Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Hallenser Wirbelsäulensymposium: Kritische Auseinandersetzung über Behandlungsmethoden


Degenerative Veränderungen am Bewegungsapparat beherrschen infolge der demographischen Entwicklung in zunehmendem Ausmaß den klinischen Alltag der Orthopäden und Unfallchirurgen. Die Indikation zur operativen Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen wurde in der Vergangenheit oftmals großzügig gestellt. Die klinischen Ergebnisse sind bundesweit teilweise sehr ernüchternd, so dass die Wirbelsäulenchirurgie in den Fokus der allgemeinen, öffentlichen Kritik an steigenden Operationszahlen geraten ist.

Ein aktuelles kritisches Update der verschiedenen Aspekte bei der Behandlung degenerativer Hals- und Lendenwirbelsäulenerkrankungen soll das „Hallenser Wirbelsäulensymposium“ am Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie liefern. Dieses findet am 26. und 27. September 2014 in der Universitätsmedizin Halle (Saale) statt. „Wir wollen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Niederlassung und anderen Krankenhäusern diskutieren, wie die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten zu bewerten sind“, sagt Prof. Dr. Stefan Delank, Direktor des Departments. Experten aus dem gesamten Bundesgebiet stellen in Vorträgen verschiedene Ansatzpunkte für Behandlungsmöglichkeiten vor und diskutieren diese mit den Teilnehmer/innen. „Wir werden sicher eine interessante und teilweise auch kontroverse Veranstaltung erleben, die uns aber etwas mehr Licht in den Nebel rund um die Behandlung degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen bringen soll.“

Der erste Teil des Symposiums findet am Freitag im Universitätsklinikum Halle (Saale), Hauptstandort Ernst-Grube-Straße, Lehrgebäude/Hörsaal, zwischen 14 und 18.30 Uhr statt. Am zweiten Tag können die Ärztinnen und Ärzte in kleinen Gruppen im Institut für Anatomie und Zellbiologie (Große Steinstr.)die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten erlernen und testen.