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Neuer Ärztlicher Direktor des halleschen Universitätsklinikum kommt aus Hannover – Wechsel zum 1. Oktober 2018


Das Universitätsklinikum Halle (Saale) bekommt zum 1. Oktober 2018 einen neuen Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden: Prof. Dr. Thomas Moesta wechselt von Hannover nach Halle und löst PD Dr. Thomas Klöss ab, der dann in den Ruhestand treten wird. Prof. Moesta ist durch den Aufsichtstrat des UKH für sechs Jahre bestellt worden. 

 

Professor Moesta ist derzeit Ärztlicher Direktor des Klinikums Siloah und des Klinikums Nordstadt (Virtuelles Klinikum Mitte) in Hannover. Er leitet damit einen Maximalversorger – wie auch das UKH einer ist. Maximalversorger betreuen vor allem Patientinnen und Patienten mit schweren, schwersten, seltenen und/oder komplexen Erkrankungen. Siloah- und Nordstadt-Krankenhaus gehören zum Klinikum Region Hannover und haben zusammen etwa 970 Betten und etwa 1800 Beschäftigte. Prof. Moesta ist zudem Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie am Klinikum Siloah. Er konzipierte den Neubau des 2015 bezogenen Neubaus Siloah und die Zusammenführung von zwei Standorten. Außerdem war er von 2014 bis Anfang 2015 Interimsgeschäftsführer Medizin für den Gesamtkonzern Klinikum Region Hannover.

 

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann begrüßt als Aufsichtsratsvorsitzender des UKH den Wechsel: „Mit Prof. Dr. Thomas Moesta kommt ein ausgewiesener Fachmann nach Halle. Seine Erfahrungen in der Klinikleitung und bei medizinischen Kooperationen machen ihn zu einem exzellenten Nachfolger von Dr. Thomas Klöss, der Ende September 2018 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat freue ich mich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem neuen Ärztlichen Direktor bei der Weiterentwicklung des Universitätsklinikums Halle.“Prof. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät, freut sich über den Wechsel von Prof. Moesta nach Halle: „Prof. Moesta hat sowohl an einem Universitätsklinikum (Charité) als auch an einem großen kommunalen Haus gearbeitet.“ Für Halle sei dies mit seiner breit aufgestellten Krankenhauslandschaft ideal.

 

 

PD Dr. Thomas Klöss ist seit dem 1. Oktober 2006 Ärztlicher Direktor des UKH und in dieser Funktion Mitglied im Fakultätsvorstand und im Klinikumsvorstand, dessen Vorsitzender er ist. Nach zwei Amtszeiten tritt PD Klöss zum 30. September in den Ruhestand. „Wir sind dem Ärztlichen Direktor zu großem Dank verpflichtet“, erklärt Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät. Gemeinsam habe man die hallesche Universitätsmedizin durch schwierige Zeiten gesteuert und gut aufgestellt und werde auch in den kommenden Monaten gemeinsam Entscheidungen umsetzen.

 

Das Universitätsklinikum Halle (Saale)

Im Universitätsklinikum Halle (Saale) sind die modernen medizinischen Krankenversorgungseinrichtungen einer traditionsreichen Universität vereint. Des UKH ist seit zwölf Jahren eine Anstalt öffentlichen Rechts. In fachlich breitgefächerten Kliniken und Instituten stellt das Universitätsklinikum die medizinische Betreuung der Patienten auf höchstem Niveau sicher. Weit über die Grenzen Halles hinaus vertrauen Patienten auf das Können der etwa 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums. Insgesamt lassen sich etwa 40.000 Patienten im Jahr stationär behandeln, mehrere zehntausend ambulante Fälle kommen hinzu. Engagierte Ärzte, Pflegende und Mitarbeiter in der Verwaltung sowie externer Dienstleister kümmern sich um das Wohlbefinden und die Genesung der Patientinnen und Patienten. 

 Das Universitätsklinikum mit seinem umfassenden diagnostischen und therapeutischen Spektrum ist eng mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität verbunden. Krankenversorgung, Lehre und Forschung sind die drei Säulen der halleschen Universitätsmedizin. An der Medizinischen Fakultät arbeiten mehr als 600 Mitarbeiter/innen. Etwa 2000 Studierende absolvieren in drei Studiengängen – Medizin, Zahnmedizin, Evidenzbasierte Pflege – ihr Studium. Damit sorgen wir für die künftige Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt. In Halle kann seit 1694 Medizin studiert werden. Zahlreiche namhafte Mediziner waren in der Saalestadt tätig. Mit Dorothea Christina Erxleben promovierte die erste deutsche Ärztin in Halle vor mehr als 250 Jahren. 

Halle/Hannover, 24. April 2018 

Foto: Prof. Dr. Thomas Moesta (Quelle: KRH Klinikum Region Hannover GmbH)