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3. Wirbelsäulensymposium der halleschen Universitätsmedizin befasst sich in diesem Jahr mit Tumoren an der Wirbelsäule


Wie Diagnostik, nicht-operative und operative Verfahren im Fall von Tumoren an der Wirbelsäule aussehen können, ist in diesem Jahr der Schwerpunkt des „3. Wirbelsäulensymposiums“, das am 02. September 2016 im Melanchthonianum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfindet. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Professor Dr. Karl-Stefan Delank (Direktor) und Dr. Michael Planert vom Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (DOUW) des halleschen Universitätsklinikums. 

In drei nacheinander folgenden Sessions zu den jeweiligen Themenblöcken sind jeweils fünf Vorträge vorgesehen, die ein aktuelles und kritisches Update der verschiedenen Aspekte im Zusammenhang mit Wirbelsäulentumoren abbilden. Diese befassen sich im Bereich Diagnostik zum Beispiel mit den Themen Prognose, Bildgebung oder den biologischen Aspekten von Wirbelsäulentumoren und Metastasen, im Bereich nicht-operative Methoden mit der psychoonkologischen Versorgung, der zielgerichteten medikamentösen Behandlung oder der intraoperativen Radiotherapie bei Wirbelsäulenmetastasen sowie bei den operativen Verfahren mit innovativen minimal-invasiven Eingriffen, aber auch mit den Risiken und Komplikationen bei der Behandlung von Wirbelsäulentumoren.

 

Insbesondere die Versorgung von Metastasen am Achsenskelett stelle ein großes Behandlungsfeld in der alltäglichen Arbeit dar, heißt es. Die Überlebenswahrscheinlichkeit und der Mobilitätsanspruch dieser Tumorpatienten habe sich Dank der in vielen Bereichen erfolgreichen onkologischen Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Somit gewinne die Behandlung von Wirbelsäulenmetastasen zunehmend an Bedeutung und sei nur im interdisziplinären Kontext sinnvoll möglich. Diesem wird auch im Programm des Symposiums Rechnung getragen.

Die Referenten sind dabei sowohl Experten der Universitätsmedizin Halle (Saale) als auch aus Leipzig, Dessau, Mannheim, Berlin, Magdeburg und Würselen. Jede Session schließt mit einer Diskussionsrunde ab. Den Abschluss des Symposiums bildet ein knapp zweistündiger Workshop mit dem Thema „Überwindung von Barrieren zum Tumorschmerzmanagement und zur Palliativversorgung“.