiegeln. Nicht erst seit der begrifflichen Definition des cardiorenalen Syndroms wissen Nephrologen um den ganz engen pathophysiologischen Zusammenhang zwischen Erkrankungen des Herzens und der Nieren. "Wir freuen uns über die Zusage von Professor Harald Rupprecht aus Bayreuth, der uns an die Zusammenhänge erinnern und die Möglichkeiten zur Therapie der Herzinsuffizienz aus der Sicht des Nierenmediziners aufzeigen wird", sagt Professor Girndt. Das akute Nierenversagen im Rahmen herzchirurgischer Eingriffe wird häufiger, weil immer mehr betagte Patienten und Menschen mit bereits eingeschränkter Nierenfunktion operiert werden. Dr. Peter Mohr hat sich ausführlich wissenschaftlich mit der Risikoabschätzung und ggf. protektiven Maßnahmen beschäftigt.

Die renale Sympathikusablation wird neuerdings als Behandlungsverfahren der schwer einstellbaren Hypertonie durchgeführt. In Kooperation mit der Universitätsklinik für Innere Medizin III (Kardiologie) des Universitätsklinikums behandeln werden seit kurzen Patienten mit diesem Verfahren. Dr. Silke Markau wird erste Erfahrungen sowie Überlegungen zur Indikationsstellung berichten. Bereits traditionell wird zum Abschluss ein spannender Fall besprochen.

Informationsabend der Reproduktionsmedizin

Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt" - unter diesem Motto steht der Informationsabend des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Halle (Saale). Dieser findet am Mittwoch, 13. April 2011, zwischen 18 und 20 Uhr statt. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums geben Rat und Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit und hormonellen Störungen. Interessierte erhalten bei dieser Gelegenheit eine Übersicht zum weiten Spektrum der Möglichkeiten in der Kinderwunschbehandlung. Sie bekommen einem Einblickin die sehr komplexen Arbeitsabläufe und lernen auch Mitarbeiter aus dem Laborbereich des Zentrums kennen.

Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Str. 40, Bettenhaus 2, 1. Ebene, statt. Das Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie wird von Professor Dr. Hermann M. Behre geleitet. Im Zentrum werden schwerpunktmäßig Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie Frauen und Männer mit Störungen der Sexualhormone und mit Sexualstörungen behandelt. Infos unter: www.medizin.uni-halle.de/zra

Schütteln ist lebensgefährlich - Info-Faltblatt vorgelegt

Unter dem Motto "Schütteln ist lebensgefährlich" ist eine Initiative der halleschen Kinderkliniken in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt gestartet worden. Mit Hilfe eines Faltblattes werden Eltern mit Babys gezielt auf die Gefahren des Schüttelns hingewiesen. Neben Informationen über das Schütteltrauma finden sich in dem Flyer aber auch Hinweise zum Beruhigen des Kindes in Schreiphasen. Das so genannte "Shaken-Baby-Syndrom" ist eine Verletzung des Gehirns, welch nach massivem Schütteln des Babys entsteht. Bei den meisten Kindern bleiben schwere Folgeschäden, wie zum Beispiel Entwicklungsstörungen oder Behinderungen. Leider versterben auch ca. 1/3 der betroffenen Babys. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Aufklärung der Familien. Mit dem jetzt vorgestellten Flyer der halleschen Kinderkliniken in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt sollen alle Familien für diese Thematik sensibilisiert und aufgeklärt werden. Neben Informationen über die Gefahren des Schüttelns finden Eltern aber auch Hinweise für den Umgang mit schreienden Babys.

Die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet schon seit einigen Jahren im Rahmen ihrer Sozialmedizinischen Ambulanz verschiedene präventive Angebote für Familien mit Babys und Kleinkindern an. So finden zum Beispiel Eltern mit schreienden Kindern Beratung in einer Schreisprechstunde. Weiterhin können durch ein gemeinsames Projekt mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle Familien durch ehrenamtliche Familienpaten in den ersten Lebensmonaten begleitet werden. "Neben diesen speziellen Angeboten für Familien ist aber die breite Information über so ein wichtiges Thema wie das Schütteltrauma unverzichtbar" sagt Daniel Clauß, Leiter der Sozialmedizinischen Ambulanz. Umso mehr begrüßt er die gemeinsame Aktion der halleschen Kinderkliniken.

Das Faltblatt finden Sie hier.

Hochschulinformationstag 2011

Studieren in FernOst
Am Samstag, 9. April 2011, findet der Hochschulinformationstag der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für angehende Studierende statt. Auch die Medizinische Fakultät ist dabei: mit einen Info-Stand, Vorträgen über die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Gesundheits- und Pflegewissenschaft sowie zwei besonderen Veranstaltungen im Institut für Anatomie und Zellbiologie sowie im Simulationszentrum der Universitätsklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin.

Informationen über den "Campus Day" unter www.openunivercity.de

 

Informationsstand der Medizinischen Fakultät, 9 bis 17 Uhr
Löwengebäude, 2. OG, HS XIV a/b

Vorträge über die Studiengänge
Auditorium Maximum, Hörsaal XXII

11 Uhr Zahnmedizin

Besondere Veranstaltungen

Institut für Anatomie und Zellbiologie (Vortrag)

"Ohne Anatomie werden Sie kein guter Arzt! - Lernen Sie einen Anatomieprofessor persönlich kennen" (Vortragender: Prof. Dr. Dr. Fischer)

Ort: Hörsaal des Instituts in der Großen Steinstraße 52
Zeit: 13:00 Uhr (Treffpunkt zentraler Informationsstand auf Uniplatz um 12:50 Uhr)

Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin (Ausprobieren & Mitmachen)

"Willkommen im Traumland - Anästhesie zum Anfassen und Ausprobieren"
(Vortragender Herr Dr. Rudzki, Herr Krey)

Treffpunkt zentraler Informationsstand auf Uniplatz (jeweils nur 20 Plätze)

  • Abfahrt Uniplatz 13:45 Uhr (Ankunft Magdeburger Straße13:50 Uhr)
  • Rückfahrt Magdeburger Straße 15:00 Uhr (Ankunft Uniplatz 15:05 Uhr)
  • Abfahrt Uniplatz 14:45 Uhr Ankunft Magdeburger Straße 14:50 Uhr)
  • Rückfahrt Magdeburger Straße 16:00 Uhr (Ankunft Uniplatz 16:05 Uhr)

Zum letzten Mal in Halle: "Kein Ort. Erxleben"

"Kein Ort. Erxleben" - Unter diesem Thema steht ein theatralisch-musikalischer Abend von Katrin Schinköth-Haase über die erste promovierte Ärztin Deutschlands. Eine erneute Fortsetzung feiert die Veranstaltung am kommenden Freitag und Samstag (8. und 9. April 2011), im Hörsaal des Instituts für Anatomie, Große Steinstraße 52. Beginn der Vorstellung: 20 Uhr. Karten können an der Abendkasse erworben werden. "Dorothea Christiana Erxleben ist die erste Frau, die in deutschen Landen Doktor der Medizin wurde. Auch mit ihr begann - aus Versehen - die Emanzipation der modernen Frau", sagt Katrin Schinköth-Haase, die schauspielende Chansonette.

Sie hat es unternommen, das ungeradlinige Leben dieser geradlinigen Frau und einige Geheimnisse der Musik ihrer Zeit zu entdecken: das schlichte Lied als roter Faden und das Barock als geistvolles Schnörkelwerk, das die chaotische Geburt der Frauenbewegung umrahmt. Begleitet wird sie am Cembalo von Alexander Goldenberg.

Dorothea Christiana Erxleben (1715-1762) war die erste promovierte Ärztin Deutschlands. Als Tochter eines Quedlinburger Arztes wurde ihr 1754 auf Anordnung des preußischen Königs Friedrich II. der medizinische Doktorgradder halleschen Medizinischen Fakultätverliehen. In der väterlichen Praxis war sie ärztlich tätig, hatte Auseinandersetzungen mit missgünstigen Kollegen zu bestehen und erzog zusammen mit ihrem Mann Christian Erxleben vier Kinder. Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Frauen zum Studium in Deutschland generell zugelassen.

HNO-Radiologie-Kurs: Schläfenbein im Mittelpunkt

Am Samstag, 09. April 2011, findet in der Zeit von 08.45-17.30 Uhr im Lehrgebäude Universitätsklinikums Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, der 14. HNO-Radiologie Kurs unter Leitung von Prof. Sabrina Kösling statt. Die HNO-Radiologie-Kurse sind als Veranstaltungen der Universitätsklinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft etabliert, national und international anerkannt. Pro Jahr wird jeweils eines der drei Teilgebiete Mittelgesicht, Schläfenbein und Hals in wechselnder Folge behandelt. Der in diesem Jahr stattfindende Kurs hat das Schläfenbein zum Thema - eine Region, die von Radiologen aufgrund der subtilen Anatomie und eher seltenen Untersuchungsanforderung oft als schwierig empfunden wird. Spezielles Wissen ist erforderlich, um die Fragen des Überweisers optimal zu beantworten.

Im Vordergrund des Kurses stehen Übersichtsvorträge, in denen einerseits klinische Grundlagen, Anatomie und moderne Untersuchungstechniken rekapituliert werden und andererseits heutige Möglichkeiten und Grenzen der Bildgebung in der Diagnostik von Ohrfehlbildungen, entzündlichen, tumorösen und traumatischen Erkrankungen dargelegt werden. Normvarianten, Osteodystrophien und die postoperative Bildgebung sind weitere Punkte. Nach den Vorträgen können die Teilnehmer in einem Seminar, durchgeführt in kleinen Gruppen, ihre Kenntnisse anhand von Falldiskussionen überprüfen und festigen bzw. Offenstehendes klären. Ziel ist die Vermittlung, wann welche Bildgebung nützlich und notwendig ist, inwieweit Erkrankungen sicher eingeordnet werden können und wo das Hauptaugenmerk bei der Bildinterpretation liegt.

Der Kurs richtet sich in erster Linie an Radiologen und HNO-Ärzte in Fort- und Weiterbildung, aber auch interessierte Kollegen angrenzender Fachrichtungen werden gern begrüßt. Eine Anmeldung ist erforderlich (über DRG-Geschäftsstelle, Frau Engelhardt Tel.: 030/91607016, engelhardt@drg.de). Der Kurs wird von der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie empfohlen und durch die Landesärztekammer mit neun CME-Punkten zertifiziert.