Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Mitteldeutsche Psychiatrietage: 250 Teilnehmer werden in Halle erwartet

Professor Dr. Dan Rujescu, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik


Etwa 250 Experten aus der Psychiatrie und Psychotherapie werden am 27. und 28. Oktober 2017 in Halle (Saale) zu den „Mitteldeutschen Psychiatrietagen“ erwartet. Hier finden die 11. Mitteldeutschen Psychiatrietage statt. Veranstaltet wird die Fachtagung durch die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Auf den „Mitteldeutschen Psychiatrietagen“ stehen aktuelle diagnostische, therapeutische und pharmakologische Aspekte der Psychiatrie im Mittelpunkt. Die Tagung findet im Auditorium Maximum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 1, statt. 

 

Die "Mitteldeutschen Psychiatrietage" sind eine Institution geworden und finden alle zwei Jahre in einer der mitteldeutschen Universitätsstädte in der Reihenfolge Halle, Dresden, Magdeburg, Jena und Leipzig statt. Erstmals wurden die Mitteldeutschen Psychiatrietage 1997 in Halle durchgeführt und knüpften dabei an eine fast 100-jährige Tradition an. 1897 wurde die "Versammlung der Mitteldeutschen Nervenärzte" in Halle gegründet. Bis 1933 wurden die Jahrestagungen in Halle, Jena, Leipzig und Dresden abgehalten. Seit 1997 wird an diese Tradition – zusätzlich mit Magdeburg – wieder angeknüpft. 

 

Ziel der Tagung ist eine Sichtbarmachung der klinischen und Grundlagenforschung der mitteldeutschen Kliniken und Institute sowie den entsprechenden Kooperationen bundes- als auch weltweit. Dies wird in Form von Symposien, Kurzvorträgen und Poster-Ausstellungen während des Treffens realisiert. „Es ist mir eine sehr große Freude zu sehen, wie reich und vielfältig die Forschungslandschaft in Mitteldeutschland ist“, sagt Professor Dr. Dan Rujescu, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Es sei ihm daher eine besondere Freude, die Tagung in Halle durchführen zu können. „Ein besonderes Anliegen ist mir, gerade junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, auf der Tagung eigene Arbeiten präsentieren zu können.“

 

Themen der etwa 60 Referate sind unter anderem, welchen Beitrag die Genetik psychiatrischer Erkrankungen zu Diagnostik und Therapie leisten kann, welche psychiatrischen Erkrankungen ein kardiales Risiko haben und welchen Einfluss körperliche Aktivität, Achtsamkeit und Persönlichkeitsfaktoren haben sowie welche Biomarker es für Demenz gibt. 

 

Weitere Informationen über die Tagung und das Programm sind unter http://www.mdp-kongress.de/ zu finden.