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Hallescher Rechtsmediziner zum Tagungspräsidenten gewählt – Fachgesellschaft tagt in Halle


Prof. Dr. Rüdiger Lessig, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der halleschen Universitätsmedizin, ist zum künftigen Tagungspräsidenten der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM) gewählt worden. Die Veranstaltung findet damit im Jahr 2018 in Halle (Saale) statt. Erwartet werden zwischen 300 und 350 Teilnehmer/innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Osteuropa und Japan. Es wird die 97. Tagung der Fachgesellschaft sein und erstmals in Halle stattfinden. Prof. Lessig: „Für mich und mein Team ist es eine große Ehre, die Tagung durchführen zu dürfen.“ Es sei für ihn auch eine Anerkennung der Arbeit seines Institutes in Sachsen-Anhalt.

Auf der Tagung werden alle Facetten der Rechtsmedizin präsent sein: von der Molekulargenetik bis zur forensischen Bildgebung und Toxikologie. Ebenso spielen juristische Aspekte eine Rolle.

Hintergrund: Die DGRM ist eine gemeinnützige wissenschaftliche Fachgesellschaft, die in der Tradition der vor mehr als hundert Jahren gegründeten Deutschen Gesellschaft für gerichtliche Medizin steht. Sie verfolgt das Ziel, alle Teilbereiche der Rechtsmedizin in Lehre, Forschung und forensischer Praxis zu fördern und weiterzuentwickeln. Dies geschieht vor allem durch Abhaltung wissenschaftlicher Veranstaltungen (Jahres- und Regionaltagungen, Workshops, Symposien, Fortbildungen etc.), durch die Herausgabe der Fachzeitschrift "Rechtsmedizin", durch Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien, durch enge Kooperation mit anderen Disziplinen und Fachgesellschaften sowie durch Wahrnehmung der berufsständischen Interessen in enger Abstimmung mit dem Berufsverband Deutscher Rechtsmediziner. Im Curriculum des Medizinstudiums gehört die Rechtsmedizin zu den obligaten Lehr- und Prüfungsfächern. Die DGRM hat derzeit etwa 480 Mitglieder.