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weitere Informationen zur Forschungsevaluierung

Für die Evaluierung des Forschungserfolges gelten die Regelungen, die auf der Homepage des Prodekanates für Forschung zu finden sind. Diese wurden im Fakultätsrat am 14.12.2010 beschlossen. Zusätzlich wird auf die folgenden Beschlüsse des Forschungsausschusses bzw. des Fakultätsrates verwiesen, die zum Teil durch jeweils neue Beschlüsse wieder modifiziert wurden. Diese Zusammenstellung ist chronologisch aufgebaut. Die jeweils aktuellen Beschlüsse finden sich oben. Dadurch können weiter unten stehende Beschlüsse aufgehoben sein.

Fakultätsvorstand (10.10.2016) - Bewertung der Programm- und Projektpauschale

FVB 39/4a/2016: In Änderung zum Fakultätsvorstandsbeschluss vom 11.05.2015 werden ab dem nächsten Evaluierungszeitraum (2013 - 2015) zur Bewertung der Programm- und Projektpauschale bei DFG und BMBF-Projekten die ausgegebenen Mittel der 50%- Kostenstelle des Projektleiters zur Bewertung herangezogen. Diese werden mit dem Faktor "2" und anschließend dem Faktor des Drittmittelgebers in die Bewertung einbezogen. Alle weiteren Kriterien bleiben unberührt.

Fakultätsvorstand (15.02.2016) - Wichtungsfaktoren Drittmittel

Ab dem nächsten Evaluierungszeitraum (2013 - 2015) werden die ausgegebenen Drittmittel in der Leistungsorientierten Mittelvergabe mit neuen Wichtungsfaktoren bewertet. Alle weiteren Kriterien bleiben unberührt. Der Forschungsausschuss empfiehlt dem Fakultätsvorstand das neue vierstufige Verfahren zur Wichtung der Drittmittelausgaben zu beschließen und ab dem nächsten Evaluierungszeitraum 2013 - 2015 anzuwenden. Hintergrund ist die Schaffung eines austarierten Modells zur Beurteilung der Drittmittelgeber. Dabei soll Projekten bei der DFG, der EU oder dem BMBF eine besondere Bewertung zuteilwerden, um über das Bonussystem Anreize zu schaffen, bei diesen kompetitiven Mittelgebern Drittmittel einzuwerben.

Fakultätsvorstand (11.05.2015) - Bewertung der Programm- und Projektpauschale

Ab der bevorstehenden Evaluierung 2012-2014 werden in allen öffentlich geförderten Projekten, in denen eine PP ausgereicht wird, 50% dieser Summe der einwerbenden Einrichtung im Jahr der Bewilligung als Ausgabe angerechnet, da diese Mittel automatisch in den Haushalt der Fakultät abgebucht und dadurch als Ausgabe zu werten sind. In Projekten, in denen die Mittel auf verschiedene Projektleiter aufgeteilt sind, wird die PP im gleichen prozentualen Verhältnis aufgeteilt.

Fakultätsvorstand (13.10.2014) - Buchbeiträge

In der Evaluierung des Forschungserfolges werden nach Beschluss des FV 20.8.1/2011 Buchbeiträge nur für das Institut für Geschichte der Medizin und das Institut für Rehabilitationsmedizin gewertet. In der 29. Sitzung des Forschungsausschusses am 26.06.2014 wurde diese Regelung diskutiert. Es besteht innerhalb des Forschungsausschusses Konsens darüber dass eine einheitliche Regelung für die Bewertung von Buchbeitragen für alle Einrichtungen gefunden werden muss. Für eine generelle Berücksichtigung von Buchbeiträgen gibt es jedoch zu wenig Rückhalt. In einer Abstimmung sprechen sich 11 Mitglieder (bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme) dafür aus, Buchbeiträge zukünftig nicht mehr zu bewerten.

Beschluss FV FVB 1/9/14: Der Fakultätsvorstand beschließt einstimmig, ab dem Evaluierungszeitraum 2012-2014 Buchbeiträge bei der Evaluierung der Publikationsleitungen nicht mehr zu berücksichtigen. Die nach FV-Beschluss 20.8.1/2011 für das Institut für Geschichte der Medizin und das Institut für Rehabilitationsmedizin gewerteten Buchbeiträge werden für 2012 und 2013 ermittelt und dann als Bestand für die betreffenden Jahre fortgeschrieben.

Fakultätsvorstand (20.08.2011) - Buchbeiträge

Die Nachfrage bei der DFG hat ergeben, dass es keine einheitliche Richtlinie für die Bewertung von "Buchfächern" gibt. Nach Einschätzung aus der Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften zeichnet sich eine Tendenz zu Journalpublikationen ab, im Einzelfall wird bei den Begutachtungen jedoch immer durch die Gutachter festgelegt, welches Fach als "Buchfach" gewertet wird.

Insgesamt erscheint den Anwesenden die Anzahl an international anerkannten Journals für die Soziologie ausreichend angesehen, wenngleich auch für die Soziologie in Deutschland noch immer eine gewisse "Buchlastigkeit" festgestellt werden kann. Auch für die interfakultäre LOM mit Magdeburg werden Buchbeiträge nicht gewertet, was für die Medizinische Fakultät in Halle einen Anreiz darstellen sollte verstärkt Publikation in Journalen zu fördern und zu fordern. Für das CHE-Ranking spielen Buchbeiträge keine und im internationalen Umfeld nur eine untergeordnete Rolle. Es wird weiterhin diskutiert, dass auch die Gesundheits- und Pflegewissenschaften tendenziell eher in Journalen publizieren können und sollten, dies wird analog zu der Entwicklung in der Medizinischen Soziologie bewertet.

Beschluss FV 20.8.1/2011: Rückwirkend (einschließlich für LOM 2012 auf Basis der Daten 2008-2010) werden für die Medizinische Soziologie die Buchbeiträge gewertet, was die Anerkennung der Vorleistungen in diesem Bereich abbilden soll. Ab der LOM-Runde für 2013 werden die Buchbeiträge für die Medizinische Soziologie und die Gesundheits- und Pflegewissenschaften nicht mehr für die LOM gewertet.

Fakultätsvorstand (21.11.2011) - Monografien

Anrechnung von Monographien im Rahmen der LOM für das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin.
Der Fakultätsvorstand bestätigt den bestehenden Beschluss die Monografien im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin mit 0,5 Impactpunkte pro Buch (nicht einzelne Buchbeiträge) zu werten. (FV 25.14/2011)