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Bundespräsidenten-Ehrenpatenschaft für siebtes Kind von Professor der Universitätsmedizin Halle (Saale)

Bildquelle: Stadt Halle/Thomas Ziegler


Kind Nummer 7 von Professor Dr. Michael Tchirikov und seiner Frau heißt Levin Nikolaj. Entbunden wurde der Sohn im März dieses Jahres im neuen, modernen Kreißsaal am Universitätsklinikum Halle (Saale), der zu der Einrichtung gehört, die Tchirikov als Direktor leitet: die Universitäts- und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin. 

Und weil es das siebte Kind ist, hat es nun einen prominenten Patenonkel: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Ehrenpatenschaft übernommen. Es ist nach Auskunft des Bundespräsidialamtes die erste Ehrenpatenschaft von Frank-Walter Steinmeier in Halle. Und es ist nach Kenntnis der halleschen Universitätsverwaltung das erste Mal, dass für ein Kind eines Beschäftigten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine solche Patenschaft übernommen wurde. 

Dafür hat die Familie Tchirikov die Patenurkunde sowie einen Zoogutschein stellvertretend vom Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, überreicht bekommen. 

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für ein siebtes Kind. Sie wird in einer Familie nur einmal übernommen, hat eher symbolischen Charakter und es entstehen daraus keine Verpflichtungen für den Ehrenpaten. Die Familien erhalten eine Urkunde sowie einmalig ein Geldgeschenk in Höhe von 500 Euro. Seit 1949 sind nach Angaben des Bundespräsidialamtes 79.825 Ehrenpatenschaften übernommen worden, jährlich sind es etwa 500.