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Nächste Vorlesung in der Reihe: Gesundheit von Männern und Frauen ist viel mehr als Biologie


Dr. Annika Gottschling-Lang von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) geht im nächsten Teil der Vorlesungsreihe „Gesundheit von Männern und Frauen ist viel mehr als Biologie“ auf das Thema „Was Frauen und Männer bewegt – Sport und körperliche Aktivität zur Gesunderhaltung aus Sicht der Geschlechterforschung“ ein. Der Vortrag, der für alle Interessenten offen sowie kostenfrei ist, findet am 12. Januar 2017 von 18 bis 19.30 Uhr im Hörsaalgebäude (FG 5/6) am Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dr. Gottschling-Lang will in ihrem Vortrag, durchaus auch ein wenig augenzwinkernd, darauf eingehen, welche vermeintlichen Klischees es bei den Sportarten gibt, was Männer und Frauen in Bezug auf Sport wollen und wie sich die Begrifflichkeiten bei Männern und Frauen unterscheiden, obwohl sie vielleicht sogar das gleiche meinen.

„Mir ist es auch wichtig, beim Thema Gesundheitssport nicht die klassische Gymnastik vorzustellen, die man mit dem Begriff in Verbindung bringt und die Männer erfahrungsgemäß eher abschreckend finden, sondern zu zeigen, dass auch andere Sportarten – selbst im Alter – Potenzial im Gesundheitsbereich haben“, sagt sie. Beispielsweise wolle sie zeigen, dass Wettkampfsportarten wie unter anderem Fußball durchaus auch im Alter noch gespielt werden und zur Gesunderhaltung beitragen können.

Die Referentin Dr. Gottschling-Lang arbeitet an der Klinik für Rehabilitationsmedizin der MHH und forscht im Bereich „Wege in die Anschlussrehabilitation - Analyse des Antrags- und Bewilligungsprozesses im Akutkrankenhaus“ sowie im Projekt „Bewegter Leben“. Sie hat Sportwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Öffentliches Recht in Greifswald studiert und 2015 mit der Arbeit zum Thema „Gesundheitssportangebote in Mecklenburg-Vorpommern für Zuwanderer über 55 Jahren - Eine Analyse von Qualität, Angebot und Bedarf“ promoviert. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention und stellvertretende Sprecherin des Fachbereichs „Frauen- und geschlechtsspezifische Gesundheitsforschung“ sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie.

Die weiteren Veranstaltungen sind am 18. Januar sowie am 1. Februar. Weitere Informationen dazu unter: http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2882&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5672&cHash=70c5f8213eccf0a1e9598680ac13d52f