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24. Tauchmedizinkurs: Spannende Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte – unter anderem berichten Extremtaucher


Das Universitätsklinikum Halle (Saale) veranstaltet vom 11. bis 19. März 2017 in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale den 24. Tauchmedizinkurs. Dieser neuntägige Kurs, der seit dem Jahr 2000 angeboten wird, richtet sich an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen und Tauchunfälle weltweit sicher behandeln wollen oder einfach nur Interesse an der Tauchmedizin haben. Den Kurs werden hochrangige Referenten bereichern, darunter der Apnoetaucher Benjamin Franz, der Extremtaucher Klaus Diersch und Jens Höner von der Bundesmarine. Er berichtet über die Kampfschwimmer der Bundesmarine. 

Themenschwerpunkte von Kurs I sind pathophysiologische Grundlagen des Tauchens, Tauchtauglichkeit und die Behandlung von Tauchunfällen. Der Kurs I ist Voraussetzung für das Diplom „Tauchtauglichkeitsuntersuchungen“ nach GTÜM e.V.. Im Kurs IIa werden deutlich tiefergehende und weiterführende theoretische und praktische Kenntnisse in der Tauch- und Hyperbarmedizin vermittelt. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt hierbei auf der Tauchunfallbehandlung und Druckkammertherapie. Der Kurs IIa ist Voraussetzung für das Diplom „Taucherarzt“ nach GTÜM e.V.

„Bestehend aus theoretischen und praktischen Übungen und gemeinsamem Austausch bieten wir ein umfangreiches Programm an“, sagt Organisatorin Dr. Oberärztin Dr. Annett Seiffart von der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Abteilung Hyperbarmedizin (Druckkammer). Die Teilnehmer absolvieren beispielsweise mehrere Praktika, etwa eine Tiefenrauschsimulation in der Druckkammer des Universitätsklinikums, ein Reanimationstraining im Simulationszentrum der Unimedizin und das Ausprobieren verschiedener Tauchgeräte in einer Schwimmhalle.