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Vorlesung für Interessierte und Betroffene: Drang- und Stressinkontinenz bei Frauen


Viele Frauen kennen das Problem: Sie niesen, husten oder lachen - und verlieren dabei Urin. Aus Scham schweigen die meisten Betroffenen, obwohl in Deutschland jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von Blasenschwäche und Harninkontinenz betroffen ist. Ursachen können Schwangerschaft, Übergewicht oder altersbedingte Veränderungen der Beckenbodenmuskulatur sein. Zahlreiche Frauen vertrauen sich zu spät einem Frauenarzt an. Dabei helfen oft schon ein beratendes Gespräch oder einfache Übungen zur Beckenbodenstärkung. Eine Operation, die meist minimal-invasiv durchgeführt werden kann, ist nur eine von vielen Behandlungsmöglichkeiten. Bei Überaktivität des Blasenmuskels ist zum Beispiel bereits eine spezielle Entspannungstherapie sehr erfolgreich. Doch Inkontinenz ist nicht gleich Inkontinenz. Unterschieden wird zwischen Drang- und Stressinkontinenz. Während bei der Dranginkontinenz bereits eine geringe Füllung der Blase zu einem starken und willentlich nicht zu unterdrückenden Harndrang führt, verursachen bei der Stressinkontinenz körperliche Belastungen wie Husten, Niesen, Lachen oder Heben den unerwünschten Urinverlust.

Im Rahmen der Patientenvorlesungsreihe des Universitätsklinikums Halle (Saale), gemeinsam veranstaltet mit der Krankenkasse Novitas BKK, referiert Dr. Vera Wolf, Assistenzärztin der Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie, am Donnerstag, 31. Mai 2018, um 17 Uhr über die Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten weiblicher Inkontinenz und Senkungsbeschwerden. Dabei stellt sie das Leistungsspektrum der Gynäkologie vor. Die kostenlose Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal statt.

 

Hinweis: Aus organisatorischen Gründen (Kapazität des Hörsaals) bitten wir um Anmeldung unter 0800 65 66 900 (kostenfrei) oder auf www.novitas-bkk.de/kassentreffen.