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Mering-Forschungspreis an Theresa Hartmann vergeben


Den Mering-Forschungspreis der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II hat Theresa Hartmann aus Dresden erhalten. Sie hatte im Rahmen des 3. Hallenser Josef-von-Mering-Symposiums über Diabetes am vergangenen Wochenende ihr Forschungsprojekt „Klonale Heterogenität der β-Zellen im Zebrafisch“ vorgestellt. Die Veranstaltung wird von OA Dr. Rainer Pliquett organisiert.

Das jährliche Symposium mit interdisziplinären Themen zur Optimierung der Diabetes-Therapie setzt die Hallenser Tradition der Diabetologie, die durch Josef von Mering seit 1890 begründet wurde, fort. Vorher führten Josef von Mering und Oska Minkowski gemeinsam bahnbrechende Experimente einschließlich Pancreatektomie im Tiermodell durch, die die Pathogenese des Diabetes mellitus aufklärten. J. von Mering beschrieb erstmalig die blutzuckersenkende und glucosurische Wirkung von Phlorizin einem kompetitiven SGLT-1- und -2- Inhibitor. Heute stellt die weiterentwickelte medikamentöse SGLT-2-Inhibition ein interdisziplinäres Therapie-Prinzip für den Diabetes Typ 2 mit zusätzlichen Effekten auf Wasserhaushalt und Blutdruck dar.

 

Halle, 9. Mai 2018