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02.04.2015

Krebsmedizin: Spitzenforscherin aus Oxford hält Gastvorlesung


Spitzenforscher der Universität Oxford gestalten gemeinsam mit Wissenschaftlern der halleschen Medizinischen Fakultät die wissenschaftliche Veranstaltungsreihe „Disease Biology and Molecular Medicine“, um über neueste Erkenntnisse aus der Krebsmedizin zu berichten.  Die Vorträge werden in Englisch gehalten und richten sich an Studierende, Naturwissenschaftler, Informatiker und natürlich auch an alle weiteren interessierten Gäste. Der nächste Vortrag findet am Montag, 13. April 2015, 19 Uhr, im Festsaal des Stadthauses, Marktplatz 2, statt. Die Vorlesung wird durch Dr. Anna Schuh von der Universität Oxford gehalten. Sie arbeitet derzeit als Hämatologin an dortigen Universitätsklinikum. Ihr Vortragstitel lautet: „Development, validation and clinical evaluation of next generation sequencing technology for health-care diagnostics”. 

Sie studierte Medizin in Köln und erhielt anschließend mehrere Forschungsstipendien. Sie forscht über Leukämien, unter anderem in Paris und Oxford. Dort leitet sie nun die Molekulardiagnostik der onkologischen Klinik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die chronisch-lymphatische Leukämie (CLL) und die molekulare Diagnostik. Sie leitet(e) mehrere klinische CLL-Studien mit dem Ziel, die Therapieerfolge der CLL zu verbessern. 

Dr. Anna Schuh ist verantwortlich für das translationale Forschungsprogramm zur klinischen Untersuchung von Tumoren mit Hilfe von parallelen Hochdurchsatzsequenzierungstechniken (‘Next Generation Sequencing’, NGS) im Krebskrankenhaus von Oxford. NGS-Techniken erlauben die ultraschnelle Analyse von genomischen DNAs, Transkriptomen etc. in der klinischen Diagnostik und entwickeln sich rasch zu einer Standardmethode bei international führenden Krebszentren. 
 
Neben einem Überblick über die neuesten DNA-Analysetechniken für solide Tumore und Leukämien wird der Fokus ihres Vortrages auch auf der  Vorhersage von geeigneten Therapien für individuelle Patienten mit CLL mittels multipler, temporal sequentieller Genomdekodierung liegen. Sie wird dabei zeigen, dass neben der essentiellen Initialdiagnostik, die wiederholte Sequenzierung von Therapie-induziert driftenden, klonalen Leukämiezellen-Populationen von wesentlicher Bedeutung ist.

Foto: Universität Oxford