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Core Facility "Imaging"

Die Core Facility Imaging (CFI) hat ihren Betrieb vollständig ab 2010 aufgenommen. Sie wurde basierend auf BMBF-Fördermitteln und einer Ergänzungsausstattung durch das Bundeskonjunkturpaket (BKP-II) etabliert. Die Medizinische Fakultät bewirtschaftet die CFI mit 1.5 VK Wissenschaftlern, welche die wissenschaftliche und bioinformatische Betreuung der erwarteten Serviceleistungen ermöglichen sollen. Strukturell ist die CFI im Institut für Molekulare Medizin in der Sektion für Molekulare Zellbiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Hüttelmaier angesiedelt.

Die CFI bietet Serviceleistungen im Bereich hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie, live-cell imaging, Infrarot-Scanning, quantitative PCR, Flow Cytometry unter S2-Standard und zukünftig auch Kleintierimaging im Infrarotbereich an. Die Kernfunktion der CFI ist die hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie. Hierfür stehen neben zwei teil- respektive voll-motorisierten Epi-Fluoreszenzmikroskopen (Nikon TE2000 Plattformen) ein LSM-Mikroskop (Leica SP-5) mit ‚live-cell imaging‘ Funktion, ein zusätzlicher Weißlichtlaser sowie eine HCSA-Funktion (High Content Screening Application) zur Verfügung.

Neben der Mikroskopie bietet die CFI auch noch die Option des Infrarot-Scannings an. Hierfür stehen zwei Geräte zur Verfügung. Ein Odyssey-Scanner (Licor) ermöglicht die Analyse molekularbiologischer Proben im Infrarotbereich. Ein Pearl-Imager (Licor) gestattet die Analyse von Mäusen im Infrarotbereich nach Markierung biologischer Proben durch fluoreszierende Proteine wie E2-Crimson oder iRFP sowie alternativ die Gabe entsprechender Kontrastmittel.

Zusätzlich wurde in dieser CF für den Standort ZAMED eine quantitative (RT-)PCR (HT7900 Fast, Applied Biosystems) integriert. Dieses wird durch die CFI im 96-/384-Format für die Analyse von RNA und microRNA-Signaturen verwendet. Aufgrund Berufungszusagen wurde ebenfalls ein MACSQuant-Flow-Cytometer (Miltenyi) angeschafft. Die Kernzielstellung für den Betrieb in der CFI ist die Analyse von Proben der S2-Sicherheitsstufe nach GenTSV.

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