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Fortbildung für Ärzte: 5. Hallenser Schmerzsymposium


Schmerz ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Chronische Schmerzen sind nicht nur schwierig zu erkennen, sondern auch schwierig zu therapieren. Komplexe Mechanismen, die den Schmerzen zugrunde liegen, stellen für die behandelnden Ärzte eine besondere Herausforderung dar. „Das 5. Hallenser Schmerzsymposium bietet einen Überblick zu Themen aus dem therapeutischen Wissen und der klinischen Erfahrung“, sagen OÄ Dr. Lilit Flöther, Leiterin der Ambulanz für Schmerz- und Palliativmedizin, und Dr. Torsten Kraya, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie. Aktuelle Aspekte der modernen und wirksamen Schmerztherapie werden unter besonderer Berücksichtigung der chronischen Schmerzen dargestellt. Zu dieser Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte laden die hallesche Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin und die Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie am Samstag, 5. Mai 2018,  ein. Die Veranstaltung findet zwischen 8.45 und 13.30 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal, statt. 

Schmerzen stellen in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen für viele Menschen eine enorme Belastung dar und beeinträchtigen sie oftmals dauerhaft in ihrer Lebensqualität. Rückenschmerz und Kopfschmerz führen die Liste der häufigsten Schmerzerkrankungen an, gefolgt von Nervenschmerz und Tumorschmerz. Etwa jeder 10. Mensch in Deutschland leidet an Schmerzen. Bei jedem fünften Patienten bestehen die Schmerzen länger als 20 Jahre. Nur zwei Prozent der betroffenen Patienten wurden von Ärzten betreut, die sich auf dem Gebiet der Schmerztherapie spezialisiert hatten. Die Behandlung der chronischen Schmerzen stellt in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar. Viele Betroffene fühlen sich nicht optimal behandelt und nicht jede Therapie ist für den individuellen Fall ausreichend