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11.12.2018

Lehrpreis 2018 der Studierenden der Medizinischen Fakultät Halle geht an HNO-Professor Dr. Stefan Plontke

Thea Hüsing (l.) und Reyhan Altindal überreichten im Namen der Studierenden der Medizinischen Fakultät den Lehrpreis 2018 an Prof. Dr. Stefan Plontke.


Die Studierenden der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben gewählt und der Gewinner des Lehrpreises 2018 heißt: Prof. Dr. Stefan Plontke. Der Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale) konnte sich in der Gunst der Studierenden gegen zwei Konkurrenten durchsetzen und erhielt die meisten Stimmen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Lehrpreisverleihung erfolgte im Rahmen der heutigen Sitzung des Fakultätsrats durch die studentischen Vertreterinnen Thea Hüsing und Reyhan Altindal. 

„Die Studierenden loben die Verständlichkeit Ihrer Vorlesungen, Ihre Rhetorik und vor allem die Interaktivität, wodurch der Stoff besser gefestigt wird“, begründete Reyhan Altindal die Wahl in ihrer Laudatio im Fakultätsrat. Sie hatte Plontke für die Auszeichnung nominiert und arbeitet derzeit an seiner Klinik.

Weitere Gründe, die die Studierenden für seine Wahl nannten, waren die gute Organisation seiner Seminare, das Motivieren während der Famulaturen und im Praktischen Jahr, dass er die Studierenden vom ersten Tag an ins Team und die Visiten integriert, bei Fragen jederzeit Gespräche auf Augenhöhe ermöglicht sowie die ständige Bereitschaft Plontkes, Studierende in seinen OP-Saal einzuladen und während der OP viel zu erklären.

Doch nicht nur zu seinen eigenen Operationen lädt Plontke sie ein. Obwohl die Studierenden ihn als Dozenten erst im achten Semester im Rahmen der HNO-Vorlesung erleben, ist er den meisten schon ab dem ersten Semester ein Begriff: als Initiator und Mit-Organisator der „Halleschen OP-Wochen“, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfanden.

Hier werden Operationen am halleschen Universitätsklinikum live in den Hörsaal übertragen, so dass die Studierenden sie mitverfolgen können. „Prof. Plontke hat die OP-Wochen geschaffen, weil wir Studierenden im Laufe unseres Studiums nicht die Möglichkeit haben, bei allen denkbaren Eingriffen selbst mit im Operationssaal zu stehen, geschweige denn, dass jedes Mal der Operateur die zeitlichen Kapazitäten hat, nebenbei noch die Schritte zu erklären“, so Altindal. Und so schaffen es die OP-Wochen, auch für die medizinischen Disziplinen ein Feuer zu entfachen, die sonst vielleicht weniger Aufmerksamkeit erfahren. Für sein Engagement wolle sie ihm deshalb im Namen aller Studierenden der Medizinischen Fakultät danken.

Plontke selbst freute sich sehr über den Lehrpreis. „Ich bin wirklich gerührt“, sagte er. Es sei ihm ein Anliegen, die Studierenden für sein Fach, aber im Rahmen der OP-Wochen auch für andere Fachgebiete, zu begeistern. Das sei nicht alleine möglich, sagte er, und dankte seinen eigenen ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die beispielsweise die Lehre mitgestalten, aber auch den Unterstützern wie dem früheren und dem aktuellen Ärztlichen Direktor und den an den OP-Wochen beteiligten Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedensten Abteilungen sowie dem Dekan und dem Studiendekan der halleschen Universitätsmedizin. 

Der Dekan, Prof. Dr. Michael Gekle, beglückwünschte den frischgebackenen Lehrpreisträger ebenfalls, der nun bei der nächsten Examensfeier die Festrede halten müsse. „Alles hat seinen Preis“, sagte der Dekan mit einem Augenzwinkern, und verkündete im gleichen Atemzug das Preisgeld von 10.000 Euro, das die Fakultät ausreicht. 

Der Lehrpreispreisträger wird von den Studierenden vorgeschlagen, wobei es einen jährlichen Wechsel zwischen der Humanmedizin und den Gesundheits- und Pflegewissenschaften/Zahnmedizin gibt.

Professor Dr. Stefan Plontke studierte an der Charité in Berlin Medizin (1990-1997). Seine Promotion schloss er mit der Note „summa cum laude“ ab. Zwischen 1999 und 2003 war er Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Tübingen und forschte als Arbeitsgruppenleiter am Hörforschungszentrum Tübingen. Zwei Jahre später wurde er zum Oberarzt der Klinik ernannt und habilitierte sich 2006. Die Ernennung zum apl. Professor erfolgte 2009. Seit 2010 ist er Professor an der Universitätsmedizin Halle (Saale) und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie.

 

Halle, 11. Dezember 2018