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Diskussion mit Schülern: Gute Gene, schlechte Gene


?Mit dieser Veranstaltung haben wir versucht mit Schülern und Lehrern in einen frühen Dialog über aktuelle Forschungsergebnisse auf einem modernen Gebiet der Biomedizin zu treten. Die Resonanz ist beeindruckend und macht deutlich, wie aufgeschlossen und wissbegierig junge Menschen sein können, wenn ihnen entsprechende Angebote unterbreitet werden und sich die Wissenschaft aus dem ?Elfenbeinturm? begibt?, äußert sich der Tagungspräsident Professor Dr. Ingo Hansmann. Der Direktor des Instituts für Humangenetik und Medizinische Biologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle sieht dies als ein Zeichen für das große Interesse an den aktuellen Fragen der Genomforschung sowie den Möglichkeiten und Grenzen der Gendiagnostik. Gerade in den Schulen, vor allem im Fach Biologie, aber auch in der Bevölkerung besteht nach wie vor ein großes Informationsbedürfnis, Genaueres darüber zu erfahren, was mit Gentests gemeint ist, wie Genveränderungen die Entwicklung und Gesundheit eines Menschen beeinträchtigen können und welche Bedeutung der Forschung auf diesen Gebieten zukommt. Diese und viele weitere Fragen werden ausgewiesene Fachleute der Humangenetik in Deutschland gemeinsam mit Schülern und Lehrern erörtern auf der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Verband deutscher Biologen (Landesverband Sachsen-Anhalt) am Donnerstag, 10. März, ab 14 Uhr im Audimax der Universität Halle.  Aus dem Programm:
· Das Genom des Menschen: Von der Genkarte zum Gen (Professor Dr. Karl Sperling, Berlin)
· Wie entsteht Krebs und was kann die genetische Forschung zur Diagnose und Therapie beitragen? (Professor Dr. Claus R. Bartram, Heidelberg)
· Gendiagnostik, Möglichkeiten und Grenzen in der Vorhersage erblicher Erkrankungen (Privatdozent Dr. Reiner Siebert, Kiel)
Mit eingeschlossen ist die Einladung zum öffentlicher Abendvortrag um 20 Uhr: Dr. Wolf Reik aus Cambridge, England wird den Kampf der Geschlechter im Genom erläutern und die Frage nach der Bedeutung der elterlichen Prägung für Biologie und Medizin stellen.