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Patchwork-Decken für Frühgeborene


"Ich weiß, wie wertvoll die Zuwendung von freundlichen Menschen gerade in der Zeit im Krankenhaus ist", erklärt Grit Weigmann, selbst Mutter von vier Kindern. Sie betreibt gemeinsam mit Sabine Blocher einen Patchwork-Laden in Halle und engagiert sich nebenher bei den Saale-Quiltern. "So ein Frühchen-Quilt ist oft die erste Kuscheldecke und kann vielleicht über Jahre ein wichtiger Begleiter sein - und später auch eine Erinnerung an die ersten und schwierigen Lebenstage." Die aufwändige Verarbeitung der Quilts garantiert dabei eine lange Lebensdauer. Hinter der textilen Spende steht eine Aktion, die von vielen Quilterinnen in Deutschland und Österreich gemeinsam getragen wird, die Idee stammt aus den USA. Die Frauen nähen Frühchen-Quilts als Geschenk für Babys, die mit einem Gewicht von weniger als 1.500 Gramm geboren wurden. Die wertvollen Quilts werden grundsätzlich gespendet. Die Gruppen stehen in einem regelmäßigen Austausch mit den Krankenhäusern und die Initiative ist dort sehr willkommen. Bisher werden fünf Krankenhäuser regelmäßig mit Frühchen-Quilts versorgt, darunter das SMZ Ost in Wien, das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt (Österreich) und die Uniklinik Köln. Jetzt kommt das Universitätsklinikum Halle neu hinzu. Bisher sind über 450 Quilts verschenkt worden. Die Patchwork-Decken werden von den Saale-Quilterinnen Karin Mühlfried und Antje Sambale  an Stationsärztin Dr. Silke Heinze übergeben.Text: Frieder Weigmann, Foto: Grit Weigmann