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Besondere Herausforderung: Operationen bei Patienten mit chronischen-neurologischen Erkrankungen – Experten tauschen sich im Rahmen eines Symposiums aus


Wenn Patienten mit chronischen-neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie oder Parkinson sich geplant oder auch notfallmäßig einer Operation unterziehen müssen, werden oft viele Fragen aufgeworfen. Was soll mit den täglich eingenommenen Medikamenten bei Patienten mit Epilepsie, Parkinson und Myasthenie geschehen, um Patienten nicht zu gefährden. Gibt es gehäufte Narkosekomplikationen bei diesen Patienten? 

Das Zentrum für Neuromuskuläre Erkrankungen der Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie (Direktor Prof. Dr. Stephan Zierz) interessiert dabei insbesondere die Frage, ob bei Patienten mit Muskelerkrankungen oder neuromuskulären Überleitungsstörungen (wie der Myasthenie) bestimmte Medikamente gemieden werden sollten, um das Risiko für Komplikationen (z.B. Herzrhythmusstörungen) während der Operation oder auch danach (wie z.B. längere Beatmungszeiten) zu minimieren. “In diesen Punkten müssen Neurologen und Anästhesisten ins Gespräch kommen, um  den Patienten hinreichend beraten und behandeln zu können”, sagt Dr. Berit Jordan. Die Neurologin hat das Symposium “Perioperatives Management von chronisch-neurologischen Erkrankungen” gemeinsam mit der Universitätsklinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin organisiert, welches am Samstag, 13. Juni 2015, zwischen 8.30 und 13 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Str. 40, stattfindet. Zu dieser ärztlichen Fachtagung werden Experten aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. “Nach dem Kopfschmerzsymposium im Frühjahr veranstalten wir nun erneut ein gemeinsames Symposium”, erklärt Dr. Berit Jordan. Dies sei ein Ausdruck der fächerübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb des Universitätsklinikums.