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Knochenmetastasen

Bei Knochenmetastasen, die durch andere bösartige Organtumoren (z.B. Lunge, Niere, weibliche Brust) hervorgerufen werden können, ist häufig eine orthopädische Therapie erforderlich. Diese kann an der Wirbelsäule durch die Verordnung stabilisierender Hilfsmittel wie zum Beispiel einem Korsett erfolgen oder auch durch operative Maßnahmen. Als minimalinvasive Maßnahme kann die Auffüllung von Wirbelkörpern mit Knochenzement (so genannte Kyphoplastie) ausreichend sein. Wenn allerdings eine Gefährdung des Rückenmarks und der Nervenfunktion durch die Metastase vorliegt, sind eine prophylaktische Entlastung des knöchernen Rückenmarkkanals und die anschließende Stabilisierung der Wirbelsäule (Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts durch Schrauben und Stäbe) erforderlich.

An den Extremitäten ist bei hochgradiger Bruchgefährdung die vorsorgliche Stabilisierung z.B. mit Platten in Verbindung mit Zement möglich, wenn nicht die definitive Metastasenentfernung sogar Erfolg versprechend ist und zum Heilungsprozess führen kann.

 

 

 

Abbildung links: 

Beispiel einer Stabilisierung einer ausgedehnten stabilitätsgefährdenden Metastase bei einem bösartigen Nierentumor durch einen Nagel und Knochenzementauffüllung nach Metastasenentfernung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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