Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Spinalkanalstenose / Spondylarthrose

Verengungen des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) sind häufig bereits von Geburt bereits angelegt und werden mit zunehmendem Lebensalter symptomatisch, insbesondere wenn degenerative Veränderungen zusätzlich dazu führen, dass der Rückenmarkskanal enger wird. Durch die natürliche Höhenabnahme der Bandscheiben im Rahmen des Alterungsprozess, kann es zu einer vermehrten Belastung der Wirbelgelenke (Facettengelenke) kommen, welche im Rahmen der Abnutzung (Spondylarthrose) auch mit knöchernen Abstützreaktionen zu weiteren Einengen des Spinalkanals führen können. Bewegungs- und Haltungsmuster, welche den Spinalkanal weit stellen rufen meist keine Beschwerden hervor (Sitzen oder Fahrradfahren), während es beim Gehen durch die Lordose (Hohlkreuz) der Wirbelsäule oder eine Verstärkung derselben zur weiteren Einengung des Spinalkanals und damit zu Beschwerden kommt. Deshalb beobachten viele Patienten, dass sie sich beim Gehen immer mehr nach vorne beugen müssen, bevor sie der Schmerz zum Stehenbleiben zwingt. Spezielle Injektionstechniken können den lokalen Reizzustand beeinflussen. Das Ziel der physiotherapeutischen Behandlung ist die sogenannte Entlordosierung, das Vermeiden einer Hohlkreuzstellung der Wirbelsäule. Hierzu müssen allerdings unbedingt die umliegenden  Regionen in die Therapie einbezogen werden, d.h. Brustwirbelsäule und Hüften müssen ggf. mobilisiert und insbesondere die Hüftbeugemuskulatur (welche häufig verkürzt ist) gedehnt werden. Auch die Versorgung des Patienten mit einer Lumbalbandage kann bei diesem Krankheitsbild hilfreich sein. 

 

» zurück