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Wilhelm-Roux-Preis geht an Epidemiologen Dr. Carsten Rusner – Den Ursachen von Tumorerkrankungen auf der Spur – Akademischer Festakt


Der Wilhelm-Roux-Preis der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität geht in diesem Jahr an Dr. Carsten Rusner (Institut für klinische Epidemiologie) für die Arbeit mit dem Titel: "Epidemiologie hormonsensitiver Tumore". Die Urkundenübergabe findet im Rahmen des akademischen Festaktes der Medizinischen Fakulät am Samstag, 14. Dezember 2013, 10.30 Uhr, in der Aula der Martin-Luther-Universität (Hauptgebäude, Universitätsplatz 10) statt.

Mit der Auszeichnung würdigt die Medizinische Fakultät das Engagement von Dr. Rusner auf dem Gebiet der Epidemiologie. Er ist sowohl im Institut für Klinische Epidemiologie als wissenschaftlicher Mitarbeiter, als auch in der Universitätsklinik für Diagnostische Radiologie als Assistenzarzt beschäftigt. Er hatte in Halle Medizin studiert und ebenso promoviert. Der 31-Jährige hat bereits im Studium sein Interesse an dem Fach Epidemiologie gezeigt. Diese Wissenschaftsdisziplin beschäftigt sich mit der Verbreitung sowie den Ursachen und den Folgen von Erkrankungen. Die Epidemiologie gehört mit der Pflegewissenschaft zu einem der beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät.

Dr. Rusner schafft es, sowohl ärztlich als auch epidemiologisch tätig zu sein – und dies erfolgreich. Für den Prodekan für Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Andreas Stang, ist Dr. Rusner einer der wenigen Ärzte, die einen effektiven Einstieg in die Epidemiologie geschafft haben. “Dr. Rusner verfolgt eine ungewöhnliche Laufbahn und ist ein Vorzeigekandidat des wissenschaftlichen Nachwuchses.” Der Wissenschaftler hat in den vergangenen Jahren zwei Projekte betreut, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert worden sind. Dabei hat er sich mit Hoden- bzw. Brusttumoren beschäftigt.

Der Wilhelm-Roux-Preis wird seit 2002 vergeben. Er ist ein Modul des Wilhelm-Roux-Programms zur Forschungs- und Nachwuchsförderung der Medizinischen Fakultät. Der Preis richtet sich an jüngere Postdoktoranden und wird unabhängig vom Forschungsgebiet ausschließlich in Abhängigkeit von der Qualität der Forschungsleistung vergeben. Er ist mit 5.000,- € dotiert. Bisher wurde der Preis insgesamt neun Mal verliehen. 

Der Roux-Preis wird im Rahmen des Akademischen Festaktes der Medizinischen Fakultät verliehen. Dabei erhalten auch 112 Promovierte der Fakultät ihre Promotionsurkunde. Die 73 Frauen und 39 Männer haben im Zeitraum November 2012 bis November 2013 ihre Promotion abgeschlossen, davon drei mit Auszeichnung. Zwei besondere Jubiläen sind bei der Veranstaltung zu feiern: bei Frau Prof. Dr. Ursularenate Renker jährt sich die Habilitation zum 50. Mal. Das goldene Doktorjubiläum begehen Dr. Rudolf Blume, Prof. Dr. Detlev Riede, Prof. Dr. Rüdiger Schultka und Prof. Dr. Sterzik.

Die Preisträger des 2. Doktoranden-Kongresses (für das beste wissenschaftliche Poster und den besten Vortrag) der Medizinischen Fakultät stehen noch nicht fest – denn dieser endet mit dem Akademischen Festakt, nachdem der Kongress am Freitag, 13. Dezember 2013, mit Vorträgen und Postersessions um 11 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, starten wird. Der Kongress dient dazu, Promotionen an der Medizinischen Fakultät zu fördern und Doktoranden zu unterstützen.