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27.11.2012

Fortbildung: Muskelerkrankungen stehen im Mittelpunkt

Im Rahmen eines Fortbildungsnachmittags möchte die Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie am Mittwoch, 28. November 2012, das Interesse an den gar nicht so seltenen Muskelerkrankungen wecken. Die Klinik stellt ihre klinische Erfahrung bei der Untersuchung von Patienten mit Muskelerkrankungen und auch moderne therapeutische Optionen (z.B. Enzymersatztherapie M. Pompe) vor. Bei einem Besuch des Muskellabors werden die Besucher das breite Untersuchungsspektrum einer Muskelbiopsie kennen lernen und in Workshops einige Aspekte vertiefen. Die Veranstaltung findet zwischen 15 und 18.15 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal, statt. Das Neuromuskuläre Zentrum Halle trägt das Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM). Das Zentrum behandelt nicht nur Patienten aus Sachsen-Anhalt, sondern auf Grund der besonderen Expertise Erkrankte aus dem gesamten Bundesgebiet. Es zählt damit zu den größten Einrichtungen in Deutschland und verfügt in der Neurolgischen Universitätsklinik als eines der wenigen Zentren über ein eigenes Muskellabor.


Aufgrund der vielen seltenen Ursachen von Muskelerkrankungen sind dabei sehr spezielle Untersuchungen notwendig. Es werden nicht nur Schnitte der Muskelproben unter dem Mikroskop analysiert, sondern auch biochemische Protein- und Enzymanalysen sowie molekulargenetische Untersuchungen vorgenommen.   

Zu den behandelten Erkrankungen zählen beispielsweise Erkrankungen mit Muskelschwund (Muskeldystrophie, spinale Muskelatrophie und Amyotrophe Lateralsklerose), aber auch Erkrankungen durch  Muskelentzündung (Myositis) oder Stoffwechselstörungen des Muskels (metabolische Myopathien). Viele neuromuskuläre Erkrankungen sind erblich bedingt. Dabei gibt es mehr als 200 Formen, die teilweise nur sehr selten auftreten und daher einer besonderen Behandlungskompetenz bedürfen.