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Lange Nacht der Wissenschaften – Spitzenmedizin zum Anfassen, Mitmachen und Verstehen


Wie läuft eigentlich eine Herzkatheder-Untersuchung ab? Was ist eine Stammzelltransplantation? Wie arbeitet „CSI LA“, das Institut für Rechtsmedizin des Landes Sachsen-Anhalt? 

Die Antworten auf diese Fragen lassen sich zur Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag,  3. Juli 2015, von 18 bis 21.30 Uhr am Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, finden. Dann öffnen 27 Kliniken und Institute ihre Türen und bieten Spitzenmedizin zum Anfassen, Mitmachen und Verstehen. 

Den gesamten Abend stehen Vorführungen und Informationen rund um die Themen Herzgesundheit, Pflege, Ausbildung in Gesundheitsberufen, Gynäkologie, Intensivmedizin, Transfusionsmedizin, Augenheilkunde, HNO-Heilkunde, in der Strahlentherapie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Humangenetik, Zahnheilkunde und Geburtshilfe auf dem Programm. Es darf auch selbst am Modell eine Magen- oder Lungenspiegelung durchgeführt werden, ausprobiert werden, wie ein automatischer Defibrillator funktioniert und wie Vitalfunktionen überwacht werden. So sollen Ängste und Vorurteile abgebaut werden.

Des Weiteren stellen sich das Krukenberg Krebszentrum Halle, das SkillsLab und das Simulationszentrum vor. Auf dem Hubschrauberlandeplatz kann man einen Blick in einen Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung werfen. Um 19 Uhr findet der Vortrag „CSI L(an Sachsen) A(nhalt)“ im Hörsaal 1/ 2 im Funktionsgebäude 6 statt, der ausgehend von der traditionsreichen Geschichte der Rechtsmedizin in Mitteldeutschland die Schwerpunkte und Teilgebiete der heutigen Arbeit des Institutes für Rechtsmedizin vorstellt.

Und wer sich schon immer einmal wie ein Astronaut fühlen wollte, hat dazu ebenfalls am Standort Ernst-Grube-Straße die Gelegenheit - mit dem „Spacecurl“, das als Trainingsgerät für Weltraumfahrer und Spitzensportler konzipiert wurde. Der medizinische Nutzen des „Spacecurls“ als Therapiegerät liegt im Trainieren der Wirbelsäule. Das darf natürlich ausprobiert werden – gern auch gegen einen kleinen Obolus. Mit der freiwilligen Spende kann der Bau eines Spielplatzes auf dem Gelände des Universitätsklinikums Halle (Saale) unterstützt werden. Georg Albrecht und Philipp Gunkel (beides Spieler bei den SaaleBulls) sowie Holger Wilhelm (Vorstandsvorsitzender/Geschäftsführer MEC Halle 04 e.V.) werden am Freitag am Spacecurl mit einem eigenen Stand vor Ort sein. Die Sportmediziner des Universitätsklinikums betreuen das Eishockey-Team auf medizinischem Gebiet.