Herzlich Willkommen auf den Seiten des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen auf der Homepage des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin! 

Unsere Einrichtung wurde 1992 als Institut für Geschichte der Medizin gegründet. Zum Gründungsdirektor wurde Prof. Dr. Josef N. Neumann bestellt. Zuvor war die Abteilung für marxistisch-leninistische Ethik und Geschichte der Medizin aufgelöst worden. Obgleich von Anfang an medizinethische Fragen Forschung und Lehre prägten, wurde diese Schwerpunktbildung erst 1999 durch die Umbenennung der Einrichtung in das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin auch nach außen sichtbar dokumentiert. Seit 2007 befindet sich die Einrichtung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Augenklinik auf dem Campus Magdeburger Straße. Am Standort wird auch eine Präsenzbibliothek mit einem Bestand von mehr als 7.000 Bänden gepflegt.

Wir beschäftigen uns in der Forschung mit der historischen Entwicklung der Medizin von ihren Anfängen bis heute. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit medizinethischen Fragestellungen und sind für die Koordination des Klinischen Ethikkomitee am Universitätsklinikum Halle verantwortlich. In der Lehre bieten wir medizinhistorische und medizinethische Vorlesungen und Seminare an, die sich gleichermaßen an Studierende der Human- und Zahnmedizin, der Gesundheits- und Pflegewissenschaften und des Masterstudiengangs Medizin-Ethik-Recht richten.

Wenn Sie sich für unsere Aktivitäten mehr interessieren, stöbern Sie doch ein wenig auf unserer Homepage oder kommen Sie einfach vorbei und besuchen Sie uns.
 

 

Aktuelles

Buchpräsentation

Am Donnerstag, 9. Juni 2016, 12:45 Uhr, findet im Rahmen der Fall- und Klinikkonferenz der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, die Buchpräsentation

"Traumatisierung durch politisierte Medizin. Geschlossene "

im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth in Herzberge statt. 

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch bei FAKT exklusiv

Bericht “Frauen wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten weggesperrt” 

Dienstag, den 10. Mai 2016, 21:45 Uhr

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Buchpräsentation

Am Dienstag, 24. Mai 2016, 18:00 Uhr, findet unter Anwesenheit der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Frau Birgit Neumann-Becker, die Buchpräsentation

"Traumatisierung durch politisierte Medizin. Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR"

im Stadtmuseum Halle statt. 

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Workshop "Politicised Medicine"


Der Interdisziplinäre Arbeitskreis für Ethik der Medizin in Polen und Deutschland lädt am 12. bis 13. Mai 2016 zum Workshop "Politicised Medicine" in Łódź ein.

Hier finden Sie die Ankündigung und das Programm als PDF.
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Fünfte Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte  

Mittwoch, 20. April 2016

Die Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte kann durch die Beteiligung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen nun zum fünften Mal stattfinden. Hierfür bin ich sehr dankbar! Ich lade alle Interessierten herzlich nach Halle (Saale) zu unserer Konferenz ein!

Hier finden Sie die Ankündigung und das Programm als PDF.  

Ort: MS12-HS (Magdeburger Str. 12, 06112 Halle/Saale)
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Buchpräsentation

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016, 18:00 Uhr, findet unter Anwesenheit der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Frau Birgit Neumann-Becker, die Buchpräsentation

Traumatisierung durch politisierte Medizin. Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR

im Roncalli-Haus e.V. in Magdeburg statt. 

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Vortrag

Herr Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, hält am 

Mittwoch, 10. Februar 2016, 18 Uhr

im Rahmen der Kolloquiumsreihe des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik der Universität Leipzig den Vortrag "Traumatisierung durch politisierte Medizin. Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR".

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch beim Deutschlandfunk

„Traumatisierung - Zwangseinweisung von Frauen in der DDR“

Donnerstag, 3. Dezember 2015

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Buchpräsentation auf dem DGPPN-Kongress in Berlin

Prof. Dr. Florian Steger stellt am Donnerstag, 26. November 2015, im Rahmen des DGPPN-Kongresses in Berlin sein neues Buch „Traumatisierung durch politisierte Medizin. Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR“, erschienen bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, vor. 

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Vortrag

Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin hielt am 

Freitag, 13. November 2015 

im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich des 300. Geburtstages von Dorothea Christian Erxleben eine Festrede im Hotel Schloßmühle in Quedlinburg. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Quedlinburg und dem Harzklinikum ausgerichtet.

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Fortbildungsseminar des Fachverbands Medizingeschichte 2015

Vom 12. bis 13. November 2015 findet in Halle (Saale) das diesjährige Fortbildungsseminar des Fachverbands Medizingeschichte mit dem Thema:

"Medizin (in Halle) im 18. Jahrhundert im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis" 

statt.

Hier finden Sie die Einladung
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Poliklinik Mitte - Einweihung Gedenkstein

Am 14. September 2015, 11:00 Uhr wurde ein Gedenkstein in der Kleinen Klaußstraße eingeweiht. Dieser Stein erinnert an das Leid von jungen Mädchen und Frauen, die in den 70er Jahren in der ehemaligen Poliklinik Mitte misshandelt wurden. 

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch beim Deutschlandfunk

„Die "Tripperburg" in Halle - Disziplinierungsmaßnahmen junger Frauen in der DDR“

Donnerstag, 16. Juli 2015

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Tagung: "Antoni Kępiński (1918–1972). Philosophie und Psychiatrie" des Arbeitskreises für Ethik der Medizin in Polen und Deutschland 

29. bis 31. Juli 2015; Łódź 

Der Interdisziplinäre Arbeitskreis für Ethik der Medizin in Polen und Deutschland lädt herzlich nach Łódź ein, wo wir uns dieses Mal vom 29. bis zum 31. Juli 2015 treffen werden. Es ist dies die vierte Zusammenkunft nach Tagungen im Herbst 2012 in Halle (Saale), Sommer 2013 in Frankfurt (Oder) und Sommer 2014 in Łódź. Im Rahmen der diesjährigen Tagung wird das Werk des polnischen Psychiaters Antoni Kępiński (1918–1972) im Zentrum unserer Beschäftigung stehen. Kępińskis Forschungen zum KZ-Syndrom und seine Theorie des Informationsmetabolismus sind nicht nur historisch von Bedeutung, sondern ermöglichen neue Impulse in der Diskussion um die ethischen Fragen in der Psychiatrie. Hierzu wurden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Polen und Deutschland eingeladen, um gemeinsam einen grenzüberschreitenden Dialog zu ethischen und philosophischen Fragen in Bezug auf die psychiatrischen Theorien und Modelle Kępińskis zu führen. Weitere Informationen finden sie unter http://blogs.urz.uni-halle.de/medizinethik/termine.

Das Programm finden Sie auf der Homepage des Arbeitskreises

in Deutsch unter: https://blogs.urz.uni-halle.de/medizinethik/files/2015/07/Programm_Tagung_Kepinski_Lodz.pdf 

und in Englisch unter: https://blogs.urz.uni-halle.de/medizinethik/files/2015/07/Programm_conference_Kepinski_Lodz_english.pdf

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Buchpräsentation und Diskussion

Prof. Dr. Florian Steger stellte am Montag, 29. Juni 2015, in Berlin sein Buch „Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik in Halle (Saale)“, erschienen im Mitteldeutschen Verlag, vor. Zu dieser Veranstaltung luden die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalts beim Bund und deren Leiter, Staatssekretär Dr. Michael Schneider, ein.


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„Wenn Mediziner zu Schriftstellern werden“

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015, hielt Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, auf Einladung des Literaturhauses Basel und der Klinik Schützen einen Vortrag in der Reihe „Leben und Schreiben“. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Edition der Korrespondenzen des Arztes und Literaten Max Mohr (1891–1937), die Prof. Dr. Florian Steger 2014 herausgegeben hat.

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„Peiniger in weißen Kitteln – Im Auftrag des Politbüros“

Die Reportage „Peiniger in weißen Kitteln – Im Auftrag des Politbüros“, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Buches „Disziplinierung durch Medizin“ gedreht wurde, wird am heutigen Mittwoch, 10. Juni 2015 um 20:45 Uhr im MDR (Exakt  - Die Story) ausgestrahlt.

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Vortrag: Die Aktion „T4“ in Günzburg

Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin hielt am 

Donnerstag, 21. Mai 2015 

im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Bezirkskrankenhauses Günzburg (Symposium „Psychiatrie gestern – heute“) den Vortrag „Die Aktion „T4“ in Günzburg".

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Prof. Steger berät Stasiunterlagen-Behörde

Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, ist neues Mitglied für Sachsen-Anhalt im Beirat bei dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU).

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Vierte Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
 

Mittwoch, 27. Mai 2015

Die Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte kann durch die Beteiligung vieler Kolleginnen und Kollegen nun zum vierten Mal stattfinden. Wir sind dabei ein Mitteldeutsches Forschungszentrum für Medizingeschichte aufzubauen, und insofern freue ich mich besonders über die rege Anmeldung von Beiträgen und das so entstandene vielseitige Programm. Ich lade alle Interessierten herzlich nach Halle (Saale) zu unserer Konferenz ein!

Hier finden Sie die Ankündigung und das Programm als PDF. 

Ort: MS12-HS (Magdeburger Str. 12, 06112 Halle/Saale)
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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch bei MDR INFO

"Ärztliche Schweigepflicht lockern?"

Montag, 30. März 2015

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Buchpräsentation

Am 29. März 2015, 10:00 Uhr, wurde im Rahmen des UOKG-Verbändetreffens in Berlin das Buch 

Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) 1961 bis 1982

vorgestellt.

UOKG (Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.)
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Buchpräsentation

Am 17. Februar 2015, 19 Uhr, findet unter Anwesenheit der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Frau Birgit Neumann-Becker, die Buchpräsentation

Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) 1961 bis 1982

im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig statt. 

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Vortrag: Max Mohr - in welcher Welt zu Hause?


Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin hält am 

Dienstag, 20. Januar 2015, 19 Uhr, 

im Jüdischen Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, den Vortrag "Max Mohr - in welcher Welt zu Hause?".
 
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Fragen der Ethik im Krankenhausalltag: "Die Beratung setzt sich durch".

Der Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Herr Prof. Dr. Florian Steger, im Interview mit MedscapDeutschland

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"Nur nach dem Willen des Patienten" Interview mit dem Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Herrn Prof. Dr. Florian Steger

Herr Prof. Dr. Florian Steger in einem Interview über das Sterben, den Tod und die Rolle des Arztes

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Buchpräsentation

Am 12. November 2014 fand unter Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Reiner Haseloff, die Buchpräsentation

Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) 1961 bis 1982

in der Staatskanzlei Magdeburg statt. 

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"Bei alten Männern fragt auch keiner". Interview mit Institutsdirektor Prof. Dr. Florian Steger

Herr Prof. Dr. Florian Steger in einem Interview über das Einfrieren von Eizellen und die Rolle der Frau

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Buchpräsentation

Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) 1961 bis 1982

mit

Birgit Neumann-Becker
Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Florian Steger
Autor und Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin

Dr. Bernd Wiegand
Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)

Lesung: Juliane Blech
Stadtschreiberin von Halle (Saale)

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Hier die Presseinformation des Universitätsklinikums.
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Pressekonferenz 

Im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin fand am 11. September 2014 eine Pressekonferenz anlässlich des Erscheinens des Buches

Disziplinierung durch Medizin. Die geschlossene Venerologische Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) 1961 - 1982

statt.

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Pressemitteilung der Universität Leipzig zur Leibniz-Professur 

Im Sommersemester 2014 ist Professor Steger als Leibniz-Professor zu Gast an der Universität Leipzig. Die Professur erinnert an den in Leipzig geborenen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der von 1646 bis 1716 lebte. Sie wird zweimal jährlich besetzt und bringt renommierte Wissenschaftler an die Universität Leipzig, um das Forschungspotenzial und Lehrangebot zu bereichern. 

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Tagung: "Vorgeburtliche Medizin" des Arbeitskreises für Ethik der Medizin in Polen und Deutschland

21. bis 23. Juli 2014; Universität Łódź

Der Arbeitskreis für Ethik der Medizin in Polen und Deutschland trifft sich nach seinen bisherigen Veranstaltungen im Herbst 2012 in Halle an der Saale und im Sommer 2013 in Frankfurt an der Oder in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Im Zeitraum vom 21.7. bis zum 23.7.2014 lädt der Arbeitskreis nach Łódź, an das Institut für Recht und Verwaltung der Universität Łódź ein, um dort ethische und rechtliche Aspekte vorgeburtlicher Medizin in interdisziplinärer Perspektive zu diskutieren. Einen ersten Schwerpunkt bilden dabei Fragen des technisch Machbaren und ethisch Vertretbaren hinsichtlich vorgeburtlicher Medizin. Dazu gehören Fragen nach den ethischen Legitimationen von medizinischen Entscheidungen ebenso wie die Reflexion der rechtlichen Rahmenbedingungen vorgeburtlicher Medizin. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Reproduktionsmedizin. Hier sollen am Beispiel des Konzepts der verantwortlichen Elternschaft nach Veränderung in der familiären Struktur und den Ansprüchen und  Hoffnungen an die Reproduktionsmedizin diskutiert werden. Zu beiden Schwerpunkten haben wir Praktiker und Theoretiker aus Polen und Deutschland eingeladen, um gemeinsam einen grenzüberschreitenden Dialog zu medizinethischen Fragen zu führen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://blogs.urz.uni-halle.de/medizinethik/.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
English Version
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Podiumsdiskussion "Beschneidung - Menschenrecht oder Barbarei?"

Am 3. Juli 2014 fand im Haus der Religionen in Hannover im Rahmen der Reihe "Religionen im Gespräch" die Podiumsdiskussion "Beschneidung - Menschenrecht oder Barbarei?" statt. Es diskutierten Prof. Dr. Florian Steger (Halle), Jonah Sievers (Landesrabbiner), Michael Germann (Halle) und Wolfgang Reinbold (Hannover).

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BMBF Klausurwoche: Ethische, soziale und juristische Aspekte der sexuellen Identität am Beispiel von Intersexualität und Transsexualität

23. bis 28. Juni 2014

Veranstalter: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mit der Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur Situation intersexueller Menschen (2012) wurden erste ethische und juristische Fragen zur Lage Intersexueller in Deutschland diskutiert. Die BMBF-Klausurwoche „Ethische, juristische und soziale Aspekte der sexuellen Identität am Beispiel von Intersexualität und Transsexualität“ schließt an diese Debatten an und erweitert die Diskussion um Fragen zum ethischen, rechtlichen und sozialen Umgang mit transsexuellen Menschen in Deutschland. Am Beispiel von Inter- und Transsexualität sollen in einem interdisziplinären Arbeitszusammenhang Fragestellungen zur sexuellen Identität gemeinsam mit verschiedenen Expert(inn)en diskutiert werden.

Hier finden Sie das Programm der öffentlichen Veranstaltungen.

Flyer Klausurwoche
Flyer Podiumsdiskussion
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18. Bundeskongress der LStU und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

18. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen “Zeitenwende 1989. Bilanz und Perspektiven der Aufarbeitung”, 25.-27.4.2014, Sächsischer Landtag, Dresden

Prof. Steger nimmt am Bundeskongress teil und berichtet über das Forschungsprojekt “Venerologische Station der Poliklinik Mitte in Halle während der DDR”, welches er mit Unterstützung der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt erarbeitet.
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Konferenz "Abweichungen und Fehler - Befunde in Kunst, Design und Wissenschaft"

Im Rahmen der Konferenz "Abweichungen und Fehler – Befunde in Kunst, Design und Wissenschaft" wurde von Prof. Steger o. g. Vortrag gehalten.

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Dritte Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte

Mit der dritten Mitteldeutschen Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte setzen wir eine schöne Tradition fort. Ich freue mich sehr, dass wir wieder ein so reiches Programm zusammenstellen konnten, und lade alle Interessierten sehr herzlich nach Halle/Saale ein! 

Hier finden Sie die Ankündigung und das Programm als PDF.

Ort: SR-MS-01 (Raum 125), Magdeburger Str. 8, 06112 Halle/Saale

Hier die Presseinformation des Universitätsklinikums.
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DDR-Geschichte
"Frauen wurden in Poliklinik in Halle misshandelt"

Auf der Venerologischen Station der Poliklinik Mitte in Halle wurden während der DDR medizinische Eingriffe in die körperliche Integrität von Frauen vorgenommen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Venerologische Station in Halle während der DDR“ sollen die Art, der Umfang und die Form der Eingriffe sowie der Zeitraum, in dem diese Eingriffe durchgeführt wurden, untersucht werden. Über erste Ergebnisse des Forschungsprojekts sprach Professor Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, mit der Mitteldeutschen Zeitung.

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"Die Liste der Innovationen ist noch viel länger". Interview mit Institutsdirektor Prof. Dr. Florian Steger

Herr Prof. Dr. Florian Steger hielt ein Interview über seine neue Publikation "Neues aus Halle (Saale)".

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BMBF-Klausurwoche "Ethische, juristische und soziale Aspekte der sexuellen Identität am Beispiel von Intersexualität und Transsexualität"

Vom 23. bis 27.6.2014 wird am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin die BMBF geförderte Klausurwoche „Ethische, juristische und soziale Aspekte der sexuellen Identität am Beispiel von Intersexualität und Transsexualität“ stattfinden. Am Beispiel von Intersexualität und Transsexualität soll in einem interdisziplinären Arbeitszusammenhang intensiv und themenbezogen über Fragestellungen zur sexuellen Identität diskutiert werden. Dabei stehen ethische, juristische und soziale Aspekte im Zentrum der Klausurwoche. Näheres zu den Inhalten zur Bewerbung für die BMBF-Klausurwoche entnehmen Sie bitte dem CfP.
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Prof. Dr. Florian Steger bei Deutschlandradio Wissen

"Suche nach der Seele II - Vom Verschwinden der Seele"

Mittwoch, 22.05.2013, 20.05 Uhr

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch bei MDR INFO

"Die Geschichte der Universitätsmedizin. Geht die angesichts der Sparpläne von Sachsen-Anhalt weiter?"

Samstag, 04.05.2013, 7.47 Uhr

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch bei MDR INFO

"2000 Jahre alte Medizin gefunden"

Donnerstag, 10.01.2013, 9.48 Uhr

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Prof. Dr. Florian Steger im Gespräch bei SWR2 Journal am Morgen

"Sind Ärzte die besseren Schriftsteller?"

Samstag, 22.12.2012, 8.10 Uhr

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Professor Florian Steger neuer Präsident Deutschland der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks 

Professor Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, ist zum Präsidenten der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks gewählt worden. Er hat dieses Amt die kommenden drei Jahre inne. Die Gesellschaft fördert Erkenntnisse auf dem Gebiet der Psychopathologie und der künstlerischen Ausdrucksformen. 

Direktorat

Kommissarische Leitung

Prof. Dr. Michael Gekle

Email:
geschichte.ethik@uk-halle.de

Hausanschrift

Martin-Luther-Universität 
Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Magdeburger Straße 8
06112 Halle (Saale) 

Sekretariat

Nicole Adam
Tel.: +49 (0)345 557-35 50
Fax: +49 (0)345 557-35 57
Email:
geschichte.ethik(at)uk-halle.de 

Nadine Wäldchen
Tel.: +49 (0)345 557-35 62
Fax: +49 (0)345 557-35 57
Email:
geschichte.ethik(at)uk-halle.de