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10.02.2005

MDR in der Klinik für Nuklearmedizin


Thema der Sendung von "Hauptsache Gesund" (www.mdr.de/hauptsache-gesund) ist „Husten, Keuchen, Atemnot – Lunge in Gefahr“. Das MDR-Gesundheitsmagazin berichtet über neue Erkenntnisse und Verfahren, Lungenkrankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln. Dabei spielt die PET-Untersuchung eine große Rolle beim frühzeitigen Erkennen von Krebserkrankungen. Die Klinikdirektorin Professor Dr. med. Traute Mende spricht über die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der PET-Untersuchung. Die Anwendungsbereiche der Positronen-Emissions-Tomographie für Patienten liegen in der Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Dabei werden Stoffwechselvorgänge mit Hilfe von Positronenstrahlen sichtbar gemacht. Die Universitätsklinik und Poliklinik für Nuklearmedizin nahm den Ganzkörper-Vollring-PET-Scanner im vergangenen November in Betrieb. Für einen Untersuchungsgang werden nur knapp 30 Minuten benötigt. Das ist nicht nur einmalig für Sachsen-Anhalt, es kann sich auch im internationalen Wettbewerb sehen lassen, denn so schnelle Geräte gibt es nur sieben Mal in ganz Europa. Jetzt können mit innovativen Untersuchungsverfahren Krebstumore bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden und so vielleicht Menschenleben gerettet werden. Die spezielle Art der Bildgebung bei der PET ist eine sichere und schmerzlose Methode, um die Therapie für Patienten genauer und effizienter zu planen.  Bei der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) kommen sogenannte Positronenstrahler zum Einsatz, d.h. radioaktiv markierte Substanzen, deren Verteilung im menschlichen Körper mit dem PET-Gerät registriert und anatomischen Strukturen zugeordnet werden können. Der Patient erhält beispielsweise eine Glukose-Substanz, die mit Fluor18 markiert ist. Diese wird von den Krebszellen ähnlich wie normaler Traubenzucker (Glukose) verstoffwechselt, d.h. als Energielieferant eingesetzt. Da die "entarteten? Tumorzellen gegenüber gesunden Zellen einen gesteigerten Glukoseverbrauch haben, hebt sich der Krebs ebenso wie seine Tochtergeschwülste (Metastasen) im PET-Bild vom gesunden Gewebe ab und kann so erkannt und teilweise quantifiziert werden.  Nicht nur bei der Tumorerkennung, die durch die Erfassung von Metastasen erheblich genauer wird, setzt man die PET-Technik ein. Auch in der Kardiologie kann man durch die sogenannte Myokardszintigraphie (Myokard = Herzmuskel, Szintigraphie = bildgebendes Verfahren) die Durchblutungs- und Stoffwechselverhältnisse des Herzmuskelgewebes diagnostizieren.