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Patiententag "Moderne Krebstherapie" am 8. Oktober


Mit der "Europawoche gegen den Krebs" macht die Europäische Kommission einmal jährlich die Bevölkerung in den EU-Ländern zeitgleich auf die Möglichkeiten der Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krebs aufmerksam.Die 7. "Europawoche gegen den Krebs" steht in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt unter dem Motto: "Durch Wissen zum Leben". Gemeinsam mit der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft veranstaltet das Klinikum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Samstag, 8. Oktober 2005, zwischen 10.00 und 16.30 Uhr einen Patiententag. Dabei rücken die Veranstalter neben der Aufklärung über Krebserkrankungen moderne Krebstherapien in den Vordergrund. Neben der Krebsgesellschaft und dem halleschen Universitätsklinikum wirken weitere Krankenhäuser, Verbände, Vereine und niedergelassene Ärzte sowie die Stadt Halle am Patiententag mit. "Für Patienten ist die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, ihre Fragen über ihre eigene Krankheit an verschiedene Experten zu richten", sagt der Präsident der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV der Martin-Luther-Universität, Professor Dr. Hans-Joachim Schmoll.
Vier Themenkomplexe bringen die namhaften Experten am Vormittag in kurzen und verständlichen Vorträgen den Besuchern des Patiententages näher: "Was kann moderne Diagnostik in der Onkologie heute leisten?", "Chemotherapie - heute noch zeitgemäß?", "modernes Nebenwirkungsmanagement" und "Möglichkeiten der Nachsorge". Am Nachmittag zwischen 14.00 und 16.30 Uhr stehen die Behandlung des Brust- beziehungsweise des Darmkrebses im Mittelpunkt. In mehreren Vorträgen informiert das Brustzentrum der Medizinischen Fakultät unter anderem über Brustwiederaufbau, Metastasierung und die Behandlung mit Tamoxifen. Zum Abschluss führt die Künstlerin Karoline Erdmann unter dem Motto "Ich tanze mit der Angst - ich tanze mit der Freude" den Mammatango auf. "Ein Körper mit einer veränderten oder einer amputierten Brust kann schön sein, kann Freude vermitteln, kann erotisch, anziehend und weiblich sein", sagte die Künstlerin. Sie tanze daher für alle von Brustkrebs Betroffenen und das sind nicht nur die Frauen selbst, sondern auch Partner und Partnerinnen, Ärzte und Therapeuten und alle, die mit diesem Thema auf irgendeine Weise in Berührung kommen, unterstreicht Karoline Erdmann, die selbst an Brustkrebs erkrankt ist. In der Parallelveranstaltung stehen die aktuellsten Behandlungsmethoden des Darmkrebses im Zentrum, unter anderem die chirurgische und die Chemotherapie. Dabei stellt Dr. med. Bernd Birkner, niedergelassener Internist aus München, das Aktionsbündnis "Hoffnung bei Darmkrebs" vor. Etwa 66.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Darmkrebs. Das Aktionsbündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Interessierte können sich außerdem von Experten über die verschiedenen Krebserkrankungen informieren und beraten lassen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die in den Hörsälen des Universitätsklinikums in Halle-Kröllwitz stattfindet, ist kostenlos. Programm