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Allgemeine Hinweise zum Antragsverfahren im Wilhelm-Roux-Programm

  • Das Modul Nachwuchsgruppen wird nach externer Ausschreibung in einem berufungsanalogen Verfahren besetzt.
  • Für die Module TIF, TIFyoung und Roux-Preis können formgerechte Anträge (Textfassung incl. Anlagen dreifach, sowie pdf-file per e-mail) zu den Deadlines im Prodekanat Forschung eingereicht werden.
  • In den Modulen TIF und TIFyoung kann pro Person nur ein Antrag (egal in welchem Modul / auch als Co-Antragsteller) eingereicht werden.
  • Rotationsstellen können in den Modulen TIF und TIFyoung beantragt werden, wobei ein klinisch tätiger Mitarbeiter in ein Forschungslabor einer anderen Einrichtung rotiert.
  • Antragsteller können nur Mitglieder von Einrichtungen sein, die zur Medizinischen Fakultät bzw. dem Klinikum gehören. Die Fördermittel können nur innerhalb der Universitätsmedizin Halle verausgabt werden.
  • Anträge, die nicht formgerecht sind werden zurückgewiesen. Anträge, die nach den genannten Terminen eingehen, werden in die nächste Antragsrunde verschoben.

Kostensätze

  • Bei der Ermittlung der Kosten für Personalstellen sind die geltenden Kostensätze laut TV-L anzuwenden.
  • Doktorandenstellen werden im Wilhelm-Roux-Programm grundsätzlich mit 0,65 TVL-E13 Sufe 3 kalkuliert.
  • Ist die für die Besetzung der Stelle vorgesehene Person bereits bekannt, erfragen die Projektleiter die genauen Personalkosten zur Antragstellung in Referat 3.7.
  • Sind die Personalkosten nicht auskömmlich kaluliert erfolgt eine entsprechende Kürzung zu Lasten der Sachmittel.
  • In den Anträgen muss laut Beschaffungsordnung des Klinikums verfahren werden.

Mittelübertrag Wilhelm-Roux-Programm (Beschluss FV: 22.06.2015)

Innerhalb des Wilhelm-Roux-Programms sind die bewilligten Mittel wie im Mittelplan festgelegt zu verausgaben. Dieser richtet sich nach den Angaben im Projektantrag sowie der Mittelverfügbarkeit und den haushaltsrechtlichen Vorschriften.

Ergibt sich im Projektverlauf eine Verzögerung, so kann diese mit Angabe der Gründe dem Prodekanat Forschung angezeigt und ein Übertrag beantragt werden (bis zum 31.10. des Jahres). Anschließend wird geprüft inwieweit eine Verschiebung von Mitteln in das nächste Kalenderjahr erfolgen kann. Hierbei werden die Planzahlen angepasst und der Projektleiter erhält einen aktualisierten Mittelplan.

Zum 31.12. des Jahres werden die Planzahlen aller aktiven Kostenstellen im Roux-Programm die einen Bestand größer 5.000,- € aufweisen auf diesen Betrag gekürzt und lediglich diese Mittel in das nächste Kalenderjahr übertragen. Diese Maßnahme ist haushaltsrechtlich geboten und verhindert eine Blockierung von Projektmitteln für neue Antragsteller in den Folgejahren.

Begutachtungsprozess

Pro Call und Forschungsprofilbereich werden durch die Arbeitsgruppe "Wilhelm-Roux-Programm des Forschungsausschusses" drei bis vier Gutachter nach der Veröffentlichung der Calls ausgesucht. Die Gutachtervorschläge werden im Forschungsausschuss vorgestellt und durch die Arbeitsgruppe beschlossen. Nach der Deadline und einer internen Sichtung der Projekte durch die Arbeitsgruppe werden die Anträge an die Gutachter verschickt. Die Gutachter eines Calls erhalten dabei alle im jeweiligen Call eingereichten Projekte. Die Gutachter werden im Anschluss zu einem Symposium eingeladen, bei dem die Antragsteller Ihre Projekte vorstellen. Die Festlegung der Förderentscheidung erfolgt durch die Arbeitsgruppe und die externen Gutachter dann direkt im Anschluss an das Symposium (analog DFG-Verfahren bei SFB-Begutachtungen).