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23.11.2016

12. Patiententreffen des Nierentransplantationszentrums - aktuelle Entwicklungen in der Transplantationsmedizin


Es ist zur Tradition geworden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nierentransplantationszentrums (NTZ) des Universitätsklinikums Halle (Saale) Patientinnen und Patienten sowie die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Themen aus dem Bereich Organspende und Transplantation informieren. Das diesjährige Patiententreffen findet am Samstag, 26. November 2016, zwischen 9.00 und 13 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal, statt. Organisiert wird die Veranstaltung durch die Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie (Prof. Dr. Paolo Fornara) und die Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II (Prof. Dr. Matthias Girndt). Erwartet werden wieder bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Vielen von ihnen wurde bereits eine Niere transplantiert oder sie stehen auf der Warteliste. Prof. Fornara erklärt: „Zum 12. Mal findet in diesem Jahr unser Patiententreffen statt. Diese Informationsveranstaltung für Patienten und Angehörige zum Thema Nierenerkrankungen und Nierentransplantation ist nunmehr zum festen Bestandteil für alle Betroffenen und Interessierten geworden“. Die Gäste erhalten Informationen über neue Aspekte zur Nierentransplantation.

In diesem Jahr möchten die Veranstalter einen Einblick in die operativen Techniken der Nierentransplantation geben. Warum offen, laparoskopisch oder seit Neuestem mit dem Roboter operiert wird, ist für die Patienten oftmals nicht leicht zu verstehen. Was bedeuten die unterschiedlichen Techniken für den Patienten? Diese Frage wird Prof. Dr. Fornara erklären. Er hatte erstmals im Sommer 2016 in Ostdeutschland zwei Nierentransplantationen unter Einsatz des OP-Roboters DaVinci durchgeführt. Halle war damit nach Homburg/Saar der zweite Standort in Deutschland, an dem diese minimal-invasive Operationstechnik bei einer Lebendspende zum Einsatz kam. Bis zum heutigen Tag konnten zwei weitere Lebendnierentransplantationen mit dem Operationsroboter erfolgreich durchgeführt werden. Das Team um den Urologie-Professor Dr. Paolo Fornara, der auch das Nierentransplantationszentrum leitet, setzt seit vielen Jahrzehnten auf technische Innovationen bei der Behandlung von urologischen Erkrankungen und der Nierentransplantation. Er ist einer der Vorreiter der Schlüsselloch-Chirurgie in Deutschland. Seit 2004 werden beispielsweise die Nieren bei Lebendspenden laparoskopisch und damit minimal-invasiv entnommen. Prof. Fornara: „Mit der roboterassistierten Nierentransplantation sind wir einen weiteren, bahnbrechenden Schritt auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie gegangen.“ Mit dem Einsatz des OP-Roboters DaVinci können den Patienten drei OP-Verfahren angeboten und auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden: die klassische, offene Operation, der Einsatz der herkömmlichen Schlüssellochchirurgie oder das roboterunterstützte Operieren. 

Welche Voraussetzungen es für die Aufnahme auf die Warteliste gibt und ob eine Nierentransplantation für jeden Patienten die richtige Entscheidung ist, darüber klärt Dr. Ulrich Pein im Rahmen des Patiententreffens auf. Warum es wichtig ist, nach einer Transplantation Virusinfektionen schnell zu erkennen und zu behandeln, erläutert Dr. Silke Markau. 

Was passiert bei einer Rehabilitation, wozu ist diese Maßnahme nach Transplantation sinnvoll? Um diese und andere Fragen der Reha-Therapien zu beantworten, wurde durch die Organisatoren Prof. Dr. Dirk Engehausen aus der Rehabilitationsklinik Bad Brückenau eingeladen. Abschließend berichtet Dr. Karl Weigand, was es für Neuigkeiten und wichtige Informationen aus dem halleschen Nierentransplantationszentrum gibt. Wie immer haben die Gäste Gelegenheit, nach den Vorträgen Fragen an die Referenten zu stellen.