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Die intrauterine fetale Chirurgie

Bei der intrauterinen fetalen Chirurgie handelt es sich um eine medizinische Technik, durch die es möglich ist, bestimmte schwere Erkrankungen und Fehlbildungen des Kindes im Mutterleib zu behandeln. Dies ist besonders bei Erkrankungen wichtig, die unbehandelt zum Versterben des Kindes noch während der Schwangerschaft oder zu schweren gesundheitlichen Schäden führen würden.

Die Fetalchirurgie ist ein neuartiger medizinischer Fachbereich, der hohe Anforderungen an Technik und den behandelnden Arzt stellt und daher wenigen spezialisierten Kliniken und erfahrenen Operateuren vorbehalten bleibt. 

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Einsatzgebiete für die intrauterine fetale Chirurgie    

feto-fetales Transfusionssyndrom (twin-to-twin transfusion syndrome TTTS)
Das feto fetale Transfusionssyndrom (TTTS)  betrifft eineiige Zwillingsschwangerschaften bei denen sich die Zwillinge den selben Mutterkuchen (Plazenta) teilen. Beim TTTS kommt es zum Blutaustausch zwischen den beiden Zwillingen über Schnittstellen der Blutgefäße (Anastomosen).
Gibt in dieser Situation ein Zwilling mehr Blut an den Anderen ab, so kann es zu einem TTTS kommen.

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fetale Zwerchfell-Hernie (congenital diaphragmatic hernia CDH)
Bei der fetalen Zwerchfell-Hernie kommt es zu einem unvollständigen Verschluss des Zwerchfells - die Abgrenzung zwischen Bauchraum und Brustkorb bleibt also aus. In der Folge gelangen Organe des Bauchraumes (z.B. Leber und Darmschlingen) nach oben in den Brustbereich. Das Hauptproblem dieser Entwicklungsstörung ist die Lungenentwicklung, die durch die nach oben drückenden Bauchorgane stark eingeschränkt ist.

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obstruktive Uropathie (lower urinary tract obstruction LUTO)
Obstruktive Uropathie
  ist ein Sammelbegriff für verschiedene Fehlbildungen, bei denen die ableitenden Harnwege eingeengt sind, so dass es zu einer Harnstauung beim Kind kommt. Die Folgen sind eine Verminderung des Fruchtwassers, dadurch entstehende Lungenhypoplasie und Niereninsuffizienz.

  

  

Fetaltherapie mittels Nabelschnurpunktion (Cordozentese)
Wenn es nötig ist, können dem erkrankten Feten bereits intrauterin mittels Nabelschnurpunktion ein oder mehrere Medikamente verabreicht werden (z.B. bei schweren Herzrhythmusstörungen des Feten).

  

  

Kontaktdaten

Direktor:                                                                                                                 Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin
Zentrum für Fetalchirurgie
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)

Sekretariat:
Claudia Heinrich
Telefon: (0345) 557-3250
Telefax: (0345) 557-3251

Kathrin Reinsdorf
Telefon: (0345) 557-3245
Telefax: (0345) 557-3251

Kreißsaal:
Telefon: (0345) 557-2454 
Telefax: (0345) 557-2450

Dokumentationsbüro
Vera Gastel
Telefon: (0345) 557-2324
Telefax: (0345) 557-2448

Pränataldiagnostik 
/Schwangerenspezialambulanz
Telefon: (0345) 557-2126

Schwangerenstation 
(präpartale Station)
Telefon: (0345) 557-2519
               (0345) 557-2521

Wochenstation
(postpartale Station)
Telefon: (0345) 557-2512
               (0345) 557-2515