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Interprofessionelle Fortbildung: Polypharmazie im Alter


Die interprofessionelle, regionale Veranstaltung am Mittwoch, 2. November 2016, zur Verbesserung der Polypharmazie im Alter, insbesondere mit Vermeidung von Sturzereignissen und medikamentös bedingten Gedächtnisstörungen, erfolgt im Rahmen eines landesweiten Projektes in Kooperation mit der Ärztekammer, dem Hausärzteverband, der kassenärztlichen Vereinigung und der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt. Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert und von Dr. Ursula Wolf, Pharmakotherapie-Management am Universitätsklinikum Halle (Saale), geleitet. Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, zwischen 16.30 und 18 Uhr, im Hörsaal 1, statt.

Frau Dr. Wolf erklärt: "Als Projektleiterin möchte ich aus meinen Erfahrungen der eigenen bisher 8260 detaillierten Analysen und Gutachten der Medikationslisten geriatrischer Patienten der Alterstraumatologie des Universitätsklinikums Halle (Saale), von Intensivstationen und Pflegeheimen in Halle und Leipzig die vordergründig manifesten Probleme in der Polypharmazie darstellen." 

Romy Meyer, Dipl.-Kauffrau im Gesundheitswesen (Pflegemanagement), Pflegedienstleitung und Geschäftsführerin Kamillus GbR Sangerhausen, sowie die Apothekerin Frau Barbara Langhans, Vorsitzende des Ausschusses Pharm. Kompetenz der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt, berichten berufsbezogen von ihren diesbezüglichen Erfahrungen. "Auf dieser Basis sollen interprofessionell gezielt die Möglichkeiten der Gegenregulation und Prävention durch jede Berufsgruppe zur Verbesserung der Situation in unserem Bundesland erarbeitet werden", sagt Dr. Wolf. 

Informationen über das Projekt finden Sie unter: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/004_Kurzbeschreibung_SAPREMO.pdf