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Bundeskriminalamt dankt halleschem Rechtsmediziner Professor Rüdiger Lessig für Einsatz in Nepal


Bereits zum fünften Mal war Professor Dr. Rüdiger Lessig (Direktor des Instituts für Rechtsmedizin) im Auftrag des Bundeskriminalamtes im Ausland im Einsatz. Er half diesmal bei der Identifizierung möglicher deutscher und weiterer ausländischer Opfer des verheerenden Erdbebens in Nepal. Bereits wenige Tage nach dem Erdbeben reiste Professor Lessig Anfang Mai 2015 in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu und arbeitet dort eine Woche in der Arbeitsgruppe „Nepal“ des Bundeskriminalamtes. „Durch unsere gemeinsame Arbeit ist es gelungen, die Identifizierungen durchzuführen“, erklärt Professor Lessig. Für seine Arbeit, die er laut BKA „mit großem Engagement und Sachverstand“ durchführte, bedankte sich nun das Bundeskriminalamt mit einem offiziellen Schreiben.  

Auf Grund seiner jahrelangen Erfahrungen auf dem Gebiet der Identifizierung von Toten auf Grund des Gebisszustandes von Todesopfern ist der Rechtsmediziner bereits seit vielen Jahren Mitglied in der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes und kommt bei Großschadensereignissen im In- und Ausland – etwa nach der Tsunami-Katastrophe 2004 – zum Einsatz. Professor Lessig leitet seit 2010 das Institut für Rechtsmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er wirkt bundesweit zudem als Ausbilder für das BKA auf dem Gebiet der stomatologischen Identifikation, um andere Zahnmediziner für Katastropheneinsätze vorzubereiten.

Halle, 1. Juni 2015