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Studie der Nachwuchsradioonkologen steht kurz vor dem Abschluss


Die primäre Datenerfassung für die von Dr. Christian Ostheimer und Dr.  Daniel Medenwald (Universitätsklinik für Strahlentherapie, Direktor: Prof. Dr. Dirk Vordermark) geleitete Studie zu Tumorvolumenveränderungen in der definitiven Strahlentherapie des lokal fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NCT03055715) ist nun abgeschlossen.

An der multizentrisch angelegten Studie, welche die Bedeutung des Tumorvolumens und seiner Veränderungen für die Prognose nach der Bestrahlung des Lungenkarzinoms untersucht, beteiligten sich insgesamt 19 Zentren in Deutschland und der Schweiz. 

Nach Abschluss der Datenakquirierung folgt nun die Datenanalyse, so dass erste Ergebnisse auf dem Deutschen Krebskongress 2018 in Berlin vorgestellt werden können. Auch international wird zunehmend Notiz von dem ambitionierten Projekt genommen und es schlossen sich bereits weitere Zentren aus Spanien, England und Dänemark dem Projekt an, so dass die abschließenden Resultate auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) im Sommer 2018 präsentiert werden.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Pilotprojektes der Nachwuchsgruppe der jungen Radioonkologen/innen ist ein Folgeprojekt geplant, in dem dann auch umfangreichere Bilddatensätze analysiert werden sollen.

Die Studie wird von der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und von der Arbeitsgemeinschaft Radiologische Onkologie (ARO) der Deutschen Krebsgesellschaft gefördert.

Foto: Dr. med. Daniel Medenwald (l.) und Dr. med. Christian Ostheimer (Quelle: UKH)

Text: Prof. Vordermark

Halle, 29. November 2017