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Freunde des Fördervereins unterstützen Onkologische Sport und Bewegungstherapie


Freunde des Fördervereins - gemeinsam mit dem Förderverein des Universitätsklinikums Halle (Saale) -  reisten am vergangenen Freitag, 29. Juni 2018, trotz großer Hitze mit großem Gepäck an: Den Mitarbeitern der Onkologischen Sport und Bewegungstherapie (OSB) konnten zehn NordicWalking-Sets und Schrittzähler übergeben werden, die den Krebspatienten nun für Gruppenausflüge zur Verfügung stehen. Für Laura Kappelmann, Sportwissenschaftlerin und studentische Mitarbeiterin in der OSB, ist diese Spende eine willkommene Ergänzung: „Gerade bei dem schönen Wetter nutzen wir auch gern die Nähe zur Heide und durch die Sets können wir hier unser Angebot für die Patienten erweitern“. Die große Überraschung im Gepäck war außerdem eine Spende über 1.365 Euro, die ebenfalls für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt wurde. 

Torsten Schaper kann seine Freude über das Ergebnis der Spendenaktion nicht verbergen. „Wir sammeln jedes Jahr an Himmelfahrt für einen guten Zweck und als dieses Jahr die Idee der Unterstützung für Sport- und Bewegung von Krebspatienten an der Uniklinik zu uns kam, waren wir sofort Feuer und Flamme, zumal wir alle selber im Leistungssport aktiv waren. Wir haben unsere Aktion über ein bundesweites Spendenportal geteilt und überwältigend viel Unterstützung erhalten.“Zufrieden zeigen sich auch Heike und Ronny Grasse, die für den Förderverein ihrer Rolle als Förderer der Arbeit der Uniklinik gerecht wurden und die Spendenaktion vermittelten.  

Die OSB am UKH wird auf Spendenbasis von seit Mai 2016 betrieben. Insgesamt haben bereits mehr als 120 Krebspatienten von dem Service des OSB profitiert. Ziel der Onkologischen Sport- und Bewegungstherapie am Universitätsklinikum Halle (Saale) ist es, für alle Krebspatienten der Region vor, während und nach der Behandlung ein sport- und Bewegungstherapeutisches Angebot zu ermöglichen und um dadurch Erkrankungs- und Therapiebedingte Nebenwirkungen und Einschränkungen zu überwinden, deren Wohlbefinden und Lebensqualität zu fördern. „Für die Verstätigung des unabhängigen Angebotes und für die Vergrößerung der Teilnehmerzahlen sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Dr. Patrick Jahn. Weitere Informationen: http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=7038  

Text: Dr. Patrick Jahn