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Rheumatoide Veränderungen der Wirbelsäule

Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu entzündlichen Reaktionen des Körpers gegen eigenes Gewebe kommt. Häufig sind Gelenke und ihre Schleimhäute, Bänder und Kapseln davon betroffen. Dieser Entzündungsprozess führt zu einer Zerstörung von Gelenken und häufig folgt eine Instabilität.

Neben den Finger, Knie - und anderen Gelenken ist häufig die obere Halswirbelsäule von einer solchen Gelenkzerstörung und folgender Instabilität betroffen. Dabei kommt es meist zu Instabilitäten im Occipito-cervikalen Übergang  bzw. zwischen den 1. und 2. Halswirbel (Kopfgelenke). Weiterhin kann es zu Einengungen kommen, die mit starken Funktionseinschränkungen bis hin zu Lähmungen verbunden sein können.

Abb. 1: Mehrsegmental enger zervikaler Spinalkanal C4-7 bei bekannter Rheumatoidarthristis nach ventraler Spondylodese 

 

Abb. 2:  dorsale Spondylodese Occiput bis HWK 3 mit transoraler Densresektion bei rheumatoider Instabilität