Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

6. Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte


Die Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Die Veranstaltung - organisiert durch das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin (komm. Direktorin: PD Dr. Maike Rotzoll) - startet am Mittwoch, 17. Mai 2017, um 10 Uhr im Hörsaal des Dorothea-Erxleben-Lernzentrums (Magdeburger Straße 12) und dauert bis 16 Uhr. Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Teilnahme angekündigt. 

Programm
10:15-11:15 Kurzreferate I
Ariane Bartkowski (Chemnitz)
Medizin und Paracelsismus am Dresdner Kurfürstenhof zur Zeit Annas (1532 – 1585) und Augusts (1526 – 1586) von Sachsen

Hilmar Preuß (Halle/Saale)
Russland–Kontakte von Mitgliedern der Leopoldina im 17. und 18. Jahrhundert: Karrierewege – Netzwerke – wissenschaftliche, politische und kulturelle Kontexte
Assoziiertes Projekt "Russland-Kontakte der Leopoldina" am Studienzentrum der Leopoldina

Johanna Meyer-Lenz (Hamburg)
„Über Grenzen hinweg“
Kinderkardiologie in Halle (MLU) 1960-2000. Ein Systemwechsel wird erzählt.
Ergebnisse eines Projektes der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK)

11:30-12:30 Kurzreferate II
Ekkehardt Kumbier (Rostock)
Alte Idee – neues Gewand? – Zur Entstehung der Universalgenese der endogenen Psychosen in Halle

Frank Pillmann (Halle/Saale)
Hirnforschung und Psychiatrie in Halle um 1900

Christof Beyer (Halle/Saale)
Deutsch-deutsche Psychiatrie – Zum Kontakt und Austausch von Psychiatern in Ost und West nach 1945

13:30-14:50 Kurzreferate III
Martin Kiechle (Jena)
„Die seelische Belastung des Krieges“. Krankheitserklärungen an der Jenaer Nervenklinik und der Zweite Weltkrieg

Kristin Tolk (Jena)
Die Recurrens- und Malariatherapie in der Psychiatrischen und Nervenklinik Jena

Petra Kaiser (Magdeburg)
Der Umgang mit Kriegsversehrten des Ersten Weltkriegs in der Psychiatrie bis zur "Dezentralen Euthanasie" im Nationalsozialismus

Harald Jenner (Hamburg)
Die Funktion der Heil- und Pflegeanstalt Meseritz innerhalb der Provinz Pommern und die besondere Situation der Psychiatrie nach dem 1. Weltkrieg mit abgetretenen, nun polnischen Gebieten und den damit verbundenen Schwierigkeiten der „Psychiatrie im Osten“, 1920-1939

15:00-16:00 Kurzreferate IV
Frank Usbeck (Dresden)
Kriegertraditionen: Soziale Perspektiven und Kulturtransfer in US-Traumapsychologie und Veteranenforschung seit Vietnam

Marion Schmidt (Freiburg i. Br.)
Autismus über Metaphern vermitteln. Neurologisches Selbst und Antipsychiatrie in Temple Grandins Autismusdarstellungen

Sebastian Weinert (Berlin)
Die Entstehung eines Reisemarktes für Menschen mit Behinderung. Ein Beitrag zu den Disability Studies am Beispiel des Gästehauses Bad Bevensen der Fürst Donnersmarck-Stiftung